Solarenergie als Alternative zu fossilen Brennstoffen
Die Preise für Energie steigen enorm an. Vor allem die Kosten für eine Öl- oder Gasheizung scheinen förmlich zu explodieren. Wenn dann zusätzlich am Brenner oder den Leitungen Schäden auftreten, suchen viele Menschen aktiv nach einer Alternative, die möglichst erschwinglich ist und dazu die Umwelt nicht zu stark belastet. Mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach kann ein normales Familienhaus zum Selbstversorger umgerüstet werden. Die Leistung einer Solaranlage ist dabei abhängig von der Menge und Größe der Kollektoren. Für die Aufbereitung des Warmwassers in den Sommermonaten reichen rund eineinhalb Quadratmeter Fläche aus. Soll mittels der Solaranlage auch im Winter die Heizung betrieben werden, müssen entsprechend mehr Kollektoren vorhanden sein. Nahezu alle Dächer eignen sich für die Anbringung. Idealerweise verfügt das Dach über ein Gefälle zwischen 20 und 60 Prozent und liegt nicht im Schatten.Inzwischen gibt es im Handel zahlreiche Komplettsysteme, die direkt mit der Montage zu erwerben sind. Die Anlagen selber gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien. Wer die passende Solaranlage für die eigenen Bedürfnisse haben möchte, sollte sich von einem Fachbetrieb beraten lassen und darüber hinaus eigene Recherchen über das Internet durchführen. Der Preis ist nicht unbedingt eine Garantie für Qualität und Leistung. Da die Anlagen in der Regel ab rund 4000 Euro und mehr erhältlich sind und die Installation noch einmal mit etwa 1000 Euro zu Buche schlägt, ist die Wahl der richtigen Anlage unerlässlich, denn ein späterer Austausch ist mit erneuten Kosten verbunden.
Die Anschaffung einer umweltfreundlichen Heizungsanlage wird vom Staat subventioniert. Bei der Erstinstallation wird ein Zuschuss von mindestens 410 Euro gewährt, bei besonders stromsparenden Pumpen gibt es einen zusätzlichen Bonus von 50 Euro. Darüber hinaus können die Kosten der Anschaffung häufig auch steuerlich geltend gemacht werden, jedoch müssen die staatlichen Zulagen abgezogen werden. Auch wer nicht komplett umrüsten möchte, kann mittels einer eigenen Solaranlage einiges einsparen und die über die Kollektoren gewonnene Energie für die Aufbereitung des Bade- oder Waschwassers nutzen.
jetzt kommentieren? 18. September 2008
