Monatsarchiv für Oktober, 2008

Eigenheimfinanzierung auf sichere Beine stellen

Das Eigenheim ist in der Regel die größte private Investition im Leben eines Menschen. Zugleich ist der Traum vom eigenen Haus oftmals auch das höchste Ziel. Der Bau oder Kauf der eigenen vier Wände sollte jedoch sorgsam durchdacht und an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden.Die Grundlage des Immobilienerwerbs ist ausreichend vorhandenes Kapital. Nur wenige Privatpersonen verfügen über die nötigen Mittel und müssen deshalb einen Kredit aufnehmen. Wer sich dabei nicht für viele Jahre krummlegen möchte, sollte einige Regeln beachten. Eine Faustregel besagt, dass die zu erwerbende Immobilie insgesamt nicht mehr kosten sollte als das Fünffache des Bruttojahreseinkommens. Dabei ist dieser Betrag als Höchstsumme zu betrachten, die alle anfallenden Kosten einschließt. Neben den Kauf- oder Baukosten fallen jedoch noch weitere Faktoren finanziell ins Gewicht: Maklercourtage, Notar- und Erschließungskosten sowie die Grunderwerbssteuer. Diese Nebenkosten belaufen sich schnell auf rund zehn Prozent des Kaufpreises. Wer sich für eine gebrauchte Immobilie entscheidet benötigt gegebenenfalls noch Kapital für Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten. Alle diese zusätzlichen Posten sollten im genannten Höchstbetrag eingeschlossen sein.

Es empfiehlt sich, bereits vor der Umsetzung des Kauf- oder Bauvorhabens einen Beratungstermin bei einer Bank auszumachen. Nachdem die finanziellen Spielräume festgelegt wurden, kann der Finanzberater ein Konzept für die anstehende Finanzierung aufstellen. Bei der Berechnung der monatlichen Tilgungsrate sollte darauf geachtet werden, dass die finanzielle Belastung nicht ans Limit geht, damit ein normales Weiterleben trotz Hauskauf möglich bleibt.

Wesentlich für die Aufnahme eines Kredits ist vorhandenes Eigenkapital. Dazu zählt nicht nur das Ersparte auf dem Sparbuch sondern auch Wertpapiere und Aktien. Auch bereits vorhandene Immobilien oder Grundstücke zählen dazu. Wer sich selber aktiv am Bau beteiligen möchte, kann zudem die Eigenleistung geltend machen. Viele Banken erkennen die Hilfe des Bauherrn mit bis zu zehn Prozent als Eigenkapital an. Dabei ist es wichtig, einen „Notgroschen” für sich zurück zu behalten, damit anfallende Reparaturen oder Anschaffungen ohne Schwierigkeiten getätigt werden können.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Facility Management

Der Erwerb einer Immobilie verschlingt viel Geld. Käufer die denken, dass diese Investition den Großteil der Kosten einnimmt, werden schnell eines Besseren belehrt, denn die Aufwendungen, die ein Objekt während der Zeit der Nutzung verschlingt, erreichen annähernd den Kaufpreis. Instandhaltungskosten, Reinigung, Umbaumaßnahmen und die laufenden Kosten für die Versicherung sollten nicht unterschätzt werden. Gerade bei Gewerbeimmobilien ist es daher notwendig, die Immobilie sorgsam zu planen und zu bewirtschaften, denn die Betriebskosten übersteigen den Preis der Anschaffung bereits nach wenigen Jahren. „Facility Management” umfasst die Betreuung eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus, also von der Planung bis zum späteren Abriss.Facility Management kann in verschiedene Aufgabengebiete untergliedert werden. Das Kaufmännische Facility Management befasst sich mit allen buchhalterischen Aspekten rund um die Immobilie, also der Berechnung der Anschaffungs- und Unterhaltungskosten. In den Bereich des Technischen Facility Managements fallen die Instandhaltung und der Betrieb der Technik eines Objekts. Neben diesen beiden Bereichen gibt es zudem das Interstrukturelle Facility Management, das Hausmeisterdienste, Umzüge, Müllentsorgung und auch den Reinigungsbetrieb überblickt. Dabei sollten die Bereiche keineswegs voneinander unabhängig betrachtet werden. Zwar legen sie unterschiedliche Schwerpunkte, jedoch schafft nur eine Kombination aus allen den Gesamtblick auf die Kosten, die für eine Immobilie anfallen. Die Anbieter des Facility Managements setzen deshalb auf die Vereinigung der Schwerpunkte und bieten als kompetente Dienstleister die komplette Betreuung aus einer Hand. Durch den Überblick lassen sich viele Kostenfaktoren bereits im Vorfeld ausschließen oder zumindest minimieren, sodass bis zu 30 Prozent der anfallenden Kosten eingespart werden können. Im Vordergrund stehen dabei zum einen der Erhalt des Gebäudewerts sowie die optimale Nutzung der räumlichen und baulichen Ressourcen. Gerade bei großen Unternehmen mit mehreren Liegenschaften sorgt das Facility Management für eine angepasste Ausnutzung der Gebäude und für eine rechtzeitige Abstoßung ungenutzter Objekte, bzw. für eine fristgerechte Anschaffung neuer Immobilien. In die arbeit integriert werden außerdem verschiedene weitere Aspekte, wie die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder Umweltfaktoren.

jetzt kommentieren? 29. Oktober 2008

Gebrauchte Immobilien sind oft schadhaft

Viele Menschen sehen aus zeitlichen und finanziellen Aspekten von dem Bau eines Eigenheims ab und kaufen lieber eine gebrauchte Immobilie. Ausgesucht wird meist in erster Linie nach subjektiven Kriterien wie dem persönlichen Geschmack und der individuell bevorzugten Wohnlage, weniger nach der Funktionalität und dem Alter des Gebäudes. Dabei spielt dieses eine große Rolle, denn ältere Immobilien müssen nicht selten von Grund auf renoviert oder sogar saniert werden. Vor allem alte Heizungsanlagen sind heute weder von Seiten der Kosten noch von Seiten der Energiebilanz tragbar.

Personen, die ein bestimmtes Objekt ins Auge gefasst haben, aber selber den Zustand des Objekts nicht beurteilen können, sollten deshalb einen zweiten Besichtigungstermin festlegen, zu dem sie einen Sachverständigen mitnehmen. Dieser kann kleine Mängel durchaus von preismindernden Schäden unterscheiden und auch grob einschätzen, wie groß der finanzielle Aufwand für die Instandsetzung ausfällt. Sicherlich können manche Schwachpunkte auch von Laien erkannt werden, wie feuchte Wände oder morsche Bodendielen. Den Zustand der Leitungen und Rohre sowie die Tauglichkeit der Heizung dagegen können nur Fachleute richtig einschätzen. Gerade bei Immobilien, die zu einem vergleichsweise geringen Kaufpreis angeboten werden, sollte der potentielle Käufer aufmerksam werden- kein Inhaber verkauft seine Immobilie deutlich unter Wert! In einem solchen Fall kommt der Gedanke auf, dass eher aufwendige Reparaturarbeiten nach dem Kauf anstehen. Welche das sind und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll durchgeführt werden sollten, können Handwerker, Architekten oder Bausachverständige erklären. Da sie zudem unabhängig sind, raten sie auch von einem Kauf ab, wenn das Gebäude zu sehr geschädigt ist. Auch dann, wenn die Immobilie rein optisch den Wunschvorstellungen entspricht, sollte dem Rat des Fachmanns Gehör geschenkt werden, andernfalls zieht der Kauf des Objekts schnell große Baumaßnahmen nach sich, die vorher im Budget nicht eingeplant wurden. Ein Weiterverkauf gestaltet sich meist schwierig und geht nur in wenigen Fällen ohne Verlust von Statten.

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2008

Solar-Dioden-Fenster sparen Energie

Dass ein dichtes und gut gedämmtes Fenster unerlässlich für eine gute Energiebilanz einer Immobilie ist, steht inzwischen außer Frage. Für die Sanierung eines Altbaus werden deshalb in der Regel die Fenster und Türen durch neue und hochwertige Produkte ersetzt, um Kältebrücken vorzubeugen. Einige Firmen gehen jedoch einen Schritt weiter und bieten Fenster an, die nicht nur passiv zu einem positiven Wärmehaushalt beitragen.Eine besondere Beschichtung der Scheibe gewährleistet für jede Jahreszeit eine passende Wärmeregulierung. Die Scheiben sind mit einem zweiten Innenrahmen versehen, der es ermöglicht, diese im Außenrahmen zu drehen. Wie Matratzen verfügt das hochwertige Fenster über eine Sommer- und eine Winterseite. Die Sommerseite reflektiert die Sonnenstrahlen und verhindert eine Abgabe der Wärme an das Innere des Gebäudes, die Innenseite der Scheibe bleibt ganz kühl. Eine Kühlung der Räume über eine Klimaanlage ist mit einem Solar-Dioden-Fenster nicht nötig. Trotz der speziellen Beschichtung ist eine volle Durchlässigkeit für Licht gegeben.

Die Winterseite dagegen hält die Heizungswärme im Raum. Zusätzlich absorbiert die Scheibe die Sonneneinstrahlung und gibt die Wärme an das Wohnungsinnere ab- sogar an kalten Tagen kann das Fenster an der Innenseite Temperaturen von über 30 Grad erreichen.

Der Einbau dieser neuartigen Fenster spart aktiv Energie und schont damit die Finanzen. Im Winter kommt der Haushalt mit weniger Heizkosten aus, im Sommer entfällt die Belüftung mit Klimaanlage und Ventilatoren. Darüber hinaus ist eine Ausstattung der Immobilie mit zusätzlichen Rollläden, Jalousien und anderen Klimatisierungsmaßnahmen nicht nötig.

Die praktischen Wendefenster sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können passend in die Ausstattung des Objekts eingefügt werden. Wahlweise kann der gesamte Rahmen aus Holz hergestellt oder die Außenseite mit einer Dämmschale aus Aluminium versehen werden. Die stabile Verbundscheibe schützt vor Einbruch, außerdem ist auch ein verbesserter Schallschutz integriert.

Diese neue Technik trägt in jeder Jahreszeit zu einem optimierten Raumklima bei. Der Wechsel von einer auf die andere Seite erfolgt mit wenigen Handgriffen und ist schnell erledigt. Damit kann die Wärmebilanz der Wohnung jederzeit an die herrschenden Temperaturen angepasst werden.

jetzt kommentieren? 27. Oktober 2008

Hauscomputer helfen Energie zu sparen

Elektronik hält auch im häuslichen Bereich verstärkt Einzug. Hauscomputer werden dadurch immer mehr nachgefragt, denn neben der von ihnen geleisteten Arbeitserleichterung helfen sie auch Energie zu sparen.Hauscomputer können alle elektrischen Geräte im Haushalt steuern, in erster Linie werden sie dazu genutzt, Rollläden, Heizung und Licht zu bedienen, daneben können jedoch auch zusätzlich Elektrogeräte ab- und angeschaltet werden. Der Gebrauch der nützlichen Helfer ist ganz einfach und sehr flexibel. Hauscomputer bestehen aus einer zentralen Steuereinheit und verschiedenen Modulen, die zwischen der Steuereinheit und den zu bedienenden Geräten vermitteln. Dazu erhält der Käufer eine Software, die mit den gängigen PC-Systemen kompatibel ist. Über diese Software kann er die Programmierung der zentralen Steuereinheit vornehmen. Diese regelt dann selbständig, wann zum Beispiel die Rollläden geschlossen und geöffnet oder die einzelnen Räume beheizt werden. Auf diese Weise kann einiges an Energie gespart werden, da die Heizung im Bad erst früh morgens anspringt; über Nacht, in der das Bad nicht genutzt wird, bleibt die Heizung aus. Auf diese Weise können die Heizungen in allen Räumen ganz individuell geschaltet werden, abhängig von Uhrzeit, Jahreszeit und Wochentag. Nach der Programmierung ist während des laufenden Betriebs kein Computer mehr nötig, erst wenn die Einstellungen geändert werden sollen, muss dies wieder über einen PC geschehen.

Neben der Steuerung der Heizung und der Rollläden können auch Lüftungssysteme und verschiedene Elektronikgeräte über einen Hauscomputer bedient werden. Dadurch verringern sich unnötige Stand-by-Zeiten, was wiederum Strom spart. Zusätzlich kann der kleine Helfer auch mit einem bereits vorhandenen Sicherheitssystem verbunden werden. Über eine SMS-Funktion informiert das zentrale Steuergerät den Hausbesitzer über ungewöhnliche Situationen im Haus. Hauscomputer werden laufend verbessert und mit immer mehr Funktionen ausgestattet. Inzwischen kann sogar die Sauna über das System vorgeheizt werden.

Hauscomputer können für jede Wohnsituation verwendet werden, auch für einen gewerblichen Betreib kann sich die Anschaffung eines solchen Systems lohnen. Eine Nachrüstung dieser Systeme ist ohne weiteres möglich.

jetzt kommentieren? 24. Oktober 2008

Rundhäuser bieten außergewöhnliches Wohngefühl

Rundhäuser sind noch immer sehr selten in Deutschland, so selten sogar, dass Spaziergänger innehalten und das ungewöhnliche Objekt in Ruhe betrachten. Doch nicht nur von außen betrachtet ist ein Rundhaus außergewöhnlich, auch der Innenraum verfügt über eine ganz besondere Note.In einem Rundhaus sind natürlich nicht alle Wände rund, lediglich die Außenwände weisen eine Rundung auf. Mobiliar, das an den Außenwänden stehen soll, sollte im Idealfall ebenfalls gebogen ausfallen, damit es die Wirkung des Raumes nicht abschwächt. Alle innerhalb des Gebäudes liegenden Wände dagegen sind herkömmlich gerade. Typisch für Rundhäuser sind große, weitläufige Räume, damit das besondere Gefühl der runden Außenwände uneingeschränkt zur Geltung kommt. Dazu wird die Immobilie mit zahlreichen und großen Fenstern ausgestattet, damit viel Licht in den Innenraum fällt. Die Innenwände haben keine tragende Funktion und können somit beliebig gesetzt werden. Viele Inhaber eines Rundhauses verzichten daher weitestgehend auf Wände und bleiben bei einem großen, offenen Raumkonzept. Meist werden lediglich das Bad und das Schlafzimmer abgetrennt. Das Ergebnis ist viel Bewegungsfreiheit. Über das offene Treppenhaus kann auch das Untergeschoss gut eingesehen werden. Dieses Wohnkonzept ermöglicht daher auch eine gute Kommunikation zwischen den Bewohnern, da der größte Teil des Wohnraums miteinander verbunden ist.

Rundhäuser werden in der Regel zweistöckig errichtet. Die beiden Etagen werden durch eine Platzsparende Wendeltreppe verbunden, die nicht zwangsläufig in der Mitte der Immobilie angebracht sein muss. Das Obergeschoss hängt leicht über und bietet so eine zusätzliche optische Besonderheit. Von Außen kann ein Balkon oder ebenerdig eine Terrasse angebracht werden, die einmal um das gesamte Objekt herumläuft.

Die in Deutschland vorhandenen Rundhäuser sind meist massiv. Andere Länder dagegen, in denen Rundhäuser schon länger bekannt sind, errichten diese gerne auch aus Holz als eine ungewöhnliche Variante des Ökohauses. Auch bei der Gestaltung der Innenwände gibt es kaum Grenzen, da diese die Statik nicht beeinflussen sind auch Wände aus Glas oder Stein denkbar. Gerade diese Individualität des Innenausbaus verleiht den Rundhäusern eine zusätzliche besondere Note.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

Ein Ökohaus bauen

Natur- und Umweltschutz werden immer wichtiger. Dieser Trend schlägt sich auch im Baugewerbe nieder, denn Bauherren fragen vermehrt nach ökologischen Baustoffen für die Errichtung ihres Eigenheims. Auf die Verwendung künstlicher Baumaterialien oder gar Stoffen, die die Natur schädigen, soll nach Möglichkeit verzichtet werden. Dabei muss auf Wärme und Komfort in einem Ökohaus nicht verzichtet werden, denn durch optimale Wärmedämmung erreichen auch Ökohäuser den Status eines Nullenergie- oder Passivhauses. Außerdem können alle gängigen Heizungssysteme genutzt werden, Bauherren eines solchen naturfreundlichen Eigenheims achten jedoch auch hier auf ökologische Nachhaltigkeit und integrieren eine Solaranlage oder heizen mittels Erdwärme.Die bekannteste Form des Ökohauses ist wohl das Holz- oder auch Blockhaus. Die Anbieter solcher natürlichen Immobilien achten bewusst darauf, nur Hölzer zu verwenden, die aus nachhaltigen Forsten stammen. Alle Dämmstoffe werden ebenfalls aus der Natur gewonnen und auch für den Innenausbau werden natürliche Materialien verwendet. Ein Bauherr, der sich für diese Variante des Eigenheims entscheidet, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass mit dem Besitz eines Holzhauses auch ein guter Teil Mehrarbeit entsteht, denn das verwendete Holz muss regelmäßig auf Schäden überprüft werden. Dazu ist es notwendig, die Außenwände des Objekts vor Feuchtigkeit und Frost zu schützen. Inzwischen gibt es unzählige chemiefreie Mittel, die die Holzoberfläche versiegeln. Dafür jedoch bietet ein Ökohaus aus Holz ein angenehmes Raumklima, denn das Holz atmet und sorgt durch einen ständigen Austausch der Luft für genügend Feuchtigkeit, ohne dass es dadurch zu feuchten Stellen kommt. Ein optimal errichtetet Ökohaus schützt sich auf diesem Weg selbst vor Schimmel. All diese Vorzüge tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei, die das Haus bewohnen; vor allem Allergiker leben in einem Ökoholzhaus beschwerdefreier.

Für das Bauen im Einklang mit der Natur gibt es also mehr gute Gründe als nur den Naturschutz.

jetzt kommentieren? 22. Oktober 2008

Kapitalanlage Eigentumswohnung

Mietwohnungen sind in den meisten Gegenden ständig gefragt. Viele Menschen denken deshalb darüber nach, Wohneigentum zu erwerben und als Kapitalanlage über mehrere Jahre hinweg zu halten, um es später gewinnbringend zu verkaufen. Vor dem Kauf einer Eigentumswohnung oder auch einem Wohnhaus zu diesem Zweck sollten einige Dinge beachtet werden.Die Immobilie sollte in jedem Fall so liegen, dass ein Wertverlust weitestgehend auszuschließen ist. Begünstigend wirken eine gute Verkehrsanbindung und alle benötigten Einrichtungen in näherer Umgebung, dabei jedoch sollte die Wohngegend ruhig und im besten Fall noch begrünt sein. Gerade bei neu erschlossenem Baugelände sollte besser Zurückhaltung geübt werden, da nicht immer absehbar ist, wie die neue Wohnsiedlung sich entwickelt.

Auch auf die Größe des Objekts sollte geachtet werden. Eine Wohnung sollte im Idealfall zwischen 50 und 90 Quadratmeter groß und gut geschnitten sein. Kleinere Wohnungen werden selten nachgefragt und bevorzugt von Auszubildenden oder Studenten bewohnt. Ein langjähriges Mietverhältnis ist daher meist ausgeschlossen und häufige Leerstände sind nicht auszuschließen. Ähnlich verhält es sich mit zu großen Wohnungen. Einzelpersonen mieten selten große und damit vergleichsweise teure Objekte an, Familien ziehen dann eher ein Reihenhaus mit Garten vor. Wohnungen mit mehr als 90 Quadtratmetern sind deshalb schlecht zu vermieten. Damit sich die Anschaffung einer Immobilie als Kapitalanlage lohnt, sind jedoch beständige Mieteinnahmen notwendig.

Sehr beliebt sind Wohnungen mit großem Balkon oder sogar einem angeschlossenen Garten. Dazu sollte besonderes Augenmerk auf die Aufteilung der Räume gelegt werden. Wohnungen, in denen das Badezimmer nur über das Schlafzimmer erreichbar ist oder deren Zimmer ungünstig geschnitten sind, können nur schwer vermietet werden. Verfügt die Immobilie dagegen über eine hochwertige Badezimmerausstattung und gepflegte Bodenbeläge in den Wohnräumen und der Küche, wird sie für potentielle Mieter attraktiver. Dazu sollten im Idealfall alle Räume mit Fenstern versehen sein. Wichtig ist inzwischen auch die Möglichkeit, einen leistungsstarken Internetanschluss beziehen zu können. Bei dichter Besiedlung ist ein zur Wohnung gehöriger Stellplatz ebenfalls von Vorteil.

Nicht jede Immobilie eignet sich als Kapitalanlage, deshalb sollte ein Kauf sorgfältig abgewogen werden. Nur dann, wenn das Verhältnis zwischen den voraussichtlichen Mieteinnahmen und den Kosten für den Kredit stimmt, sollte über eine Anschaffung nachgedacht werden.

jetzt kommentieren? 21. Oktober 2008

Die Hausratversicherung

Sobald der Traum vom eigenen Haus bezugsfertig ist, ist es sinnvoll, die darin befindliche Einrichtung und die Geräte umfassend zu versichern. Die Hausratversicherung wird von nahezu allen Versicherungsunternehmen angeboten, doch die in der Police enthaltenen Leistungen unterscheiden sich zum Teil beträchtlich.Versichert sind Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des Hauseigentümers, die in der Immobilie selbst aufbewahrt werden. Eingeschlossen ist meist auch das Auto, sofern es in einer angrenzenden Garage untergestellt ist. Die Versicherung tritt dann ein, wenn ein Schaden durch Feuer, Leitungswasser oder Einbruch entsteht. Ausgenommen sind jedoch nicht selten Schäden durch Erdbeben oder auch durch das Löschwasser, das zur Bekämpfung eines Brands benötigt wird. Deshalb gilt es, die Police vor dem Abschluss der Versicherung genau zu prüfen, schließlich nützt eine teure Hausratversicherung nichts, wenn diese die Leistung nach einem Brand verweigert, weil zusätzliche Schäden durch Löschwasser entstanden sind.

Auch hinsichtlich der Versicherungssumme gibt es große Unterschiede. Meist zahlen Versicherungen nach einem Schaden nur den Wiederherstellungswert, jedoch sind manche Räume je nach Größe des Schadens nicht renovierbar. In einem solchen Fall wird nicht selten

eine ganz neue Bleibe nötig, die jedoch teurer ausfällt, als das, was die Versicherung letztlich übernimmt. Daraus entstehen möglicherweise zusätzliche finanzielle Engpässe.

Wer viele teure Geräte in seinem Haus stehen hat, tut gut daran, diese zu fotografieren und die Bilder an einem sicheren Ort zu hinterlegen, damit er den Besitz später vor der Versicherung glaubwürdig nachweisen kann. Selten getragener teurer Schmuck und andere Wertsachen sollten grundsätzlich nicht offen im Haus aufbewahrt werden. In einem Fall, in dem Schmuck oder eine große Menge Bargeld aus dem Haus entwendet werden, ohne dass diese ausreichend gesichert waren- zum Beispiel durch einen Tresor- kann die Versicherung die Leistung verweigern.

Eine Begehung der Immobilie durch einen Sachverständigen der Versicherung ist sinnvoll, denn dieser kann den Wert des Hausrats gut abschätzen und die Versicherungssumme entsprechend ansetzen. Ohne eine solche Begehung kommt es häufig zu einer Überversicherung, die sich durch zu hohe Prämien bemerkbar macht. Die Höhe der Prämie der Hausratversicherung ist abhängig von der Versicherungssumme und der Lage der Immobilie.

jetzt kommentieren? 17. Oktober 2008

Altbauten sanieren

Deutsche Haushalte verbrauchen im Schnitt fünfzehn Liter Öl pro Quadratmeter- gerade bei den derzeit steigenden Energiepreisen ist das sehr viel. Deshalb planen immer mehr Eigentümer, ihre Altimmobilie so zu sanieren, dass mit weniger Energie ausgekommen werden kann. Die Schritte dahin sind überschaubar, und auch der finanzielle Aufwand hält dem Vergleich zu den noch aufzubringenden Energiekosten stand. Dennoch sollte sich der Eigentümer im voraus Gedanken darum machen, welche Maßnahmen er umsetzt und welche nicht. Wer seine Immobilie in den vergangenen Jahren komplett neu verputzt und gestrichen hat, wird sicherlich erstmal von einer zusätzlichen Außendämmung Abstand nehmen und sie auf der Liste nach hinten schieben. Für den Energieverlust ist eine dichte und komplette Außendämmung jedoch nahezu unerlässlich. Gerade über Kältebrücken verlieren viele Immobilien einen großen Teil der Wärme, die zu halten der wesentliche Punkt des Energiesparens bedeutet. Auf der anderen Seite kann es sinnvoll sein, im Zuge einer neuen Außendämmung auch die Fenster oder Türen zu ersetzen, die nicht mehr dicht schließen, und somit zwei Schritte in einem unterzubringen.Neben den Fenster und Türen ist auch ein ordentlich gedämmtes Dach ungeheuer wichtig für eine gute Energiebilanz. Bekanntlich steigt warme Luft nach oben, gerade dann, wenn der Dachboden jedoch nicht bewohnt ist sondern lediglich der Aufbewahrung dient, ist dieser Effekt nicht immer gewünscht. Ist das Dach gut gedämmt, entweicht die Wärme zumindest nicht aus dem Haus, dennoch nützt der warme Dachboden niemandem. Deshalb raten Experten dringend dazu, den Boden eines nicht genutzten Dachbodens so zu dämmen, dass die Wärme nicht in diesen ungenutzten Raum eindringen kann.

Faustregel bei der Sanierung eines Altbaus ist, dass erst für die richtige Dämmung gesorgt wird, bevor das Heizsystem angepasst wird. Die Heizung kann auch erst einige Jahre nach der Dämmung erneuert werden, auf diese Weise sorgt die bessere Isolation bereits für Energieeinsparungen. Ein anderes Heizsystem komplettiert die Sanierung dann später.

Unterstützend dazu kann der Haushalt zusätzlich nach und nach auf energiesparende Geräte umgestellt werden. Gerade alte Kühlgeräte verbrauchen deutlich mehr Energie als die aktuell hergestellten Geräte.

jetzt kommentieren? 16. Oktober 2008

Mietkauf besser nicht in Anspruch nehmen

Immer wieder werden Immobilien als Mietkauf-Objekte angeboten. Das System hinter diesem Wort ist so einfach wie tückisch: die in Frage kommenden Immobilien werden als käufliches Eigentum angeboten, doch die zukünftigen Eigentümer müssen die Kaufsumme nicht direkt aufbringen oder aufnehmen. Das Angebot lautet, das erst deutlich nach dem Einzug die ersten Raten für den Kauf fällig werden, manchmal erst nach fünfzehn Jahren. Bis dahin kann die Immobilie als Mietobjekt genutzt werden. Mietkaufimmobilien werden vor allem jungen Familien angeboten, die über wenig oder kein Eigenkapital verfügen. Auch wenn das Angebot sehr verlockend klingt, raten Experten dringend davon ab, es anzunehmen. Oftmals handelt es sich bei den offerierten Objekten um „Ladenhüter”, also Immobilien, die aufgrund einer schlechten Lage nicht an den Käufer zu bringen sind, oder aber die Objekte weisen teils gravierende Mängel auf. Dazu sind die verlangten Mieten deutlich überteuert. Wenn der Mieter dann nach Jahren der Nutzung die Zahlungen für den Kauf beginnt, ist die Immobilie schon verhältnismäßig alt- auch wenn die bereits gezahlten Mieten zum Teil für den Kauf angerechnet werden, ist der Preis zu hoch. Gerade bei den derzeitigen Zinslasten für Baudarlehen ist es nicht notwendig, auf Mietkauf zurückzugreifen, der in jedem Fall für den zukünftigen Inhaber zum Verlustgeschäft wird. Selbst bei einer 100%-Finanzierung ist das Darlehen rechnerisch günstiger.Für den Mietkauf sind zwei notariell beglaubigte Verträge notwendig: Zum einen der Mietvertrag, zum anderen aber auch der Kaufvertrag. In diesem wird festgehalten, in welchem Zeitraum der Mieter die Immobilie käuflich erwerben muss. Selten ist dem zukünftigen Eigentümer klar, dass nun eine finanzielle Doppelbelastung auf ihn zukommt, schließlich muss er während des Mietverhältnisses- zu meist überhöhten Kosten- dafür Sorge tragen, dass genügend Eigenkapital für den späteren Kauf zur Verfügung steht. Nicht selten führt diese Belastung zu enormen finanziellen Problemen, die bei einer gut durchdachten Direktfinanzierung des selbstgebauten Eigenheims bei einer Bank nicht anfallen würden.

So günstig das Angebot auch klingen mag: von einem Mietkaufobjekt sollte demnach besser schnell Abstand genommen werden.

jetzt kommentieren? 15. Oktober 2008

Nebenkostenabrechnung genau prüfen

Die Preise für Energie und Wasser steigen stetig, das schlägt sich auch auf die Nebenkostenabrechnung für Mieter nieder. Dennoch sollten Mieter nicht gutgläubig zahlen, sondern die Rechnungskosten genau überprüfen. Vor allem dann, wenn der Vermieter deutlich mehr verlangt, ist eine Sichtung nötig, denn nicht selten sind Nebenkostenabrechnungen falsch.Der Mieter muss sich grundsätzlich nicht an Kosten für einmalige Schönheitskorrekturen oder Reparaturen beteiligen. Auch anteilig umgelegte Kosten für Bankgebühren oder Versicherungen sind nicht zulässig. Wer sich nicht sicher ist, ob der Vermieter korrekte Abrechnungen stellt, kann sich über das Internet informieren, welche Posten in der Nebenkostenabrechnung aufgeführt sein dürfen. Der deutsche Mieterbund hält im Betriebskostenspiegel fest, was auf den Mieter umgelegt werden darf. Dazu gehören neben den Kosten für Energie und Wasser auch die Beteiligung an Straßenpflege, Müllentsorgung, Schornsteinfeger, Gemeinschaftsantenne und Gartenpflege. Aufmerken sollten Mieter bei dem Punkt „Sonstige”- hier muss im Mietvertrag vermerkt sein, welche Kosten darunter fallen. Denkbar sind die Nutzung eines gemeinsamen Waschraums oder die Kosten für Reinigungsperonal für Flurtreppen und -fenster, sofern die Reinigung nicht durch die Mieter selber übernommen wird.

Für Reparaturen muss der Mieter nur dann aufkommen, wenn er den Schaden verursacht hat. Lediglich an den Wartungskosten für einen Aufzug oder die Feuerlöscher darf der Mieter beteiligt werden- Reparaturen daran trägt wiederum der Vermieter!

Vorsicht geboten ist bei einer Ölheizung. Der Mieter darf nur das in Rechnung gestellt bekommen, was er letztlich auch verbraucht hat. Gerade bei Mehrparteienwohnungen werden die Gesamtausgaben gerne auf alle Parteien zu gleichen Teilen umgelegt, eine Mieter, der alleine lebt, zahlt dann dasselbe wie die fünfköpfige Familie über ihm, obwohl er nicht dasselbe verbraucht. Der Mieter darf auf eine Einzelkostenabrechnung bestehen. Ein verbleibender Rest im Öltank muss verrechnet werden. Seriöse Vermieter lassen den Mietern eine Kopie der Rechnung des Öllieferanten zukommen, in jedem Fall darf der Mieter Einsicht in diese Unterlagen verlangen, wenn ihm die Rechnung zu hoch vorkommt.

Manche der Ausgaben können bei der jährlichen Lohnsteuererklärung abgesetzt werden, zum Beispiel die Kosten für Reparaturen, auch dann, wenn der Mieter nur anteilig zahlen musste, aber auch die Kosten für den Schornsteinfeger, die Gartenpflege oder Wartung am Aufzug sind anteilig absetzbar.

bisher 1 Kommentar 14. Oktober 2008

Kredite für Baufinanzierungen

Viele Menschen wünschen sich ein Eigenheim, das genau nach ihren Wünschen errichtet wurde. Die Immobilie sollte bestenfalls ganz genau auf die eigenen Vorstellungen abgestimmt sein. Dafür ist in den meisten Fällen die Aufnahme eines Kredits notwendig, denn nur wenige verfügen über ausreichend Kapital um ein Eigenheim komplett selber zu finanzieren. Doch dieser Schritt muss gut überlegt sein, denn ein Darlehen bedeutet eine Verpflichtung über viele Jahre hinweg, die nicht gekündigt werden kann. Gerade in der heutigen Zeit, in der es kaum Sicherheit bezüglich eines Arbeitsplatzes gibt, scheuen viele die Aufnahme eines Kredits.Dabei könnten die meisten Arbeitnehmer dieses Wagnis durchaus eingehen, sofern sie ausreichend recherchieren und die Finanzierung an die finanziellen Gegebenheiten anpassen. Die monatliche Rückzahlung sollte nicht über dem Niveau der bislang gezahlten Miete liegen, damit sie ohne Schwierigkeiten bewältigt werden kann. Es sollten keine zu großen Einschränkungen in Kauf genommen werden, der gewohnte Lebensstandart sollte in keinem Fall eingebüßt werden. Sonst wird die eigene Immobilie schnell zur Last. Dazu sollten bereits vor dem ersten Gespräch mit der Bank die aktuellen Zinsen und Laufzeiten recherchiert werden, um damit die eigenen finanziellen Spielräume festlegen zu können. Ein gutes Kreditinstitut wird nicht versuchen, die monatliche Rückzahlung eines potentiellen Kunden deutlich darüber anzusetzen. Diese Recherche kann über das Internet durchgeführt werden. Viele Kreditinstitute veröffentlichen hier ihre Angebote. Außerdem gibt es im Internet verschiedene Kreditrechner, die aufgrund einiger weniger Angaben schon eine Vorauswahl der Banken treffen können. Diese Angebote können durchaus als Vorlage zu dem Gespräch bei einer Bank mitgenommen werden. In manchen Fällen lohnt es auch, ein sehr günstiges Finanzkonzept der Hausbank vorzulegen- durch den starken Konkurrenzdruck zwischen den Instituten kann inzwischen sogar ein wenig gehandelt werden. Mit etwas Glück erhält der Bauherr auf diesem Weg ein Darlehen bei der ihm vertrauten Bank. Damit hat er direkt einen persönlichen Ansprechpartner, den die meisten Onlinebanken nicht stellen können. Durch das wenige benötigte Personal können Onlinekreditinstitute die oftmals günstigeren Angebote stellen.

jetzt kommentieren? 12. Oktober 2008

Renovieren in der Mietswohnung

In jedem Mietvertrag findet sich eine Klausel darüber, wann und in welchen Abständen der Mieter die von ihm genutzten Räume renovieren muss. Je nachdem muss die Wohnung mindestens zum Ein- oder aber zum Auszug renoviert werden, je nachdem, wie der Vermieter es lieber haben möchte. Die meisten Menschen bevorzugen die Renovierung beim Einzug, da die Räume dann direkt so gestaltet werden können, wie es ihnen beliebt. Vermieter dagegen beharren in den meisten Fällen auf die Renovierung beim Auszug, damit der folgende Mieter eine ordentliche Wohnung vorfindet.In dieser Pflichtrenovierung enthalten sind in erster Linie Schönheitskorrekturen. Wände, die auffällige Flecken aufweisen, müssen zumindest gestrichen, manchmal auch tapeziert werden. Teppiche müssen dann ausgetauscht werden, wenn es dem folgenden Mieter nicht zuzumuten ist, diese weiterhin zu nutzen- der Bodenbelag sollte keine Flecken und Löcher aufweisen.

Doch gerade bei einer mehrjährigen Nutzung einer Wohnung bleibt es nicht bei einer einmaligen Renovierung. Wohnräume und die Küche sollten alle paar Jahre gestrichen werden, damit das Wohlgefühl der Bewohner nicht leidet. Haushalte, in denen Raucher leben, benötigen öfter einen neuen Anstrich, denn der Qualm setzt sich schnell in den Tapeten fest. Viele Vermieter gehen also dazu über, im Mietvertrag zusätzliche Fristen für Renovierungsarbeiten festzulegen. Diese dürfen jedoch den Mieter nicht über Gebühr belasten. Grundsätzlich ist die Renovierung die Sache des Vermieters- zwar darf dieser die Pflicht vertraglich an den Mieter abgeben, jedoch nur in dem Maße, in dem er selber Renovierungsarbeiten durchführen würde. Das heißt im Normalfall: Renovieren nach Bedarf, also immer dann, wenn der Zustand der Räume nicht mehr tragbar ist.

In welchen Farben der Mieter die Räume dann gestaltet, ist ihm selber überlassen, wie Gerichte kürzlich festlegten. Der Vermieter darf lediglich fordern, dass auffällige Anstriche vor dem Auszug durch eine neutrale Farbe zu ersetzen sind. Auch vertraglich festgelegte Einschränkungen sind damit hinfällig.

jetzt kommentieren? 11. Oktober 2008

Kaminöfen als Unterstützung der Heizungsanlage

Kaminöfen verbreiten an kalten Herbst- und Winterabende eine angenehme, behagliche Wärme im Raum. Oftmals wird der Platz vor dem Ofen zum Lieblingsplatz der Familienmitglieder, die es genießen, sich aufzuwärmen und dem Knistern des Holzes zu lauschen.Kaminöfen gibt es inzwischen nicht mehr nur beim Hersteller zu kaufen, sondern auch im Baumarkt oder im Internet. Die Preise variieren hinsichtlich der Leistung, des Designs und der Größe. Seit 2005 muss ein Kaminofen einen Wirkungsgrad von mindestens 70 bis 75 Prozent erreichen. Damit kann ein solcher Ofen in der Übergangszeit die Zentralheizung gut ersetzen, in den ganz kalten Monaten ist ein Kaminofen eine leistungsstarke Ergänzung. Das Holz, das als Rohstoff für den Kaminofen benötigt wird, ist in ausreichender Menge vorhanden, die Preise sind jedoch in den letzten Monaten aufgrund der verstärkten Nachfrage gestiegen. Diese ist wiederum bedingt durch die steigenden Preise der fossilen Brennstoffe Öl und Gas. Viele Menschen entdecken Kaminöfen als gemütliche Möglichkeit, Kosten für die Heizung zu sparen. Jährlich kommen rund 250 000 Kaminöfen in Deutschland dazu- deshalb gibt es strenge Vorschriften hinsichtlich des Ausstoßes von Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Deshalb müssen alle älteren Modelle, die dem Bundesimmissionsschutz nicht entsprechen, mit einem Russfilter nachgerüstet werden, sonst droht eine Stilllegung. Die Nachrüstung eines solchen Filters kann mehr als 1000 Euro kosten, deshalb sollte bei einer Neuanschaffung oder einem Gebrauchtkauf unbedingt auf die Werte geachtet werden. Neue Kaminöfen entsprechen jedoch in der Regel den Vorschriften.

Für Personen, denen der Umweltschutz besonders am Herzen liegt, gibt es inzwischen Modelle, die an einen Wasserwärmetauscher angeschlossen werden und damit die Heizung unterstützen können. Auch der Wärmeverlust wird mit diesen Modellen verringert. Die Anschaffung kostet jedoch mehr als sie eines herkömmlichen Heizofens, außerdem fallen zusätzliche Kosten für den Tauscher an. Darüber hinaus benötigt man eine Schnittschutzausrüstung und eine Motorsäge, um das Holz fachmännisch zerteilen zu können. Vor der Anschaffung eines Heizofens sollte ebenfalls bedacht werden, dass die Lagerung von Holz einigen Platz beansprucht, dazu muss es trocken liegen können.

jetzt kommentieren? 10. Oktober 2008

Leben auf dem Hausboot

Ein Eigenheim der ganz besonderen Art ist das Hausboot. Die schwimmende Immobilie lässt für immer mehr Menschen Wohnträume wahr werden, dennoch ist diese Wohnform sehr selten. Das liegt nicht unbedingt an mangelndem Interesse, sondern vielmehr an der aufwendigen Beschaffung eines Hausboots und den spärlich gesäten Liegeplätzen.

Eines ist natürlich Grundvoraussetzung für ein Hausboot: Wasser. Zusätzlich jedoch muss ein ständig bewohntes Hausboot an Strom, Wasser und Abwasser angeschlossen werden. Dies ist nur in der Nähe von Städten möglich, meist werden Liegeplätze nur etwas entfernt von den befahrenen Wasserwegen angeboten. Da die wenigsten Hausboote fahrtüchtig sind, ist dies nicht weiter schlimm. Die Kosten für einen ständigen Liegeplatz variieren zwischen den Bundesländern und Städten.

Der Raum auf einem Hausboot ist begrenzt. Die Bewohner sind meist entsprechend Platz sparend eingerichtet und neigen dazu, nur wichtige Dinge aufzuheben. Sehr schnell ist ein Hausboot zu voll, die Möblierung stellt besondere Ansprüche an den Eigentümer.

Hausboote können gebraucht gekauft und nach den eigenen Vorstellungen renoviert und umgebaut werden, oder der Interessierte Käufer wendet sich an eine Firma, die speziell nach den Wünschen des Kunden ein neues Hausboot anfertigt. Wohntauglich sind sowohl ältere als auch ganz neue Boote, es bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen, welches Hausboot bevorzugt wird. Inzwischen werden Hausboote auch mehrstöckig hergestellt, damit kann die Wohnfläche auf die einer ganz normalen Immobilie vergrößert werden.

Auch bei Hausbooten ist die Energieversorgung mit einer alternativen Energiequelle umsetzbar, denn auf dem Dach können Solarzellen aufgebracht werden.

Das Leben auf einem Hausboot unterscheidet sich nicht grundsätzlich von dem in einem festen Haus. Findige Besitzer schaffen sich auf dem Dach oder dem Deck einen kleinen Nutzgarten und richten sich mit Topfpflanzen eine grüne Oase ein. Lediglich das Auto muss in den meisten Fällen etwas weiter weg angestellt werden, denn Garagen sind auf dem schwimmenden Untergrund eher selten.

jetzt kommentieren? 09. Oktober 2008

Historische Baustoffe

An die bei einem Hausbau verwendeten Materialien wird eine besonders hohe Anforderung gestellt. Je nach Einsatzort müssen sie formstabil oder flexibel sein, luftdurchlässig oder dicht, und in jedem Fall beständig. Viele Bauherren stellen darüber hinaus noch zusätzlich Ansprüche an die Optik der Baustoffe und an ihre Umweltfreundlichkeit. Historische Baustoffe sind allen diesen Anforderungen gewachsen, jedoch vergleichsweise rar gesät und dazu meist teurer als neue Materialien. Liebhaber schätzen jedoch die Einzigartigkeit, denn die einzelnen Steine und Balken sind nicht maschinell gefertigt und somit einzigartig.

Als historische Baustoffe werden Baustoffe bezeichnet, die bereits für eine Immobilie verwendet wurden. Durch vorsichtigen Rückbau der Elemente des Objekts werden die einzelnen Stoffe zurück gewonnen und können in einem neuen Bauwerk verwendet werden. Besonders interessant sind hier alte Backsteine, Dielen und Fachwerkbalken, die in Neubauten eingesetzt werden, die einen „alten” Eindruck erwecken sollen. Auch die Kombination aus den wieder gewonnen Materialien mit neuwertigen Elementen ist für viele Bauherren sehr reizvoll. Sehr nachgefragt sind auch historische Fenster und Türen. Ein Erwerb von historischen Baustoffen ist jedoch teuer, denn vor der Wiederverwendung steht ein langer Prozess der Restaurierung. Vor allem bei Komponenten aus Holz nimmt dieser viel Zeit in Anspruch, denn die Oberflächen müssen komplett aufgearbeitet und mit speziellen Stoffen wieder versiegelt werden, damit durch die Restaurierung nicht der Anspruch des Historischen verloren geht. Nur Spezialisten können diese Aufarbeitung leisten.

Eine Einschränkung, aus welchem Zeitraum die historischen Baustoffe stammen sollen, wird nur ungefähr gezogen, etwa ab dem zweiten Weltkrieg hergestellte Materialien gelten nicht mehr- oder noch nicht- als historisch.

In Deutschland vertreiben rund 200 Anbieter historische Baustoffe, Türen und Fenster sind nicht selten auch bei alteingesessenen Restaurationsbetrieben erhältlich. Wer sich für historische Baustoffe für die eigenen Immobilie interessiert, sollte einige Zeit einplanen, denn nicht immer sind die Materialien in ausreichender Menge vorhanden. Gegebenenfalls lohnt es sich, bei mehreren Anbietern zu kaufen, damit die benötigte Stückzahl erreicht wird.

jetzt kommentieren? 08. Oktober 2008

Der Verkauf von Baukrediten

Es gehört zwar nicht zur Tagesordnung, dennoch kommt es hin und wieder vor, dass Banken Baudarlehen an andere Kreditinstitute verkaufen. Im Idealfall bleibt für den Kreditnehmer alles unverändert, mit ein wenig Glück erhält er über diese Veräußerung sogar die Möglichkeit zu einem günstigeren Darlehen, sofern das neue Kreditinstitut geringere Zinsen anbietet.Doch gerade in der letzten Zeit häufen sich Klagen, denn vielen Bauherren wurde der Kredit im Zuge des Wechsels gekündigt. Nicht selten ging daran der Traum vom Eigenheim kaputt, denn auf die Schnelle und unter diesen Voraussetzungen einen neuen Investor zu finden, ist nicht einfach. Diverse Bauherren haben gegen die Kündigung des Vertrags geklagt- mit Erfolg. Von rechtlicher Seite erfahren die Kreditnehmer zunehmend Unterstützung, Betroffene können sich inzwischen auf erste Urteile berufen. Grundsätzlich ist ein Verkauf von Darlehen von einer Bank an eine andere nicht unüblich und auch keineswegs rechtswidrig. Jedoch müssen die Bedingungen für den Kreditnehmer beim Wechsel des Anbieters unverändert bestehen bleiben. Grundlegende Änderungen dürfen nur in Abstimmung vorgenommen werden. Auch eine Kündigung bedingt durch einen Zahlungsrückstand ist nicht grundsätzlich zulässig. Das neue Gesetz legt fest, dass erst bei einem Verzug von mindestens zwei Raten und 2,5 Prozent des geliehenen Betrags eine Kündigung zulässig ist. Beim Abschluss des Darlehensvertrags sind die Kreditinstitute außerdem verpflichtet, den Bauherrn auf die Möglichkeit einer Veräußerung hinzuweisen.

Ein Kreditnehmer sollte im Fall eines Verkaufs seines Darlehens sicherheitshalber Rechtsbeistand suchen und mögliche Forderungen des neuen Instituts mit einem Experten durchzusprechen. Während der Laufzeit eines Kredits sollte jeder Bauherr über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, damit etwaige rechtliche Probleme kostengünstig geklärt werden können. Noch steht zur Debatte, ob Kreditnehmer ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wird, wenn die Bank das Darlehen weiterverkauft. Diese Option kann vom Bauherrn mit der Bank abgesprochen und im Vertrag festgehalten werden. Damit kann möglichen Problemen, die aus einem Verkauf resultieren können, vorgebeugt werden.

jetzt kommentieren? 06. Oktober 2008

Eine Zisterne zur Reduzierung der Wasserkosten

Die meisten Haushalte in Deutschland beziehen ihr Wasser aus der Leitung, gleich ob zum kochen, duschen oder auch zum Waschen der Kleidung. Dieses Wasser schlägt teuer zu Buche, denn die Säuberung und Aufbereitung durch einen Betrieb kostet viel Geld. Eine günstige Alternative stellt eine Zisterne dar, die ohne großen Aufwand im Garten oder im Keller untergebracht werden kann. In der Zisterne wird Regenwasser gesammelt, welches zum Blumengießen oder für die Toilettenspülung verwendet werden kann.Zisternen sind wahlweise aus Beton oder aus Kunststoff erhältlich. Betonzisternen sind günstiger und können aufgrund ihrer Stabilität auch unter Garagen oder Auffahrten Platz finden. Ihr Gewicht macht jedoch einen Kran für den Einbau notwendig. Behälter aus Kunststoff dagegen sind leichter. Meist werden sie dort verwendet, wo die Zisterne nicht in den Boden eingebracht werden soll. Damit das Wasser nicht veralgen kann, muss der Behälter dunkel angestrichen werden. Die Anschaffung einer kleinen Zisterne mit rund 1500 Litern Inhalt kostet etwa 500 Euro, größere Zisternen sind entsprechend teurer. Der Einbau kostet zusätzlich Geld. Die Größe der Zisterne richtet sich nach dem Gebrauch des Wassers. Wenn dieses auch im Haushalt für die Waschmaschine oder die Toilettenspülung eingesetzt werden soll, muss entsprechend mehr Wasser gesammelt werden können. Darüber hinaus muss die Zisterne dann an das Wassersystem des Hauses angeschlossen werden. Da Zisternenwasser in keinem Fall als Trinkwasser nutzbar ist, muss ein zweiter Kreislauf für Brauchwasser eingerichtet werden. Sinnvoll ist dies eigentlich nur, wenn es bei einem Neubau direkt mit eingeplant wird. Nachträglich die Zisterne in den Wasserkreislauf einzubinden, kostet sehr viel Geld.

Die Nutzung von Zisternenwasser lohnt jedoch gewaltig. Jeder Deutsche verbraucht am Tag rund 150 Liter Trinkwasser, welches in den meisten Fällen durch das aufgefangene Wasser ersetzt werden könnte. Gegen diese Summe stehen runde 700 Liter Regen, die jährlich pro Quadratmeter fallen- eine große Zisterne kann demnach nahezu das komplette Brauchwasser eines Haushalts ersetzen.

Wem eine Zisterne zu teuer ist, der kann auch einfache Tonnen unter die Regenrinne stellen und so Wasser auffangen. Dieses eignet sich im Sommer zum Gießen der Blumen. Bereits auf diese Weise lassen sich viele Liter Trinkwasser im Jahr sparen. Das kommt nicht nur dem Geldbeutel zugute, sondern auch der Umwelt.

jetzt kommentieren? 05. Oktober 2008

Das „Drumherum” des Eigenheims

Vor dem Hausbau kann man kaum anschätzen, wie viel Arbeit in die Planung gesteckt werden muss. Vor allem die kleinen Details rund um das Haus benötigen Unmengen Zeit, die vorher nicht eingeplant wurde, denn nicht allein das Haus bestimmt die Optik, auch die Anlage der Auffahrt, der Garage und des Gartens.Gerade bei freistehenden Häusern sollte gut durchdacht werden, wo auf dem Grundstück sich das Eigenheim am Ende befinden soll. Dabei steht im Vordergrund, wie viel Vorgarten vor dem Haus verbleiben soll. Eine längere Auffahrt zu einem nach hinten versetzten Haus wirkt sehr edel, vor allem dann, wenn die Grünanlagen entsprechend gepflegt sind. Jedoch wird der Vorgarten in der Regel nicht genutzt, es handelt sich also im Grunde um verschenkte Fläche, die dazu auch nicht unwesentlich viel Arbeit mit sich bringt. Auch wenn die Gartengestaltung erst nach der kompletten Fertigstellung des Hauses ansteht, sollte also vorher bedacht werden, welche Fläche auf den Vorgarten und wie viel auf die Grünfläche hinter dem Haus entfallen soll.

Ebenfalls vor Baubeginn muss geplant werden, ob für das Auto eine gemauerte Garage oder ein Carport errichtet werden soll. Neben der optischen ist dies auch eine rein finanzielle Frage, denn eine Unterstellung des Wagens in einer geschlossenen Garage bringt Vorteile bei der Autoversicherung. Gegebenenfalls kann eine gut platzierte und stabil errichtete Garage in das Raumkonzept des Hauses integriert werden. So kann auf dem Dach durchaus ein Sonnendeck entstehen oder gar ein weiteres Zimmer aufgesetzt werden. Wer dies bereits vorher sinnvoll plant, vermeidet später teure Umbauten.

Ein Wintergarten dagegen muss nicht direkt in die Planung des Gebäudes integriert werden, denn dieser lässt sich ohne viel Aufwand später noch nachrüsten.

Bei jeder Baumaßnahme müssen die gesetzlichen Anstände zu den Nebengrundstücken und der Straße eingehalten werden. Ein guter Architekt wird alle Möglichkeiten der Bebauung aufzeigen und auf vorhanden Beschränkungen hinweisen.

jetzt kommentieren? 04. Oktober 2008

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