Tagesarchiv für den 07. September 2008

Einbruchschutz

In den eigenen vier Wänden möchte man sich rundum wohl fühlen. Das betrifft nicht nur die Einrichtung und die Lage der Immobilie, sondern in besonderem Maß auch die Sicherheit, die das Gebäude vermittelt. Einbrecher wählen immer den schnellsten Weg. Wenn ein Einbruch in ein Haus nicht innerhalb sehr kurzer Zeit bewerkstelligt werden kann, lassen sie von dem Objekt ab und suchen sich ein anderes. Ziel ist also in erster Linie, das Haus so zu sichern, dass ein Einbruch viel Zeit in Anspruch nehmen würde.Eine wichtige Rolle spielt dabei die Haustür. Hier sollte es sich um eine Sicherheitstür handeln, die in sechs Klassen erhältlich sind. Bei diesen Türen wird sichergestellt, dass alle Bestandteile, also Schloss, Zarge, Klinke und Beschlag aufeinander abgestimmt und von hochwertiger Qualität sind. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Häuser nicht nur eine Vorder- sondern häufig auch Nebeneingangstüren haben. Auch diese sollten gesichert sein! Dabei müssen nicht immer neue Türen angeschafft werden, denn auch vorhandene können mittels Nachrüstung sehr sicher sein. Ein Austausch von Schloss und Zylinder ist jederzeit möglich. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Zylinder über einen Bohrschutz verfügt und dazu ein Schutzbeschlag verwendet wird. Darüber hinaus kann eine Türspaltsicherung eingebaut in Form einer Kette oder eines Riegels eingebaut werden, der die Tür vorm Aufdrücken von Außen schützt.

Auch Fenster werden inzwischen mit gutem Einbruchschutz hergestellt. Natürlich können auch an diesen Fenstern die Scheiben eingeschlagen werden, da dies jedoch Lärm verursacht, sehen viele Einbrecher davon ab.

In keinem Fall sollten Fenster und Türen während einer Abwesenheit der Hausbewohner geöffnet sein. Auch geklappte Fenster bieten genug Angriffsfläche für Einbrecher! Die Türen sollten nicht nur angezogen sondern grundsätzlich abgeschlossen sein.

Für Normalhaushalte reicht eine Ausstattung mit den herkömmlichen Sicherheitsbestandteilen. Darüber hinaus kann natürlich auch eine Alarmanlage eingebaut werden, falls im Haus besondere Wertgegenstände gelagert werden oder die Bewohner sehr ängstlich sind.

Bevor eine Nach- oder Umrüstung vorgenommen wird, sollte das Gespräch mit dem Fachmann gesucht werden, denn dieser kann sinnvolle von überflüssigen Anschaffungen unterscheiden. Viele Firmen haben sich auf Sicherheitstechnik für Privatimmobilien spezialisiert und beraten ausführlich und kostenlos über alle Möglichkeiten.

jetzt kommentieren? 07. September 2008

Denkmalgeschützte Immobilien als Kapitalanlage

Denkmalgeschützte Immobilien sind derzeit stark nachgefragt. Sicherlich spielt die besondere Optik dieser alten Bauten dabei eine große Rolle, daneben jedoch ist die Anschaffung eines solchen Eigenheims auch steuerlich sehr reizvoll.Die Kosten für die Anschaffung sind bei einer Immobilie, die vor 1924 erbaut wurde, 40 Jahre lang mit je 2,5 Prozent absetzbar, bei einem Bauwerk aus den Jahren vor 1925 wahlweise auch 50 Jahre mit je 2 Prozent. Auch die Kosten für Modernisierung und Renovierung können steuerlich geltend gemacht und über acht Jahre mit je 9 Prozent abgeschrieben werden. Dabei muss der Inhaber sich nicht entscheiden, sondern kann sowohl die Anschaffungskosten als auch die Sanierungskosten bei der Steuerklärung angeben. Darüber hinaus gewähren manche Gemeinden auch Zuschüsse für die Sanierungskosten. Diese dürfen jedoch nicht steuerlich geltend gemacht werden, da eine Doppelförderung nicht zulässig ist.

Es muss jedoch beachtet werden, dass nicht alle Modernisierungsmaßnahmen abgeschrieben werden können, sondern nur die Kosten für Maßnahmen, die dem Erhalt und der Nutzbarkeit des Gebäudes dienen. Das umfasst in der Regel den Einbau von Küche und Nasszellen und den Austausch von Leitungen. An- und Umbauten dagegen gehören in der Regel nicht dazu. Außerdem steht nicht immer das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz, es sind immer nur die Kosten absetzbar, die wirklich zur Instandhaltung des geschützten Gebäudeteils investiert wurden. Sofern also nur die Fassade denkmalgeschützt ist, werden die Kosten für Renovierungsmaßnahmen innerhalb der Immobilie nicht anerkannt. Darüber hinaus müssen bei der Denkmalschutzbehörde die erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden, bevor die Arbeiten angegangen werden. Der Grund dafür ist die Sicherstellung, dass an einem denkmalgeschützten Bauwerk keine Maßnahmen durchgeführt werden, die dem Denkmalschutz zuwiderlaufen und die Immobilie schädigen.

Die Maßnahmen der Steuervergünstigung sollen denkmalgeschützte Immobilien für Käufer interessant machen, denn neben der Anschaffung fallen immense Kosten für Instandsetzung und -haltung an, die viele potentielle Interessenten abschrecken und die vor einem Kauf in der Rechnung Berücksichtigung finden sollten.

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Energie aus Windkraft für Privatnutzung

Energie aus Windkraft gilt als sauber, platzsparend und sicher. Vor allem in windreichen Gebieten finden sich große Windparks. Die Windräder selber finden nicht alle Menschen als optisch ansprechend, dennoch wird aus Wind gewonnene Energie verstärkt nachgefragt. Nun soll Windkraft auch Strom für Privathaushalte und Unternehmen liefern. Initiiert hat diesen Trend eine britische Firma, die kleine Anlagen mit einer Kapazität zwischen sechs und fünfzig Kilowattstunden herstellt. Der deutsche Energielieferant RWE hat sich mit der Tochtergesellschaft RWE Innogy nun in dieses Unternehmen eingekauft und will die Kleinausgabe der Windräder nach Deutschland holen. Wann genau diese Möglichkeit der Stromversorgung für Privathaushalte genau erhältlich sein soll, ist noch nicht festgelegt, doch eine zeitnahe Umsetzung ist geplant.Die kleinste Ausgabe mit sechs Kilowatt liefert genug Strom, um damit ein Zweifamilienhaus zu versorgen. Inklusive Aufbau liegt der Preis für diese Ausführung derzeit bei rund 40 000 Euro, doch technische Weiterentwicklungen und vor allem die Herstellung in größeren Mengen soll den Preis in den nächsten Jahren deutlich drücken. Ziel ist es, die kleinen Windräder für den halben Preis anbieten zu können.

Das aktuelle Modell ist mit fünf Metern Höhe zu groß für die Dächer herkömmlicher Häuser. Geplant ist deshalb die Herstellung einer nur halb so großen Anlage. Die Turbinen sind anders als die großen Windräder nicht mit Flügeln, sondern mit Windbändern ausgestattet und drehen sich um sich selbst. Sie sollen überall dort eingesetzt werden, wo mangels Sonneneinstrahlung nicht auf Solarenergie zurückgegriffen werden kann. Dabei erzeugen sie nur sehr wenige Geräusche und sind somit tauglich für eine Wohnraumnahe Nutzung. Der erzeugte Strom soll in erster Linie dem Eigenverbrauch dienen, überzählig produzierte Energie kann in das örtliche Stromnetz eingespeist werden. Eine Vergütung dieser Leistung ist geplant.

Mit diesem Vorhaben wird der Markt an umweltschonender Energiegewinnung sicherlich bald um ein sehr attraktives Angebot reicher sein.

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