Tagesarchiv für den 21. August 2008

Das richtige Grundstück finden

Das eigene Bauvorhaben beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Neben den Eckdaten der Größe ist vor allem die Lage entscheidend. In Ballungsräumen sind Baugrundstücke sehr rar gesät und zudem meist unerschwinglich teuer. Quadratmeterpreise von 400 Euro und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch deshalb suchen immer mehr Bauherren den passenden Platz etwas außerhalb im Grünen.Um das ideale Grundstück zu finden, kann die Beauftragung eines Maklers sehr hilfreich sein. Dieser stellt eine kleine Auswahl von in Frage kommenden Flächen zusammen und erspart dem Interessenten damit einiges von der Zeit, die dieser durch Besichtigungen von nicht passenden Objekten verbringen würde. Der Nachteil sind die Kosten für die Maklergebühr, die je nach Bundesland zwischen drei und sechs Prozent des Grundstückspreises liegen.

Viele Bauherren suchen daher doch auf eigene Faust. Über Anzeigen in den lokalen Zeitungen und auch über Internetbörsen können aktuelle Angebote eingeholt werden. Der Vorteil von Onlineseiten sind die oftmals ausführlichen Beschreibungen und die beigefügten Bilder. So kann schnell entschieden werden, ob eine Besichtigung überhaupt lohnt.

Eine wirkliche Alternative ist das Erbbaurecht, welches von Gemeinden und Kommunen zunehmend angeboten wird. Das Grundstück selbst muss nicht gekauft werden, jedoch verlangt der Anbieter die jährliche Abgabe eines Erbbauzinses. Dieser errechnet sich anhand des festgelegten Grundstückswertes. Meist müssen zwischen vier und sechs Prozent dieses Wertes gezahlt werden. Der Nachteil ist die lange Laufzeit, die sich auf rund 100 Jahre erstreckt. Das Erbbaurecht ist unkündbar, kann jedoch veräußert oder eben auch vererbt werden. In jedem Fall muss, sobald der Inhaber das Grundstück nicht mehr selber halten will oder verstirbt, jemand für die Erbringung des Erbbauzinses aufkommen.

Sobald ein Grundstück gefunden ist, welches für den Bau des Eigenheimes geeignet scheint, sollte beim zuständigen Amt nach der Reglementierung der Bebauung gefragt werden. Das geplante Gebäude muss in der Regel zu den bereits vorhandenen passen, weshalb die Form des Daches, aber auch die Größe allgemein und die Höhe vorgegeben sein können. Das Grundstück sollte erst erworben werden, wenn sichergestellt ist, dass das Traumhaus auch errichtet werden darf.   

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Immobilien selber verkaufen

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, steht vor etwa ebenso vielen Entscheidungen wie vorher beim Erwerb. Wer wenig Arbeit mit dem Verkauf haben möchte, gibt sein Objekt in die Hände eines erfahrenen Maklers und lässt sich regelmäßig über den Stand unterrichten. Der Makler inseriert die Immobilie dann in ausgewählten Zeitungen und Onlineportalen und bietet sie aktiv seinen Kunden an. Ein Makler muss jedoch bezahlt werden. Dabei ist das Vorgehen unterschiedlich, einige Makler werden vom Verkäufer, andere vom Käufer bezahlt. Eher selten beteiligen sich beide an den Maklergebühren. Wie hoch der Prozentsatz ist, die der Makler vom Preis der Immobilie haben möchte, schwankt ebenfalls stark.Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, selber für den Verkauf des Objektes zu sorgen. Gerne genutzt werden dazu Onlineplattformen, auf denen der Anbieter seine Immobilie selber präsentieren kann. Oft ist hier neben den Eckdaten zur Größe und Lage auch Platz, eigene Anmerkungen hinzuzufügen. Da das selbst gestaltete Angebot den Makler außen vor lässt, ist es auch für potentielle Käufer sehr interessant. Jedoch bringt die Entscheidung für einen selbst durchgeführten Verkauf einiges an Arbeit mit sich. Zuerst sollte entschieden werden, über welche Medien die Immobilie angeboten werden soll. Zeitungen und die genannten Onlineplattformen bieten sich sehr an, da sie das größte Publikum erreichen. Dann muss die Anzeige gestaltet werden. Dazu gehören Fotos, die das Objekt anschaulich präsentieren. Die eigenen Privatfotos eignen sich dazu nicht! Es ist sinnvoll, sich an den Bildern von Maklerangeboten zu orientieren und entsprechende Fotos aufzunehmen. Auf Internetseiten ist meist Platz für mehrere Bilder, in Zeitungen erscheint wenn überhaupt eines. In welcher Höhe dadurch Kosten entstehen, ist unterschiedlich. Nach Schaltung der Anzeige kommen die Anrufe der Interessenten. Viele rufen nur aus einem ersten Interesse heraus an, kommen dann aber nicht zum Besichtigungstermin. Und der größte Teil derjenigen, die sich das Objekt selber ansehen, meldet sich danach nicht noch einmal. Ein Verkauf ist ein langer Weg und sehr häufig mit Enttäuschungen gepflastert. Wer ihn selber organisiert, muss gute Nerven und eine große Portion Ausdauer mitbringen.

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