Monatsarchiv für August, 2008

Alternative Heizmöglichkeiten

Auch wenn der Sommer noch anhält, der nächste Winter kommt bestimmt- und mit ihm die Monate des Heizens. Doch die Energiekosten steigen sprunghaft an. Wer dennoch nicht auf eine warme Wohnung verzichten möchte, sollte sich nach einer günstigen Alternative zu Gas und Öl umsehen. Die Möglichkeiten der Wohnraumbeheizung sind vielfältig und die Umrüstung nicht grundsätzlich teuer.Inzwischen sehr bekannt ist die Energiegewinnung für die Heizungsanlage durch Solaranlagen. Dabei wird die tägliche Sonneneinstrahlung für die Erzeugung von Strom genutzt. Gängig sind die Modelle der Photovoltaikanlage und der Thermischen Solaranlage. Für beide Varianten werden auf dem höchsten Punkt der Immobilie, also dem Dach, Solarzellen angebracht, die die einfallende Sonnenenergie einfangen. Diese Energie wird mittels einer Anlage in Strom umgewandelt. Ungenutzter Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist. Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage wird staatlich bezuschusst, zusätzlich erhält der Inhaber für den abgegebenen Strom Geld. Um darüber hinaus auch die Heizung mit Solarenergie betreiben zu können, muss eine Therme eingebaut werden. Mittels eines verzweigten Röhrensystems wird Wasser in die unmittelbare Nähe der Kollektoren gepumpt, dieses wird dort erhitzt und kann dann direkt als Warmwasser oder auch zur Speisung der Heizung genutzt werden.

Eine andere Alternative ist die Pelletheizung, die eine Zentralheizung ebenfalls ersetzten können. Die Wärmeenergie liefert die Verbrennung von Pellets, die als Abfallprodukt der Holzindustrie anfallen. Dabei muss der Hauseigentümer jedoch nicht wie bei einem Kamin persönlich für Nachschub sorgen, denn die Zufuhr der Pellets an den Brenner läuft automatisch. Die Wärmeabgabe wird wie bei der herkömmlichen Zentralheizung über Regler gesteuert. Inzwischen gibt es auch Mischformen, so dass neben Pellets auch Kaminholz verbrannt werden kann. Die Anschaffung eines Pelletofens ist verhältnismäßig teuer, dagegen steht aber das sehr günstige Brennmaterial.

Auf dem Vormarsch für die Beheizung von Privathäusern ist die Nutzung von Erdwärme. Hierbei wird in der Nähe des Hauses ein kleines, aber sehr tief reichendes Loch in die Erde gebohrt. Über eine Wärmepumpe wird die Wärme des umgebenden Erdreiches aufgenommen und über einen Umwandler für die Nutzung im Haushalt aufbereitet. Die Anschaffung einer Anlage samt Bohrung liegt für einen Neubau etwa in demselben preislichen Niveau wie eine Ölheizung. Eine Nachrüstung dieser Heizung hingegen ist verhältnismäßig aufwendig. Dafür fallen später für den Bezug der Energie keine weiteren Kosten an.

Gerade wer sich für einen Neubau einer Immobilie entscheidet, sollte sich vorab ausreichend über die Möglichkeiten für eine Heizanlage informieren. Eine gute Heizanlage kombiniert mit einer idealen Wärmedämmung spart enorm Kosten und ist damit eine Investition in die Zukunft.

jetzt kommentieren? 31. August 2008

Immobilienerwerb ohne Trauschein

Viele Paare entschieden sich für ein gemeinsames Leben, ohne ihre Verbindung staatlich anerkennen zu lassen. Bei normalen Kaufentscheidungen spielt dieser Umstand keine Rolle, für den Erwerb einer gemeinsamen Immobilie müssen jedoch Vorkehrungen für den Fall einer Trennung getroffen werden, damit es nicht zu rechtlichen Streitigkeiten kommt. Sofern beide sich an dem Kauf oder an dem Bau der Immobilie beteiligen, werden auch beide in das Grundbuch eingetragen. Je nachdem, in welchem Maß die Partner finanziell beteiligt sind, können sie als hälftige Eigentümer oder auch als Inhaber zu einem Drittel oder einem Viertel eingetragen werden. Festgehalten werden sollte, wer im Fall der Trennung das Eigenheim übernimmt und somit die weiterhin anfallenden Kosten trägt. Auch die Form der Zahlung des Ablösebetrags durch den übernehmenden Partner sollte geregelt werden.Für Partner, die nicht verehelicht sind, gibt es in Deutschland kein gegenseitiges Erbrecht. Verstirbt einer der Partner, erben dessen Eltern oder die leiblichen Kinder, sofern welche vorhanden sind. Der Partner hingegen geht leer aus. Viele uneheliche Lebensgemeinschaften gründen deshalb für den Erwerb der Immobilie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Im Gesellschaftsvertrag werden alle notwendigen Punkte festgehalten. Unter anderem kann darüber das Erbe geregelt oder festgelegt werden, ob die Immobilie nach der Trennung verkauft wird und beide Teile ihren eingebrachten Anteil zurück erhalten

Für den Fall, dass nur einer der beiden Partner den finanziellen Teil des Erwerbs übernimmt und als alleiniger Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wird, sollte vertraglich geregelt werden, ob und in welchem Umfang der andere für den Erhalt des Hauses und die Nutzung der Immobilie aufkommen muss. Mitspracherecht bezüglich eines möglichen Verkaufs oder einer Vermietung hat der nicht eingetragene Partner aus rechtlicher Sicht nicht.  

Auch hinsichtlich der Haftung ist der Eintrag im Grundbuch Rechtsgrundlage. Jeder der eingetragenen Inhaber ist voll haftbar, auch wenn sie die Immobilie zu unterschiedlichen Anteilen erworben haben. Beide Partner haften solidarisch auch für den Anteil des jeweils anderen, egal, wie viel sie selber eingebracht haben!

Bei der Anschaffung einer Immobilie sollte also im Vorfeld an die Zukunft gedacht werden, und zwar nicht nur an die gemeinsame.

jetzt kommentieren? 31. August 2008

Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen

Während der Wert von Eigentumswohnungen in den letzten Jahren stagnierte, steigt er jetzt wieder an. Vor allem in den neuen Bundesländern stiegen die Preise enorm an, im Schnitt waren die Preise hier um 9 Prozent höher als im vergangenen Jahr. In den alten Bundesländern dagegen wurde ein Preisanstieg um rund 3 Prozent verzeichnet, meldet das ifs Institut für Städtebau, Wohnungswesen und Bausparwirtschaft. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die deutliche Preissteigerung in den wirtschaftsstarken Ballungsgebieten Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und München. Vor allem der Rhein-Ruhr-Kreis, und hier speziell Düsseldorf, bietet laut einer aktuellen Umfrage einer Beratungsfirma eine ausgezeichnete Lebensqualität. Auch München und Frankfurt sind sehr hoch gelistet. Darüber hinaus zieht auch der vielfältige Arbeitsmarkt immer mehr Menschen in diese Metropolen. Die Nachfrage nach Immobilien wächst somit stetig- dagegen jedoch stagniert der Neubau aus einem Mangel an Platzangebot. Auch der Anzug der Preise für Baustoffe, Energie und Maschinen wirkt sich negativ aus. Vor allem in München sind die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser dadurch rasant gestiegen, heute liegen die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt 25 Prozent über den Preisen von 1995.Da die Lage der Immobilie ein äußerst relevanter Faktor für die Preisbildung ist, sind die Kosten für ein zentral liegendes Objekt deutlich höher als für Eigentum, das etwas außerhalb liegt. So kann in den Randbezirken oder in ländlichen Gebieten noch vergleichsweise günstig Wohneigentum erworben werden, da die Angebote der Kommunen die Preise der Privatanbieter drücken. Da viele Menschen sich irgendwann entscheiden, der Stadt zugunsten der Vorzüge des Umlands den Rücken zu kehren, ist das Angebot an Kaufimmobilien und vor allem an Eigentumswohnungen vielfältig und immer in Bewegung. Durch die hohe Nachfrage durch junge Menschen, die beruflich in die Stadt ziehen, steigen die Preise noch zusätzlich.

Wer jedoch berufstätig ist und in der Stadt arbeitet, sollte nicht ausschließlich vom Kaufpreis der Immobilie ausgehen, denn das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz fällt hinsichtlich der Kosten enorm ins Gewicht. Da nicht abzusehen ist, dass die Preise für Benzin und Erdgas fallen, kann die Anschaffung eines zentral gelegenen, dadurch aber etwas teureren Wohneigentums durchaus über die Jahre gerechnet die günstigere Variante darstellen. Im Einzelfall lohnt hier die Berechnung der monatlichen Fahrtkosten- unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch bei einem Wohnort innerhalb der Stadt in den meisten Fällen ein eigener PKW unabdingbar ist und auch hier gegebenenfalls täglich genutzt wird. Auf der anderen Seite sollte auch bedacht werden, dass nach dem Berufsleben ein außerhalb gelegenes Eigenheim sicherlich mehr Ruhe und eine höhere Lebensqualität bietet.

jetzt kommentieren? 29. August 2008

Mietrecht

Häufig kommt es bei einem Mietverhältnis zu Streitigkeiten zwischen den Parteien. Meist lassen sich diese durch ein sachliches Gespräch mit anschließender Einigung beilegen. Dennoch sollte sich jeder Mieter über seine eigenen Rechte, aber auch Pflichten bewusst sein, damit er seine Ansprüche geltend machen kann.Die Kündigungsfrist für ein Mietverhältnis beträgt drei Monate. Zwar kann der Mieter die Wohnung bereits vorher räumen, dennoch ist er verpflichtet, die Miete weiterhin zu zahlen. Viele Vermieter verzichten auf die Kündigungsfrist, wenn ein direkter Nachmieter gestellt wird. Bei einer Kündigung muss der Mieter keinen Grund angeben. Andersherum kann der Vermieter das Mietverhältnis nicht grundlos kündigen, der Mieter hat Anspruch darauf, den Kündigungsgrund zu erfahren. Außerdem staffelt sich die Kündigungsfrist mit dem Zeitraum, in welchem der Mieter die Immobilie bereits bewohnt. Nutzt dieser die Räumlichkeiten bereits länger als fünf Jahre, muss der Vermieter sechs Monate bis zur Räumung gewähren, bei einer Nutzung von über acht Jahren sogar neun Monate. Eine fristlose Kündigung ist nur in wenigen Fällen zulässig, unter anderem dann, wenn der Mieter seine Mietkosten nur unregelmäßig zahlt oder den Hausfrieden erheblich stört. Jedoch ist es auch dem Mieter nicht  möglich, fristlos zu kündigen. Dies darf er nur dann, wenn der Vermieter seinen Pflichten nicht nachkommt und eine vertraglich zugesicherte Nutzung der Immobilie nicht möglich ist. Dazu gehören zum Beispiel eine Nichtbehebung von großen Mängeln wie ein undichtes Dach oder defekte Leitungen.

Ein befristeter Mietvertrag ist nur bei Nennung von expliziten Gründen zulässig. Ein Grund wäre die geplante Eigennutzung durch den Vermieter oder ein anstehender Abriss des Gebäudes. Ohne Nennung des Grundes gilt der Vertrag als unbefristet! Diese Regelung ist erst Mitte 2001 in Kraft getreten, bis dahin waren auch Zeitverträge ohne Grund zulässig.

Im Fall eines Dahinscheidens des Mieters, tritt dessen Partner in das Mietverhältnis ein, auch dann, wenn dieser nicht mit dem Verstorbenen verheiratet war.

Mieterhöhungen sind nur in einem gewissen Rahmen zulässig und bedürfen der Erklärung. Der Grund, dass mit der Mieterhöhung die gestiegenen Zinsen des Darlehens gezahlt werden sollen, welches der Vermieter für den Kauf der Immobilie aufgenommen hat, ist nicht zulässig! Die Regel ist, dass der Mietpreis innerhalb von drei Jahren um maximal 20 Prozent ansteigen darf, alles was darüber hinaus geht ist nicht zulässig. Außerdem darf der Vermieter die Miete nur einmal in einem Jahr anheben. Die Mieterhöhung muss im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmieten liegen. Liegt die Erhöhung der Kosten mehr als 50 Prozent über der Vergleichsmiete, liegt Mietwucher vor- dies ist ein Vergehen und muss angezeigt werden. Bei einer Mieterhöhung hat der Mieter ein außerordentliches Kündigungsrecht, welches er im zweiten Monat nach Ankündigung der Erhöhung geltend machen kann.

Der Vermieter darf zu jedem Zeitpunkt Modernisierungen in der Immobilie vornehmen, ohne dass der Mieter diese ablehnen darf. Allerdings müssen die Maßnahmen drei Monate vor Durchführung angekündigt werden. Der Mieter darf nur dann gegen den Umbau vorgehen, wenn sein tägliches Leben drastisch eingeschränkt würde, beispielsweise durch eine Abstellung von Wasser oder Strom durchgehend über mehrere Tage. Umbauten von Seiten des Mieters bedürfen der Zustimmung des Vermieters und müssen reversibel sein. Im Fall eines Rückbaus nach dem Auszug des Mieters kann der Vermieter die dafür anfallenden Kosten zurückverlangen.

Nach dem Auszug muss der Vermieter die Kaution zurückzahlen, sofern er nicht Schäden anmeldet, die durch den Mieter entstanden sind und beseitigt werden müssen. Bei der Rückzahlung müssen auch die Zinsen an den Mieter ausgezahlt werden!

jetzt kommentieren? 28. August 2008

Mieten oder Kaufen?

Nur etwa die Hälfte der Menschen, die gerne im Eigenheim leben würden, verwirklicht sich diesen Traum. Die Gründe dafür sind vielfältig, einerseits vielleicht der Beruf, der häufiges Umziehen erfordert, andererseits möglicherweise der Wunsch, auf dem Land zu leben, der aufgrund sozialer Besingungen nicht erfüllt werden kann. Sicherlich ist auch das für ein Eigenheim nötige Geld nicht immer vorhanden. Die Regel, dass die Miete auch in die monatliche Rückzahlung des für eine eigene Immobilie aufgenommenen Kredits fließen könnte, ist nicht grundsätzlich haltbar. Schließlich ist mit der Warmmiete der größte Teil der anfallenden Kosten gedeckt, bei der Finanzierung einer Immobilie dagegen fallen zusätzlich zu der Tilgungsrate noch Kosten für Strom, Wasser und Abfall an. Außerdem schrecken viele Menschen vor der enormen Verpflichtung zurück, die ein Kauf mit sich bringt. Die Rückzahlung läuft über sehr viele Jahre und muss hinsichtlich der eigenen beruflichen Perspektiven möglich sein. Nur wer seine Zukunft hinsichtlich einer gewissen Stabilität im Einkommen und räumlicher Gebundenheit planen kann, sollte ernsthaft über einen Kauf nachdenken. Daneben sind mir einer eigenen Immobilie auch deutlich mehr Pflichten verbunden. Während in einem Mietverhältnis die Instandhaltung des Objekts dem Vermieter obliegt, trägt man für seine eigene Immobilie selber die Verantwortung. Dafür jedoch kann der Eigentümer über alles selber entscheiden und die eigenen Vorstellungen umsetzen.Für Menschen, die sich mit der Überlegung tragen, eigene vier Wände zu erwerben, gibt es im Internet auf verschiedenen Seiten einen Rechner, der die Raten und die Laufzeit der Finanzierung für ein mögliches Kaufobjekt gegen die aktuellen Mietkosten aufrechnet. Außerdem können über verschiedenen Suchmaschinen die aktuell günstigsten Kredite ermittelt werden. Viele dieser Kredite jedoch laufen über Internetbanken, ein persönlicher Ansprechpartner ist dann nur in seltenen Fällen persönlich zu erreichen. Wenn überhaupt, kann das Gespräch telefonisch gesucht werden. Wer sich zugunsten einer günstigen Finanzierung für eine Internetbank entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass auch in einem Notfall kein Ansprechpartner vorhanden ist! Deshalb bieten sich diese Seiten vorwiegend für einen ersten Überblick an, für eine endgültige Planung sollte jedoch eine eigene Rechnung zusammen mit einem Finanzplaner durchgeführt werden, da bei einer umfassenden Beratung durch eine Bank auch auf die Risiken eines Immobilienerwerbs hingewiesen wird.

jetzt kommentieren? 28. August 2008

Immobilien-Checkliste

Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, will auch in seine Zukunft investieren. Dazu sollte nicht nur die Immobilie selbst passend ausgewählt werden, sondern auch das Umfeld, in dem diese sich befindet. Neben der Frage der richtigen Größe des Objekts, des Energieverbrauchs und der Ausstattung sollten je nach Bedürfnis des zukünftigen Inhabers auch weitere Aspekte überprüft werden. Dienlich ist hier eine Checkliste, auf der die  wichtigsten Punkte festgehalten werden.Um sich zu Hause erholen zu können, sollte die Immobilie möglichst ruhig gelegen sein. Neubauten stehen oft in Bauparks. Je nachdem, wie weit der Ausbau des Neubaugebiets bereits fortgeschritten ist, kann noch über Jahre hinweg ständiger Baulärm die Ruhe stören.

Wichtig ist auch, wie die das Eigenheim an die Verkehrswege angeschlossen ist. Existiert eine gut ausgebaute Straße in die nächste Stadt? Möglicherweise ist diese die einzige Zufahrtsstraße und ist während der Stoßzeiten sehr voll. Daneben steht die Frage, ob die Einkaufsmöglichkeiten, Postamt, Schulen und Ärzte auch zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind. Auch wenn die Immobilie außerhalb liegt, sollte jeder der Bewohner in der Lage sein, diese ohne fremde Hilfe erreichen zu können. Dazu sollte überprüft werden, wie das Objekt an das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen ist, damit die Schule und der Arbeitsplatz immer erreichbar sind.

Gerade wer Kinder hat, möchte für diese vernünftige Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in der Nähe haben. Neubaugebiete verfügen in der Regel über keinen Spielplatz, deshalb sollte die nähere Nachbarschaft hinsichtlich eines Spiel- oder auch Fußballplatzes erkundet werden. Attraktiv ist ein Wohnort besonders, wenn über diese Plätze hinaus ein eigenes Schwimmbad, Sportvereine und vielleicht auch ein kleines Kino vorhanden sind.

Eine solche Checkliste kann individuell um die Punkte erweitert oder verkürzt werden, die für den Einzelnen wichtig sind. Nicht jeder möchte in der Stadt wohnen. Bei einer Immobilie auf dem Land fällt die Gewichtung der Anbindung an den Verkehr verstärkt ins Gewicht, dafür sind jedoch gegebenenfalls andere Aspekte überhaupt nicht wichtig. Wer sich vor dem Kauf einer Immobilie oder eines Baugrundstücks mit den eigenen Bedürfnissen auseinandersetzt und diese festhält, kann sein zukünftiges Eigenheim in jedem Fall besser auswählen und wird sicherlich sehr lange darin zufrieden leben.

jetzt kommentieren? 26. August 2008

Immobilien im Ausland

Ob als Ferienhaus oder alt Domizil für mehrere Monate im Jahr- eine Immobilie im Ausland, in einer schönen Umgebung gelegen, ist für viele Menschen ein Traum. Wer ihn sich erfüllen möchte, sollte jedoch Vorsicht walten lassen.Eines der größten Probleme liegt darin, dass man als Gast in einem fremden Land nur selten über die einheimischen Preise Bescheid weiß. Die Immobilienmakler wittern hier ein schnelles und profitables Geschäft und bieten die Objekte gerne zu erhöhten Preisen an. Wer Zeit genug hat, sollte sich vorab gut informieren und unverbindliche Angebote einholen. Auch das Internet bietet die Möglichkeit, Angebote aus dem Ausland anzusehen und miteinander zu vergleichen.

In keinem Fall sollte eine Immobilie gekauft werden, die vorher nicht selber begangen wurde. Fotos oder auch Videos stellen keine Alternative dar! Vorhandene Schwachstellen können durch diese Medien kaschiert werden. Wenn ein Objekt in die nähere Auswahl kommt, können über die Gemeinde zusätzliche Informationen eingeholt werden. Wichtig ist, ob das Grundstück bereits vollständig erschlossen wurde und in welcher Form ein Umbau vorgenommen werden darf. Darüber hinaus schadet ein Blick in das Grundbuch nicht, denn dieses bezeugt die aktuellen Eigentumsverhältnisse. Möglicherweise ist das Objekt noch mit einer Hypothek behaftet, welche beim Kauf auf den neuen Eigentümer übertragen wird.

Doch auch wenn alle äußeren Umstände ordnungsgemäß sind, sollte nach der Entscheidung für ein Objekt Vorsicht walten. Auch im Ausland ist es üblich, den Vertrag vor einem Notar zu unterzeichnen und auch vor diesem die Bezahlung vorzunehmen. Der Vertag muss auch in deutscher Sprache vorliegen, um etwaige Unverständlichkeiten durch die Sprachbarriere zu vermeiden. Je nach Sprachkenntnissen kann auch ein Übersetzer zur Vertragsunterzeichnung mitgenommen werden.

Um vermeidbare Kostenfallen zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich bereits vor der Entscheidung für eine eigene Immobilie im Ausland über die mit dem Kauf verbundenen Kosten schlau zu machen. Die Eintragung in das Grundbuch, die abzuführende Erwerbssteuer und auch die Bezahlung des Notars muss in der Rechnung berücksichtigt werden. Die Kosten hierfür weichen im Ausland zum Teil erheblich von den deutschen ab.

bisher 1 Kommentar 26. August 2008

Seniorengerechte Immobilien

Ein Eigenheim, gleich ob Wohnung oder Haus, ist eine Anlage für die Zukunft. Die meisten Menschen möchten in ihren eigenen vier Wänden alt werden und möglichst lange in ihnen leben. Wer diesen Wunsch für sich hegt, sollte seine Immobilie auch hinsichtlich dieses Gesichtspunktes auswählen, denn nicht jedes Objekt eignet sich für das Leben in fortgeschrittenem Alter.Die Immobilie sollte entsprechend an die veränderte körperliche Leistungsfähigkeit von Senioren angepasst sein. Dazu gehört neben der Größe vor allem das Vorhandensein von Treppen, eine Eigentumswohnung, die auch im Alter bewohnt werden soll, sollte am besten im Parterre oder wenigstens nicht im obersten Stockwerk liegen. Mehrgeschossige Häuser verfügen zwar in der Regel über einen Fahrstuhl, jedoch sollte immer bedacht werden, dass dieser durchaus auch einmal ausfallen kann.

Da ein Haus oft gekauft oder gebaut wird, wenn eine Familie geplant oder schon vorhanden ist, sind die Immobilien verhältnismäßig groß und verfügen über einiges an Grund. Wenn die Kinder dann ausziehen, ist viel Platz vorhanden, der beheizt und geputzt werden muss, dagegen aber nicht bewohnt wird. Die meisten Objekte lassen sich ohne großen Aufwand so umbauen, dass ein Teil als Einliegerwohnung vermietet werden kann. Über eine solche Vermietung kann auch die Pflege des Gartens zum Teil abgegeben werden, denn auch diese Arbeit kann möglicherweise im Alter nicht mehr selbständig zu erledigen sein.

Immer beliebter werden inzwischen Wohngemeinschaften von Senioren, die ihren Alltag noch gut geregelt bekommen aber nicht alleine leben möchten. Vor allem Menschen, die früh ihren Partner verloren haben, finden in dieser Lebensform eine echte Alternative zu einem Aufenthalt in einem Altersheim. Die Mitglieder der Wohngemeinschaft können sich gegenseitig unterstützen und jeder kann den Teil des Haushalts übernehmen, den er gut bewältigen kann.

Unabhängig davon, wie die eigene Immobilie genutzt wird, ein Eigenheim bietet ideale Voraussetzungen für ein ruhiges Leben nachdem Berufsalltag und Kindererziehung hinter einem liegen.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Versicherungen für Bauherren

Für einen Hausbau müssen viele Entscheidungen getroffen und Vorbereitungen getroffen werden. Neben der Auswahl des Baugründstückes, des Bauunternehmens und später den Materialien für den Ausbau sollten im Vorfeld auch Informationen über wichtige Versicherungen eingeholt werden.Während der Bauphase ist das Material besonders empfindlich gegenüber äußeren Einwirkungen. Durch kleine Erdverschiebungen, plötzlichen Frost oder starken Regen können erhebliche Schäden an der Substanz entstehen. Viele Versicherer bieten für diese Fälle eine Bauleistungs-Versicherung an, durch die entstehende Kosten abgedeckt werden. Die Versicherung läuft nur für den Zeitraum des Bauvorhabens und erstreckt sich nur auf Schäden, die während der aktiven Baumaßnahmen entstehen. Ein Gespräch vor Versicherungsabschluss gibt Aufschluss, welche Kosten die Versicherung im Schadensfall trägt. Die Beiträge für die Versicherung werden in der Regel per Einmalzahlung fällig.

Ebenfalls sinnvoll ist der Abschluss einer Bauherren-Haftpflichtversicherung. Die Sicherung des Baugeländes als einer potentiellen Gefahrenstelle obliegt dem Bauherrn. Kommt es trotz ordnungsgemäßer Absicherung bedingt durch die Baumaßnahmen zu einem Unfall oder einer Sachbeschädigung, tritt die private Haftpflichtversicherung nicht in jedem Fall und auch nicht in unbegrenzter Höhe für den Schaden ein. Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung hingegen deckt die anfallenden Kosten ab. Auch bei Arbeitsunfällen des beschäftigten Personals steht die Versicherung für die rechtliche Klärung ein.

Helfen Bekannte und Freunde beim Bau der Immobilie, müssen diese bei der zuständigen Genossenschaft angemeldet werden. Der Bauherr muss durch Sicherung des Arbeitsumfelds für die Sicherheit der Helfer sorgen, außerdem muss entsprechende Sicherheitskleidung zur Verfügung stehen. Trotz aller Vorsorge kann es zu Unfällen auf der Baustelle kommen. Eine vorsorglich abgeschlossene Unfallversicherung. Diese bezieht sich nicht auf die Zahl der Helfer sondern auf den Bau und die gearbeiteten Stunden. Die Höhe der Beiträge variiert zwischen den Bundesländern.

Eine Risiko-Lebensversicherung, die im Todesfall des Bauherrn für laufende Darlehen einspringt, ist ebenfalls eine Überlegung wert. Viele Banken nehmen diese als zusätzliche Sicherheit für den Kredit an, außerdem schützt sie vorhandene Angehörige vor der Möglichkeit einer Überschuldung. Die monatlichen Beiträge sind gering, allerdings zahlt die Versicherung nach Ablauf des Vertrages nichts wieder aus.

Auch nach der Bauphase oder bei einem käuflichen Erwerb einer Immobilie sind einige Versicherungen nötig. Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden am Eigentum, die durch äußere Einflüsse wie Sturm, Feuer oder Leitungsbruch entstehen. Wichtig ist, die Versicherungsunterlagen genau zu studieren- nicht wenige wollten nach einem Brand die Versicherungsleistung in Anspruch nehmen und erhielten einen negativen Bescheid, da zwar die Brandschäden ersetzt werden würden, nicht jedoch die Schäden, die durch das Löschwasser entstanden sind. Ein genauer Vergleich hinsichtlich des Angebots und des Preises gewährleistet die richtige Entscheidung. Ob eine separate Hausratsversicherung notwendig ist, kann nicht pauschal entschieden werden. Für junge Menschen, die keine hochwertig gefertigten Möbel und keine teuren Elektrogeräte besitzen, ist diese Versicherung sicherlich schlicht zu teuer im Vergleich zur Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme.

In jedem Fall können in einem Gespräch mit einem unabhängigen Versicherungsberater die nötigen von den überflüssigen Versicherungen getrennt und das günstigste Angebot ermittelt werden.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Immobilien um- und ausbauen

Für viele Eigenheimbesitzer kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die Zimmer zu klein oder das Haus insgesamt nicht groß genug ist. Dann entsteht der Wunsch nach einem Um- oder sogar nach einem Ausbau.Änderungen innerhalb des Hauses kann der Eigentümer verhältnismäßig unbeschränkt vornehmen. Eine zusätzliche Wand einzuziehen, um eine andere Raumaufteilung zu erhalten, ist ohne Probleme möglich. Auch in Mietobjekten kann eine solche Raumtrennung nach Absprache mit dem Vermieter eingezogen werden, sofern sie zu jeder Zeit wieder abgerissen werden kann. Mittels Rehgipsplatten und einem soliden Ständerwerk lassen sich mit wenig Aufwand auch große Räume teilen.

Das Einreißen einer vorhandenen Wand dagegen bringt oft Schwierigkeiten mit sich. Tragende Wände dürfen baurechtlich auch in Eigenheimen nicht entfernt werden, da die Stabilität des Hauses dadurch beträchtlich gemindert würde. Wer sich nicht sicher ist, welche Wand eine tragende ist, sollte das ehemalige Bauunternehmen oder einen Architekten fragen. Anhand der Baupläne können die betreffenden Wände problemlos benannt werden. Außerdem liegen in nahezu allen Wänden elektrische Leitungen. Bei einem Abriss müssen diese von einem Elektroinstallateur sachgerecht entfernt werden.

Umbauten innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung benötigen keine Baugenehmigung. Änderungen, die sich auf die Außenmaße der Immobilie auswirken, sind hingegen nur nach Genehmigung durch das zuständige Bauamt zulässig. Dies gilt bereits für den Anbau eines Wintergartens und in besonderem Maße bei der Erweiterung des Wohnraumes durch angebaute Zimmer oder ein aufgesetztes Dachgeschoß. Ob eine Genehmigung erteilt wird hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die vorgeschriebenen Abstände zur Grundstücksgrenze müssen eingehalten werden, außerdem muss die bauliche Veränderung in das Gesamtbild der Siedlung passen, in der die Immobilie steht. Je nach geplantem Ausbau muss vor Aufnahme der Bautätigkeit von einem Architekten die Tragfähigkeit der vorhandenen Substanz überprüft werden. Nicht auf jedes Flachdach kann ein zusätzliches Dachgeschoß aufgesetzt werden! Dafür fallen Kosten in unterschiedlicher Höhe an, die im Gesamtkostenplan berücksichtigt werden sollten. Außerdem müssen die neuen Räume nach der Fertigstellung offiziell abgenommen und in die Pläne der Immobilie eingetragen werden.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Förderungen des Eigenheims

Wer den Kauf oder die Errichtung eines Eigenheimes in einigen Jahren plant, tut gut daran, sich im Vorfeld über mögliche Förderungen seines Vorhabens zu informieren. Über diese kann bereits vor der eigentlichen Finanzierung der eigenen Immobilie ein solider Grundstein die abschließende Umsetzung des Vorhabens geschaffen werden.Die staatlich geförderte Eigenheimzulage wurde zwar bereits vor zwei Jahren abgeschafft, dennoch gibt es andere attraktive Möglichkeiten. Eine davon ist Arbeitnehmer-Sparzulage, die dann gezahlt wird, wenn die vermögenswirksamen Leistungen beispielsweise in einen Bausparvertrag oder einen Investmentfond angelegt werden. Dies wird vom Staat mit einer Prämie von neun Prozent bis zu einem Maximalbetrag von 470 Euro belohnt. Um die Prämie zu erhalten, muss das zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers jedoch unter der Grenze von 17 900 Euro liegen.

Für Besserverdienende gibt es die Alternative der Wohnungsbauprämie. Die Einkommensgrenze liegt hier bei 25 600 Euro. Jährlich müssen mindestens 50 Euro in einen Bausparvertrag investiert werden, um diese Förderung zu erhalten. Die gesamten jährlichen Einzahlungen werden staatlich mit 8,8 Prozent gefördert. Die Wohnungsbauprämie kann schon in einem Alter von 16 Jahren in Anspruch genommen werden. Wer diese Form der Förderung in Anspruch nimmt, kann über das angelegte Geld jedoch nicht jederzeit verfügen. Es gilt eine Sperrfrist von derzeit sieben Jahren, in welcher das angelegte Geld nicht abgehoben oder in eine andere Kapitalanlage verschoben werden darf. Wer das Geld dennoch dringend benötigt und den abgeschlossenen Vertrag vorzeitig kündigt, muss die bereits geleisteten Beträge der Wohnungsbauprämie zurückzahlen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die das Geld vor Ablauf der Sperrfrist in einen Wohnungsbau oder einen Immobilienerwerb anlegen sowie Arbeitslose, deren Arbeitslosigkeit wenigstens ein Jahr andauert. Auch im Fall eines Verscheidens des Anlegers muss die Förderung nicht zurückgezahlt werden.

Darüber hinaus unterstützen auch Bund und Länder den Erwerb einer eigenen Immobilie. Welche das im Einzelnen sind, kann bei einem ausführlichen Beratungsgespräch bei der eigenen Bank erfragt werden.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Das richtige Grundstück finden

Das eigene Bauvorhaben beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Neben den Eckdaten der Größe ist vor allem die Lage entscheidend. In Ballungsräumen sind Baugrundstücke sehr rar gesät und zudem meist unerschwinglich teuer. Quadratmeterpreise von 400 Euro und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch deshalb suchen immer mehr Bauherren den passenden Platz etwas außerhalb im Grünen.Um das ideale Grundstück zu finden, kann die Beauftragung eines Maklers sehr hilfreich sein. Dieser stellt eine kleine Auswahl von in Frage kommenden Flächen zusammen und erspart dem Interessenten damit einiges von der Zeit, die dieser durch Besichtigungen von nicht passenden Objekten verbringen würde. Der Nachteil sind die Kosten für die Maklergebühr, die je nach Bundesland zwischen drei und sechs Prozent des Grundstückspreises liegen.

Viele Bauherren suchen daher doch auf eigene Faust. Über Anzeigen in den lokalen Zeitungen und auch über Internetbörsen können aktuelle Angebote eingeholt werden. Der Vorteil von Onlineseiten sind die oftmals ausführlichen Beschreibungen und die beigefügten Bilder. So kann schnell entschieden werden, ob eine Besichtigung überhaupt lohnt.

Eine wirkliche Alternative ist das Erbbaurecht, welches von Gemeinden und Kommunen zunehmend angeboten wird. Das Grundstück selbst muss nicht gekauft werden, jedoch verlangt der Anbieter die jährliche Abgabe eines Erbbauzinses. Dieser errechnet sich anhand des festgelegten Grundstückswertes. Meist müssen zwischen vier und sechs Prozent dieses Wertes gezahlt werden. Der Nachteil ist die lange Laufzeit, die sich auf rund 100 Jahre erstreckt. Das Erbbaurecht ist unkündbar, kann jedoch veräußert oder eben auch vererbt werden. In jedem Fall muss, sobald der Inhaber das Grundstück nicht mehr selber halten will oder verstirbt, jemand für die Erbringung des Erbbauzinses aufkommen.

Sobald ein Grundstück gefunden ist, welches für den Bau des Eigenheimes geeignet scheint, sollte beim zuständigen Amt nach der Reglementierung der Bebauung gefragt werden. Das geplante Gebäude muss in der Regel zu den bereits vorhandenen passen, weshalb die Form des Daches, aber auch die Größe allgemein und die Höhe vorgegeben sein können. Das Grundstück sollte erst erworben werden, wenn sichergestellt ist, dass das Traumhaus auch errichtet werden darf.   

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Immobilien selber verkaufen

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, steht vor etwa ebenso vielen Entscheidungen wie vorher beim Erwerb. Wer wenig Arbeit mit dem Verkauf haben möchte, gibt sein Objekt in die Hände eines erfahrenen Maklers und lässt sich regelmäßig über den Stand unterrichten. Der Makler inseriert die Immobilie dann in ausgewählten Zeitungen und Onlineportalen und bietet sie aktiv seinen Kunden an. Ein Makler muss jedoch bezahlt werden. Dabei ist das Vorgehen unterschiedlich, einige Makler werden vom Verkäufer, andere vom Käufer bezahlt. Eher selten beteiligen sich beide an den Maklergebühren. Wie hoch der Prozentsatz ist, die der Makler vom Preis der Immobilie haben möchte, schwankt ebenfalls stark.Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, selber für den Verkauf des Objektes zu sorgen. Gerne genutzt werden dazu Onlineplattformen, auf denen der Anbieter seine Immobilie selber präsentieren kann. Oft ist hier neben den Eckdaten zur Größe und Lage auch Platz, eigene Anmerkungen hinzuzufügen. Da das selbst gestaltete Angebot den Makler außen vor lässt, ist es auch für potentielle Käufer sehr interessant. Jedoch bringt die Entscheidung für einen selbst durchgeführten Verkauf einiges an Arbeit mit sich. Zuerst sollte entschieden werden, über welche Medien die Immobilie angeboten werden soll. Zeitungen und die genannten Onlineplattformen bieten sich sehr an, da sie das größte Publikum erreichen. Dann muss die Anzeige gestaltet werden. Dazu gehören Fotos, die das Objekt anschaulich präsentieren. Die eigenen Privatfotos eignen sich dazu nicht! Es ist sinnvoll, sich an den Bildern von Maklerangeboten zu orientieren und entsprechende Fotos aufzunehmen. Auf Internetseiten ist meist Platz für mehrere Bilder, in Zeitungen erscheint wenn überhaupt eines. In welcher Höhe dadurch Kosten entstehen, ist unterschiedlich. Nach Schaltung der Anzeige kommen die Anrufe der Interessenten. Viele rufen nur aus einem ersten Interesse heraus an, kommen dann aber nicht zum Besichtigungstermin. Und der größte Teil derjenigen, die sich das Objekt selber ansehen, meldet sich danach nicht noch einmal. Ein Verkauf ist ein langer Weg und sehr häufig mit Enttäuschungen gepflastert. Wer ihn selber organisiert, muss gute Nerven und eine große Portion Ausdauer mitbringen.

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Mängel am Bau

Der Traum vom Eigenheim rückt in greifbare Nähe, die Finanzierung steht und das Bauunternehmen ist ausgewählt. Doch dann wird festgestellt, dass die Statik des Hauses nicht stimmt. Der Bau wird sofort stillgelegt.Dies ist nur eine der diversen Albtraumvorstellungen für Bauherren. Nicht selten kommt es während des Baus oder nach dem Einzug in die fertige Immobilie zu Reklamationen. Feuchte Wände, undichte Dächer oder schiefe Durchgänge- es gibt diverse Möglichkeiten, wo sich Mängel einschleichen können. Doch wer ist dafür haftbar?

Grundsätzlich gibt es eine Faustregel, die ein Bauherr beachten sollte. Am Ende des Bauvorhabens steht die Übergabe der Immobilie vom Bauunternehmen an den Eigentümer. Sobald der Eigentümer den Bau offiziell abnimmt, können später auftretende Mängel nur sehr schwer reklamiert werden. Wer gravierende Mängel fürchtet, hat die Möglichkeit, die Immobilie während des Baus und vor der Übergabe von unabhängigen Gutachtern überprüfen zu lassen. Diese Begehung ist allerdings mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden, weshalb meist nur im akuten Verdachtsfall ein Gutachter angefordert wird.

Sollte nach Abnahme ein Mangel am Bau festgestellt werden, ist zunächst einmal eine Kontaktaufnahme mit der Baufirma anzuraten. Gute Firmen beheben die Fehler schnell und kostenfrei, sofern sich der Schaden auf unsachgemäßen Bau zurückführen lässt. Ein Stück Dach neu zu decken bedeutet für das Bauunternehmen das kleinere Übel- schlechte Publicity hingegen wirkt sich schnell negativ auf das Geschäft aus. Außerdem gibt es in Deutschland eine Gewährleistungsfrist, die fünf Jahre dauert. In dieser Spanne ist das Bauunternehmen verpflichtet, Schäden zu beseitigen, die auf Baufehlern beruhen. Nicht immer kann dies nachgewiesen werden. Zusätzlich scheint der Trend auf dem Baumarkt dahin zu gehen, dass Bauunternehmen versuchen, dem Kunden die Fehler schönzureden oder sich schlicht aus der Gewährleistungspflicht zu entziehen. Wenn die Firma den Mangel nicht beheben möchte, wird es oft schwierig. Sehr häufig gibt der Bauherr klein bei und beseitigt ihn selber, da dies zwar mehr Geld kostet, dafür aber Zeit und auch Nerven spart. Durch diese Haltung werden die Firmen jedoch in ihrem Verhalten bestätigt. Jeder Bauherr sollte versuchen, die festgestellten Mängel bei dem Unternehmen geltend zu machen und auf einer Beseitigung beharren.

jetzt kommentieren? 20. August 2008

Immobilien- kaufen oder bauen?

Wer sich ein Eigenheim zulegen möchte, steht direkt vor der ersten damit zusammenhängenden Entscheidung: Kaufen oder selber bauen? Beides bringt Vor- aber auch Nachteile mit sich, welche Variante schließlich genutzt wird, sollte gut abgewogen sein.

Für Neubauten weisen die meisten Städte entsprechende Grundstücke aus. Diese liegen am Stadtrand, damit also noch im Grünen. Angebunden sind sie über eine meist noch nicht endgültig befestigte Straße. Doch so schön das Baugrundstück beim Erwerb auch liegt, es kann durchaus sein, dass das liebevoll errichtete Eigenheim einige Jahre später zwischen Hochhäusern steht oder an einer stark befahrenen Schnellstraße liegt. Es gibt keine Garantie, dass die Lage des Hauses beständig erhalten bleibt, es sei denn, es wird ausreichend viel Land mit dem Grundstück erworben.
Bei einer Immobilie, die bereits fertig errichtet ist und erworben wird, ändert sich die Lage meist weniger. Die Immobilie hat ihren Platz im Stadtbild bereits erworben, so kann im Voraus schon sehr gut abgeschätzt werden, ob die Umgebung zu den eigenen Vorstellungen passt.
Für viele Menschen ist das entscheidende Argument für einen Bau, dass vollkommen frei entschieden werden kann, wie die Verteilung und der Schnitt der Zimmer aussehen, wie viele Bäder es geben und wie die Terrasse am Bau platziert werden soll. Bei einem Eigenbau können die eigenen Wohnträume nahezu unbegrenzt umgesetzt werden, wohingegen bei einer Kaufimmobilie nur in sehr begrenztem Rahmen etwas geändert werden kann.
Meist zuletzt entscheidet der Preis. Ein Neubau ist meist teurer, was aber auch daran liegt, dass die Ausstattung der Bäder und der Küche sowie die kompletten Bodenbeläge noch angeschafft werden müssen. Je nach Lage kann dagegen eine Kaufimmobilie auch nicht unbedingt preisgünstig erworben werden. Da ein gekauftes Objekt meist auch hinsichtlich der eigenen Vorstellungen renoviert wird, ist der finanzielle Aufwand mit dem Kaufpreis eher noch nicht erledigt.
Auch zeitliche Aspekte spielen häufig eine Rolle. Ein Bau kann sich über einen nicht vorhersehbaren Zeitraum erstrecken, in ein fertiges Haus kann dagegen oft sehr schnell eingezogen werden. Außerdem kostet ein Bau nicht unwesentlich Zeit und Nerven, ein Objekt zu kaufen spart hinsichtlich dieser sozialen Faktoren enorm.

Beide Varianten haben also deutliche Vorteile. Eine Entscheidung sollte gründlich durchdacht sein und alle Aspekte berücksichtigen.

jetzt kommentieren? 20. August 2008

Das Ferienhaus- selber nutzen oder vermieten?

Oftmals kommen Menschen im Urlaub zu einem eigenen Ferienhaus. Jahrelang wurden die Ferien am gleichen Ort verbracht, die Strände und der Ort sind bekannt, und in vielen Fällen trifft man auch jedes Mal wieder auf Bekannte, die ebenfalls ihren Urlaub regelmäßig dort verbringen. Und eines Tages steht eine Immobilie zum Verkauf, in ruhiger Lage, mit Blick auf das Meer- beschwingt durch die gute Ferienlaune und die Erholung wird zugeschlagen. Das eigene Ferienhaus ist gekauft. Und nun?

Damit sich die Anschaffung wirklich lohnt, sollte selbstverständlich weiterhin jeder Urlaub in dem Haus verbracht werden. Ein eigenes Ferienhaus bringt jedoch deutlich mehr Arbeit mit sich, als sich nur über einige Wochen im Jahr eines zu mieten. Eine Immobilie, die runde 80% des Jahres leer steht, verkommt schnell, deshalb müssen auch zwischen den Ferien immer wieder Besuche stattfinden. Regelmäßig muss der Allgemeinzustand überprüft werden, für den Winter sollte die Heizung an-, im Frühjahr dann wieder ausgestellt werden. Sofern ein Stück Garten vorhanden ist, muss dieser ebenfalls regelmäßig gepflegt werden. Ein Ferienhaus kostet also auch nach dem Kauf nicht wenig Geld, schließlich fallen mehrmals im Jahr An- und Abreise an. Wahlweise kann natürlich auch vor Ort jemand dazu engagiert werden, der sich um die anfallenden Arbeiten kümmert.

Um die anfallenden Kosten aufzufangen, vermieten viele Eigentümer ihre Immobilie in der Zeit, in der sie diese nicht selber benötigen. Gegebenenfalls muss der eigene Urlaub dafür etwas verschoben werden, da Ferienhäuser verstärkt in der Hauptsaison angefragt werden. Diese Entscheidung bringt einiges an Aufwand mit sich. Wer nicht privat im Freundeskreis vermieten kann oder will, sollte sich an entsprechende Reiseveranstalter wenden, die das Objekt in ihren Katalog aufnehmen. Ein Ferienhaus, das gewerblich vermietet wird, muss sich jedoch in einem ausgezeichneten Zustand befinden. Entsprechend mehr Aufwand muss über das Jahr für die Pflege der Immobilie eingerechnet werden. Auch die Möblierung sollte dann angemessen sein- private Gegenstände wie Fotos oder Unterlagen sollten entsprechend nicht vor Ort zu finden sein.

Die Anschaffung eines Ferienhauses für alleinigen privaten Gebrauch lohnt sich eigentlich nur dann, wenn es mehrmals im Jahr genutzt wird. Die Weitervermietung dagegen steht dem eigentlichen Anschaffungsgrund, nämlich der Eigennutzung und der Erfüllung eines Traums, entgegen.

Eine Investition in eine eigene Immobilie sollte demnach auch dann durchdacht werden, wenn diese nicht für die permanente Nutzung bestimmt ist.

jetzt kommentieren? 08. August 2008

Immobilien im Internet kaufen

Im Zeitalter des Online-Handels boomt auch der Verkauf von Immobilien über das Internet. Auch eine bekannte Auktionsplattform bietet Verkäufern die Möglichkeit, ihr Eigentum ohne viel Aufwand los zu werden. Schnell werden einige Bilder und die Eckdaten hochgeladen, und schon wird das Eigenheim an den Meistbietenden oder direkt per Festpreis abgegeben. Langwierige Besichtigungstermine und Verkaufsgespräche entfallen.

Als potentieller Käufer jedoch sollte man bei einem Kauf vorsichtig sein. Die bereitgestellten Bilder sind nicht unbedingt aussagekräftig, da nicht gekennzeichnet sein muss, wie alt diese sind. Vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen sollte Vorsicht walten. Auf dem Papier sehen die Fakten immer besser aus als sie möglicherweise sind. Da kann ein großes Grundstück schnell total verwildert oder mit Dornenhecken übersät sein. Möglicherweise ist das Dach nicht dicht, oder im Inneren der Immobilie ist alles voller Schimmel. Wer meint, sein Traum vom Eigenheim gefunden zu haben, sollte vor dem Gebot dringend Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen und auf einen Besichtigungstermin beharren! Auch wenn das Objekt weit weg steht ist es besser, einmal Zeit und Geld für eine Anreise zu investieren, als am Ende mit einer Immobilie dazustehen, die den Preis nicht wert war. Gute Anbieter geben Interessenten gerne die Möglichkeit, sich das Angebot selbst in Ruhe anzusehen.

Wichtig bei einem Erwerb eines Gebäudes im Internet ist natürlich auch das Kleingedruckte. Meist ist das Gebot auf die Immobilie bindend, doch bei derlei Angeboten muss der Käufer zumindest innerhalb einer gesetzlichen Frist vom Kauf zurücktreten können. Wird dieses Rücktrittsrecht nicht eingeräumt, sollte das Angebot direkt als wenig vertrauenerweckend angesehen werden. Außerdem reicht der Kauf über das Internet nicht aus. In jedem Fall gehört dazu ein rechtsgültiger Kaufvertrag, der von beiden Seiten unterschrieben werden muss. Erst nach dieser Unterschrift ist der Kauf wirklich abgeschlossen.

Wer einige Umsicht mitbringt und sich nicht vom Schein blenden lässt, kann durchaus auch über diesen eher ungewöhnlichen Weg an eine passende Immobilie gelangen.

jetzt kommentieren? 07. August 2008

Eigene Immobilien vermieten

Immobilien gehören zu den Eigentümern, die aufgrund ihres zumeist wachsenden Wertes oftmals vererbt werden. Doch was tun mit einem geerbten Eigenheim? Nahe liegt, es für sich selber zu nutzen. Doch nicht immer liegt die Immobilie günstig für die eigenen sozialen Verpflichtungen. Wer jedoch zumindest in Erwägung zieht, zu einem späteren Zeitpunkt in das Haus oder die Wohnung einzuziehen, wird einen Verkauf nicht ins Auge fassen. Die Alternative ist die Vermietung.Mit diesem Entschluss gehen jedoch einige Überlegungen und auch Verpflichtungen einher. Zuerst müssen die für den Kreis, in dem sich die Immobilie befindet, die aktuellen Mietpreise ermittelt werden. Auch die Kosten für Abfallentsorgung, Strom und Wasser müssen herausgefunden werden. Nun kann der monatliche Preis, zu dem die  Immobilie letztlich angeboten wird, festgelegt werden.

Sobald ein Mieter in das Eigentum eingezogen ist, übernimmt der Besitzer die Rolle des Vermieters. Ihm unterliegt nunmehr die Sorge für die Instandhaltung der Immobilie, samt Garten und dem Anteil am davor laufenden Fußweg. Diese Aufgabe beinhaltet eine regelmäßige Kontrolle der Immobilie und einen regelmäßigen Kontakt mit den Mietern. Auch unangenehme Verrichtungen gehören dazu, so muss der Mieter im Zweifelsfall zur Sorgfalt mit dem von ihm nur gemieteten Heim angehalten oder ein Streitfall mit den Nachbarn geklärt werden.

Da der Vermieter auch für gegebenenfalls anfallende Instandsetzung von Heizkörpern und Armaturen oder auch für die Neudeckung des Daches finanziell verantwortlich ist, sollte ein Teil der monatlichen Einnahmen entsprechend angelegt werden. Zwar ist eine Festanlage besser verzinst, jedoch muss im Notfall schnell auf das Geld zugegriffen werden können. Schließlich hat der Vermieter seinen Mietern gegenüber eine mindestens ebenso hohe Verpflichtung wie diese ihm gegenüber. Als Faustregel gilt, dass etwa 50% der Mietkosten für eventuell anfallende Reparaturen gespart werden sollten. Da die Mieteinnahmen versteuert werden müssen, bringt die Vermietung einer Immobilie meist keine großen Gewinne ein. Dennoch sollte das Eigentum besser bewohnt sein, damit sich durch regelmäßige Beheizung und Entlüftung kein Schimmel in den Wänden festsetzt. So können große Kosten im möglichen Eigenbedarfsfall verhindert werden.

jetzt kommentieren? 06. August 2008

Niedrigenergie- und Passivhäuser

Die Energiekosten steigen drastisch. Käufer und Bauherren suchen daher nach Immobilien, die über eine möglichst gute Energiebilanz verfügen.Als Niedrigenergiehäuser werden Immobilien bezeichnet, die durch ausgefeilte Wärmedämmung das vom Land festgelegte Energieanforderungsniveau deutlich unterschreiten. Dieses legt fest, wie hoch der Energiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitstellung im optimalen Fall sein sollte. Mit Einführung der Einergieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2002 und der damit verbundenen Verschärfung der Richtlinien werden nahezu alle Neubauten entsprechend mit einer Dämmung versehen, die den Energieverlust deutlich vermindert.

Während Niedrigenergiehäuser in erster Linie hinsichtlich der Verminderung der Heizenergiekosten entworfen und gebaut werden, sollen sogenannte Passivhäuser möglichst ganz auf herkömmliche Heizsysteme verzichten. Daher rührt auch der Name: Passivhäuser sollen nur die Energie nutzen, die bereits vorhanden ist, also die Energie der Sonne oder auch die abgegebene Wärme von Menschen. Die Erwärmung der Temperatur selbst erfolgt über einen komplexen Luftaustausch. Dabei wird von außen (kalte) Luft zugeführt, die über einen Wärmewandler mit der Luft erwärmt wird, die von innen nach außen abgeführt wird. Außerdem werden Passivhäuser so gedämmt, dass sie nach außen keinen Wärmeaustausch zulassen. So erübrigt sich ein herkömmliches Heizsystem. Die Bereitstellung von Warmwasser erfolgt über Erwärmung mit Strom.

Für die Errichtung eines Niedrigenergie- oder Passivhauses fallen Mehrkosten in einem Rahmen von mindestens 10% gegenüber einer herkömmlichen Bauweise an. Diese ergeben sich aus entsprechenden Dämmmaterialien, Türen und Fenstern; bei Passivhäusern außerdem aus der Integration der Lüftungstechnik. Dafür entfallen hier die Kosten für andere Heizsysteme.

Wer bereits eine Immobilie besitzt, kann diese mittlerweile hinsichtlich des Standards der EnEV renovieren lassen. Der Aufwand ist jedoch verhältnismäßig hoch, da neben Fenstern und Türen gegebenenfalls auch die Dämmung des Hauses erneuert werden muss. Eine solche Umrüstung lohnt deshalb nur, wenn das Gebäude von Grund auf saniert werden muss, sonst stehen die Ausgaben und die späteren Einsparungen in keiner Relation.

Wer plant, ein Passivhaus zu bauen, sollte sich bei Banken über ein zinsvergünstigtes Darlehen und andere Förderprogramme informieren.

jetzt kommentieren? 05. August 2008

Ökologisch bauen

Aufgrund steigender Energiekosten geht der Trend derzeit verstärkt in Richtung energiesparender Immobilien. Eine Erweiterung dessen sind Häuser, die auf ökologischer Bauweise basieren. Der Gedanke ist, mit möglichst wenig Umweltbelastung eine häusliche Umgebung zu schaffen, die den Ansprüchen des Bewohners optimal entspricht. Dabei wird großer Wert auf die Herstellung der verarbeiteten Materialien gelegt und es werden nur Stoffe verwendet, die möglichst naturbelassen und energiesparend hergestellt wurden. Nach Möglichkeit sollte es sich um nachwachsende Rohstoffe handeln, vorzugsweise aus der näheren Umgebung, um weite Anschaffungswege zu vermeiden. Für den Bau werden deshalb Ziegel aus deutscher Produktion oder einheimisch angepflanzte Hölzer verwendet, die Dämmung des Hauses wird mit Schafwolle oder Stroh durchgeführt.Entsprechend wird auch Wert auf eine möglichst umweltfreundliche Heizmethode gelegt. Öl oder Gas kommen nicht in Frage. Stattdessen werden ökologische Häuser zumeist mit Solaranlagen versehen, über die ein großer Teil des benötigten Stroms gewonnen wird. Weiter wird das Abwasser von der Dusche und der Waschmaschine für die Toilettenspülung wieder verwendet. Auch Regenwasser wird aufgefangen und nach einer Filterreinigung zum Waschen der Wäsche genutzt.

Für die Innenraumausstattung wird ebenfalls Wert auf ökologische Materialien gelegt. In den meisten Fällen wird der Boden nicht mit Teppich, sondern mit Kork, Fliesen oder Parkett versehen. Diese Beläge sind nicht nur aufgrund ihres Materials mit der Idee des ökologischen Bauens verträglich, sie halten auch länger, weshalb die mit ihnen verbundenen Entsorgungskosten niedriger sind. Die verwendeten Farben und Lacke für Wände und Fassade sind auf Pflanzenbasis hergestellt und frei von synthetischen Lösungsmitteln. Die Auswahl an Tönen ist nahezu riesig, es muss also nicht zugunsten der Umwelt auf die Umsetzung der eigenen Wünsche verzichtet werden.

Ökologische Immobilien sind nicht mehr unbedingt teurer, da durch die verfeinerte Energiebilanz höhere Erstkosten später wieder aufgefangen werden. Inzwischen können sogar Fertighäuser nach ökologischer Fertigungsweise gekauft werden, und auch das Renovieren bereits fertiger Immobilien nach ökologischen Richtlinien ist ohne Probleme möglich.

jetzt kommentieren? 04. August 2008

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