Monatsarchiv für November, 2008

Immobilienmakler- Mit Immobilien Geld verdienen

Rund um Immobilien hat sich ein großer Markt entwickelt, der alle mit dem Wohnvergnügen zusammenhängenden Bedürfnisse befriedigt. Umzugsunternehmen, Gärtnereien, Architekturbüros und viele weitere Unternehmen sind abhängig von der Wohnlust der Menschen. Auch Makler bedienen sich der immer neuen Ansprüche und verhelfen Personen, die eine neue Wohnung oder ein Haus benötigen, zu ihrem Glück. Doch welche Grundlagen muss ein Makler mitbringen, um als ein solcher arbeiten zu dürfen?Makler arbeiten in der Regel selbständig über ein eigenes Gewerbe, oder sie sind in einer größeren Agentur angestellt. Es gibt in Deutschland keine einheitliche Ausbildung, die zu einer späteren Erwerbstätigkeit als Immobilienmakler befähigt. Vielmehr kann jeder, der sich in der Lage fühlt, über die Selbständigkeit als Makler arbeiten. Das benötigte Gewerbe kann beim zuständigen Amt angemeldet werden, die Einnahmen werden dann abhängig von der Höhe versteuert. Doch auch wenn grundsätzlich jeder als Makler in das Geschäft um die Immobilien einsteigen kann, sind einige Kenntnisse hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich, damit das Geschäft gut läuft und die Kunden sich rundum betreut fühlen. Diese Kenntnisse können in einer Ausbildung oder einem einschlägigen Studium erworben werden. Immobilienkauffrau/ -kaufmann oder ein Studium der Architektur bilden eine mögliche Grundlage für die Tätigkeit, denn die vermittelten Kenntnisse helfen dem Makler, die aktuelle Immobiliensituation abschätzen zu können.

Im Idealfall sollten Interessierte ein Praktikum bei einem bereits ansässigen Unternehmen machen. Während dieser Zeit können bereits Einblicke in das Geschäft gewonnen werden, außerdem besteht die Möglichkeit, sich über den Berufszweig ein genaues Bild zu verschaffen. Neben den theoretischen Kenntnissen sollte ein Immobilienmakler auch auf Menschen zugehen können und über ein nicht unerhebliches Verkaufstalent verfügen. Auch ein Einstieg über ein Angestelltenverhältnis ist der Selbständigkeit vorzuziehen, denn die arbeitgebende Firma verfügt über die nötigen Kontakte und kann für die ersten Vermittlungen einen erfahrenen Makler zur Seite stellen. Der Sprung in die Selbständigkeit ist auch später immer möglich. Hier sollte jedoch klar sein, dass nur über erfolgreiche Vermittlungen auch Umsätze geschrieben werden und das Einkommen somit monatlichen Schwankungen unterliegt.

jetzt kommentieren? 30. November 2008

Wohnungssuche ist für Hartz IV-Empfänger schwierig

Für erwerbslose Menschen gestaltet sich die Wohnungssuche ganz besonders schwierig. Zum einen liegt das an den Vorurteilen, die ihnen entgegengebracht werden, zum anderen aber auch an dem sehr begrenzten Angebot finanziell passender Immobilien. Deshalb haben sich viele Makler auch auf die Vermittlung dieser Wohnungen spezialisiert und unterstützen die Empfänger von Hartz IV und Wohngeld bei ihrer schwierigen Suche. Die Kosten für den Makler trägt die Behörde jedoch nur dann, wenn diese zu dem Umzug anhält. Wer dagegen nur umzieht, weil die Wohngegend nicht mehr gefällt oder die Nachbarn zu laut sind, trägt die Maklergebühren in der Regel selber. Dieser Kostenpunkt sollte im Zweifelsfall vorher mit der zuständigen Behörde geklärt werden.

Kriterium bei der Auswahl angemessener Wohnungen ist vor allem die Größe, die den Preis unmittelbar bestimmt, daneben auch die Lage und die Ausstattung. Für eine Einzelperson gelten Wohnungen bis zu 45 Quadtratmetern als angemessen, für zwei Personen sind es 60 Quadratmeter. Für jede weitere Person dürfen bis zu 15 weitere Quadratmeter hinzukommen, für Säuglinge gilt dieser Anspruch jedoch nicht. Der Zuschuss von Seiten des Staates zu der Wohnung ist abhängig von der Größe der Wohnung, für jeden Quadratmeter wird eine vorher festgelegte Summe gezahlt. Zusätzlich kann oftmals noch ein Zuschuss für die Nebenkosten beantragt werden. Wie hoch die Übernahme durch die Behörde ausfällt, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und orientiert sich an den örtlichen Mietpreisen. Wie hoch die Zuzahlung im Einzelfall ist, kann bei der zuständigen ARGE oder im Amt erfragt werden.
Fallen nach einem Umzug Renovierungsarbeiten an oder müssen notwendige Einrichtungsgegenstände angeschafft werden, leistet die Behörde nach vorheriger Antragstellung auch hier Unterstützung.

Auch Erwerbslose mit Eigenheim müssen nicht unbedingt fürchten, dieses zu verlieren. Die Ämter beteiligen sich auch in diesem Fall an den Unterkunftskosten, wie zum Beispiel den Grundsteuern und der Gebäudeversicherung. Die Tilgungsraten jedoch muss der Inhaber der Immobilie selber tragen, denn diese gelten als private Vermögensbildung, die nicht unterstützt wird.

jetzt kommentieren? 27. November 2008

Finanzkrise lässt Zinsen für Darlehen sinken

Deutschland steckt in der Rezession. Neben der Panikmache und der Angst ums Geld verschwinden da einige der Vorteile, die aus der derzeitigen Situation gezogen werden können. Vor allem Menschen, die einen Hausbau planen oder eine Immobilie erwerben möchten, können profitieren.Die europäische Zentralbank EZB hat bereits Anfang November den Leitzins gesenkt, um die Rezession ein wenig abzufangen. Anhand des Leitzinses legen die Banken die Zinsen für von ihnen gewährte Darlehen fest. Zwar stimmen der Leitzins und der Darlehenszins nicht überein, doch die Tendenz wird gespiegelt- sinkt der Leitzins, ist auch mit einer Senkung der Darlehenszinsen zu rechnen. Derzeit liegt der jährliche Zinssatz für ein Fünfjahresdarlehen bei 4,5 Prozent, der für ein Zehnjahresdarlehen bei rund 4,9 Prozent. Es ist anzunehmen, dass die Zinsen weiterhin sinken werden. Wer jetzt ein Darlehen von einer Bank beantragt, sollte deshalb auf einen zunächst variablen Zinssatz bestehen und erst in einigen Monaten den Satz für die nächsten Jahre festlegen. Auf diese Weise können mehrere tausend Euro gespart werden.

Bauherren, die sich auf diese Weise den günstigsten Zinssatz sichern möchten, sollten täglich den aktuellen Stand im Blick haben. Richtwert ist der sogenannte Euribor- das ist der Zinssatz, zu dem Banken Geld verleihen. Steigt dieser, ist mit einer Anhebung der varaiblen Zinsen auf das Darlehen zu rechnen, fällt er, fallen auch die Zinsen.

Die Darlehenszinsen werden meist einmal im Quartal angeglichen und orientieren sich am dreimonatigen Durchschnitt des Euribors. Die Wahl des Anpassungstags behält sich die Bank vor.

Nachteil der variablen Zinsen ist, dass auch Steigerungen getragen werden müssen. Deshalb sollten nur Personen darauf zurückgreifen, die finanziell nicht zu eng geplant haben. Zusätzlich fallen Gebühren für die Bearbeitung an, die nur selten konkret genannt werden. Der Kunde sollte darauf bestehen, die Höhe dieser Gebühren genannt zu bekommen, damit er einen Überblick hat.

 Darüber hinaus ist es schwierig, ein Bank zu finden, die eine variable Zinslast anbietet, denn die Verträge binden den Kunden nicht fest und ermöglichen einen flexiblen Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut.

bisher 3 Kommentare 26. November 2008

Traditionelle chinesische Weisheit schafft Wohlbefinden im Haus

Die eigenen vier Wände sollen gemütlich und einladend wirken. Die meisten Menschen möchten diese Aspekte über eine perfekt abgestimmte Einrichtung und dezente Accessoires umsetzen. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass die Wirkung eines Raumes darüber hinaus auch von günstigen Energieströmen beeinflusst wird. Die chinesische Tradition des Feng Shui befasst sich mit der positiven und der negativen Energie und zeigt Möglichkeiten auf, wie die positiven Ströme eingefangen und in den Räumen festgehalten werden und die negativen Ströme abgewendet werde können. Das Feng Shui entstammt der daoistischen Philosophie und soll helfen, den Menschen mit seiner Umwelt in Einklang zu bringen. Für Personen, die sich intensiv mit diesem Thema befassen möchten, dass sich nicht allein auf die Einrichtung einer Immobilie beschränkt, lohnt sich die Anschaffung eines Ratgebers, in dem alle Hintergründe erklärt werden. Diese erscheinen inzwischen in großer Zahl und sind sowohl im Buchhandel als auch im Internet erhältlich.Alternativ dazu kann auch ein Feng Shui-Berater oder ein Innenarchitekt mit entsprechenden Kenntnissen zu Rate gezogen werden. Dieser begeht die Immobilie und erläutert die Ströme der Energie. Auf dieser Basis gibt er Hinweise zu einer optimalen Einrichtung, die einen optimalen Fluss der positiven Energie begünstigt. Oftmals muss dazu gar nicht viel umgestellt werden, bereits kleine Änderungen der Dekoration bewirken Wunder. So besagt eine Regel, dass der Eingangsbereich mindestens so lang sein sollte, wie die Eingangstür hoch ist. Ist der Raum kleiner, kann mit einem Spiegel gegenüber der Tür nachgeholfen werden. Windspiele neben der Haustür fangen die Energie ein und verhindern, dass sie durch die offene Tür entweicht.

Im Idealfall wird eine Wohnung direkt nach den Vorgaben des Feng Shuis eingerichtet. Spätere Änderungen sind zwar meist gut umsetzbar, jedoch mit mehr Aufwand verbunden. Diese lohnen sich besonders dann, wenn die Bewohner Einschränkungen im Wohlbefinden spüren,  zum Beispiel wenn der Schlaf gestört ist oder sich auch im gut geheizten Wohnzimmer kein rechtes Behagen einstellen möchte. Bislang ist die Wirkung des Feng Shuis noch nicht wissenschaftlich belegt, doch ähnlich der Akupunktur ist die Wirkung kaum zu verleugnen.

jetzt kommentieren? 24. November 2008

Abgeltungssteuer bringt Änderungen für Immobilienbesitzer

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres tritt die Abgeltungssteuer in Kraft. Diese bringt eine einheitliche steuerliche Behandlung der Kapitalerträge im privaten Bereich mit sich. Betroffen sind damit Einkünfte aus Zinsen durch Erspartes oder Wertpapieranlagen, Erträge aus Investmentfonds und ähnliches. Kleinsparer sind von dieser Regelung nicht betroffen, da erst Beträge über dem festgelegten Freibetrag von 801 Euro versteuert werden müssen. Alle von der Abgeltungssteuer betroffenen Erträge müssen bei der Einkommenssteuererklärung nicht mehr angegeben werden.In Bezug auf Immobilien ist ab dem 01. Januar 2009 auch die Rechtsübertragung von Hypotheken und Grundschulden steuerpflichtig. Die Veräußerung einer Immobilie ist dagegen weiterhin nicht steuerpflichtig. Vermietete Immobilien können dann steuerfrei verkauft werden, wenn das Objekt länger als zehn Jahre im Besitz des Verkäufers war. Wird die Immobilie dagegen früher veräußert, muss der Gewinn mit dem individuellen Steuersatz zwischen 15 und 45 Prozent bei der Steuerklärung angegeben werden. Auch eventuelle Mieteinnahmen unterliegen nicht der Abgeltungssteuer sondern gelten als zusätzliches Einkommen und müssen als solchen versteuert werden. Eigengenutzte Wohnungen und Häuser können dagegen auch früher verkauft werden.

Gleichzeitig wird auch die Erbschaftssteuer reformiert. Die Freibeträge werden deutlich angehoben, der Ehepartner des Verstorbenen darf nun eine Barsumme in einer Höhe bis 500 000 Euro steuerfrei erben, die Kinder bis zu 400 000 Euro. Besonders relevant sind jedoch die neuen Regeln bei der Vererbung von Wohneigentum. Sofern die vererbte Immobilie selber genutzt wurde, kann sie bis zu einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern ebenfalls unversteuert an den Erben weitergegeben werden. Diese Begrenzung über den Wohnraum wurde deswegen aufgegriffen, da diese unabhängig vom tatsächlichen Wert der Immobilie festgelegt werden kann. Bislang wird jedoch noch über die Erbschaftssteuerreform diskutiert, da noch nicht gänzlich festgelegt ist, bis zu welchem Verwandtschaftsgrad eine Immobilie kostenfrei vererbt werden kann. Außerdem fehlt noch eine einschlägige Festlegung der als Wohnraum geltenden Räume.

Dennoch profitieren Immobilienbesitzer in vielerlei Hinsicht von der Einführung der Abgeltungssteuer.

jetzt kommentieren? 20. November 2008

Wohnträume auf kleinem Raum

Kleine Wohnungen sind vor allem bei Singles beliebt. Wer alleine lebt, benötigt weniger Platz, in der Regel reichen zwei Räume plus Bad und Küche. Alleinstehende, die einen größeren Raum bewohnen, merken schnell, dass sie diesen kaum mit Leben füllen können, dafür jedoch muss auch ungenutzter Raum beheizt und geputzt werden. Da kann die Wohnung noch so schön sein- sie wird schnell zur Last. Jedoch stellt auch eine kleine Wohnung den Bewohner vor Schwierigkeiten, vor allem in Bezug auf die Unterbringung von Möbeln und persönlichen Gegenständen.Der Möbelmarkt hat sich inzwischen des Problems angenommen und sich auf Alleinstehende eingestellt. Bei der Einrichtung sollte auf klobige Möbelstücke verzichtet werden. Zwei Sessel mit einem kleinen Tisch wirken lockerer und optisch kleiner als eine große Couch, auch wenn die in Anspruch genommene Fläche dieselbe ist. Auch beim Esstisch sollte lieber auf eine kleinere Variante zurückgegriffen werden, im Idealfall wird ein Tisch gewählt, der ausgezogen werden kann. Auch auf eine Schrankwand sollte verzichtet werden, denn diese drückt den Raum und nimmt Licht. Regale oder ein Sideboard bieten ebensoviel Stauraum und lassen sich gut verteilen. Bei der Gestaltung einer kleinen Wohnung sollte auf überflüssige Stücke verzichtet werden. Das gilt nicht nur für das Mobiliar, sondern auch für die Dekoration. Je enger der Raum, desto puristischer sollte die Einrichtung ausfallen. Jedes Stück sollte bewusst platziert werden. Wer über viel Dekoration verfügt, sollte lieber regelmäßig einzelne Dinge austauschen statt alle auf einmal hinzustellen.

Auch hinsichtlich der Farben ist Vorsicht geboten. Dunkle Farben schlucken das Licht und lassen die Räume kleiner wirken, helle Farben dagegen strecken. Mit Spiegeln lassen sich ebenfalls optisch erweiternde Effekte erzielen. Wichtig ist zudem, nicht jede Wand mit einem großen Bild zu verdecken sondern ganz bewusst Freiräume zu belassen. Mindestens eine Wand sollte zu einem großen Teil frei bleiben, damit das Auge einen Ruhepol hat. Darüber hinaus lohnt es sich zu experimentieren und die Möbel so lange im Raum zu bewegen, bis sie die optimale Position gefunden haben und sich ein harmonisches Bild ergibt.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Vor- und Nachteile der Nachtspeicherheizung

Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu beheizen. Derzeit werden vor allem noch fossile Brennstoffe dafür genutzt, jedoch werden gerade bei Neubaute verstärkt Heizsysteme nachgefragt, die die Umwelt schonen. Daneben gibt es auch Heizungen, die Strom als Energiequelle nutzen.Diese sogenannten Nachtspeicherheizungen bestehen aus mehreren Heizkörpern, die einen Wärmespeicher beinhalten. Dieser besteht zumeist aus einem Kern aus Magnesit. Alle Heizkörper des Objekts werden zentral über eine Anlage gesteuert. Diese Steuerungsanlage gibt vor, wie stark und zu welcher Uhrzeit die Heizkörper aufladen. Zumeist zieht die Anlage zu Schwachlastphasen den benötigten Strom, also zu Uhrzeiten, zu denen der in den Kraftwerken produzierte Strom kaum benötigt wird. Dies ist in der Regel nachts der Fall, deshalb wird oft auch von Nachtstrom gesprochen. Dieser wird günstiger abgegeben, was den Nutzern der Nachtspeicherheizungen zugute kommt. Wie stark die elektronische Speicherheizung aufheizt, ist abhängig von der Außentemperatur. Deshalb ist das System immer an einen Temperaturfühler gekoppelt. Diese Einrichtung verhindert eine Überhitzung und sorgt dafür, dass nicht mehr Strom verbraucht als benötigt wird.

Die neueren Heizkörper geben keinen Wärme an die Umgebung ab. Die Aufheizung der Räume erfolgt über ein Gebläse, mittels dem das Zimmer auf eine vorher eingestellte Temperatur aufgewärmt wird. Dazu zieht das Gerät die kalte Zimmerluft ein und gibt die Wärme des Kerns an sie ab, bevor sie wieder in den Raum gepustet wird. Auf diesem Weg kann auch eine kurzfristige Erwärmung der Raumtemperatur gewährleistet werden.

Der große Nachteil der Nachtspeicherheizung entsteht durch diese dynamische Erwärmung. Das Gebläse wirbelt vergleichsweise viel Staub auf und trocknet die Raumluft aus. Dazu nehmen die Heizkörper mehr Platz ein als herkömmliche Wasserheizungen. Der Wärmespeicher alter Geräte enthält kleine Teile schwach gebundenen Asbests und Chromat, bei einem Austausch müssen sie deshalb über eine entsprechende Abgabestelle entsorgt werden. Dafür entfällt die Wartung durch einen Schornsteinfeger und das System ist wenig störungsanfällig. Die Anschaffung der Geräte ist vergleichsweise günstig, außerdem wird kein zusätzlicher Platz für ein zentrales Gerät benötigt.

Nachtspeicherheizungen haben recht hohe Kohlendioxid-Emissionen. Im Zuge des Umweltschutzes sollen alle deutschen Nachtspeicherheizungen daher bis zum Jahr 2020 durch andere Systeme ausgetauscht werden.

jetzt kommentieren? 17. November 2008

Nachhaltig heizen mit einer Pelletheizung

Alternativen zu den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen gibt es inzwischen einige. Allen gemein ist, dass sie sich von den fossilen Brennstoffen abwenden und nachwachsende Rohstoffe für das Heizen nutzen. Neben der bekannten Solarheizung gibt es vermehrt auch Heizsysteme, die Holz verbrennen. Anders als bei einem Kamin muss jedoch nicht erst aufwendig Holz gehackt und in Eigenarbeit verheizt werden, denn moderne Holzheizungen sorgen selbständig für den notwendigen Nachschub an Brennstoff. Verstärkt nachgefragt wird inzwischen die Pelletheizung, die in drei verschiedenen Formen erhältlich ist. Vorraussetzung für alle ist ein einsatzfähiger Schornstein.Die einfachste Form ist der Einzelofen, der im zu beheizenden Raum angeschlossen wird. Der Besitzer muss lediglich die Befüllung vornehmen, ein Thermostat regelt danach die Verbrennung und damit die Abgabe von Wärme. Ein Einzelofen lohnt nur für eine Zuheizung in einzelnen Räumen oder in einem Passivhaus, in dem sich die Wärme länger hält.

Für die Beheizung vieler Räume sollte ein Primärofen angeschafft werden. Dieser steht ebenfalls im Wohnraum und gibt die aus der Verbrennung gewonnene Wärme über einen Wärmetauscher an die vorhandene Heizanlage ab und kann auch das Brauchwasser erwärmen. Sofern auch das Wasser über den Pelletofen beheizt wird, muss für den Sommer eine andere Regelung getroffen werden damit eine Beheizung des Ofens nicht nötig ist.

Daneben gibt es vollautomatische Pelletheizungen mit Kessel. Diese werden in der Regel im Keller installiert, da sie viel Platz benötigen. Für die Lagerung der Pellets muss ein entsprechender Raum zur Verfügung stehen, der trocken und dunkel sein muss. Werden die Pellets feucht, können sie nicht mehr verheizt werden. Die Pellets werden automatisch aus dem Raum über eine Fördervorrichtung zum Ofen transportiert, der im Raum nebenan steht. Somit ist die Anlage vergleichbar mit einer Ölheizung. Die Anlieferung der Pellets erfolgt über ein Unternehmen, es können jedoch auch einzelne Säcke besorgt werden. Alternativ zu der Förderanlage im Keller kann auch ein Silo eingerichtet werden. Dieses kann auch außerhalb des Gebäudes stehen, benötigt jedoch recht viel Platz, außerdem fasst es nur kleinere Mengen und muss öfter befüllt werden.

Eine Pelletheizung ist sehr umweltfreundlich, da das Holz nahezu rückstandsfrei verbrennt. Die Anschaffung einer solchen Heizanlage ist jedoch recht teuer, rund 10 000 Euro müssen eingeplant werden. Dazu kommen die Kosten für die Ausstattung des Lagerraums, die bei etwa 1000 Euro liegen. Dennoch rechnet sich die Einrichtung einer Pelletheizung, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt und die Preise unabhängig von Gas- und Ölpreisen stabil bleiben.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Handwerker über das Internet engagieren

Im Zuge der allgemeinen Preisanhebungen sehen immer mehr Immobilieninhaber sich gezwungen, anstehende Reparaturen selber durchzuführen und kleinere Mängel am Objekt nur notdürftig zu beheben. Die Konkurrenz im handwerklichen Bereich wird daher immer größer, was sich auch auf die Preise auswirkt. Zusätzlich belebt das Internet das Angebot, denn auf verschiedenen Plattformen können Dienstleister ihre Arbeit anbieten. Dabei kann der Kunde unterscheiden, ob er sich gezielt nach einem Angebot für eine bestimmte Leistung umsehen möchte, oder ob er die bei ihm anstehenden Arbeiten anbieten möchte. In diesem Fall kann der Kunde auf einer Internetpage darstellen, welche Reparaturen oder Renovierungsmaßnahmen an seiner Immobilie durchgeführt werden sollen. Interessierte Unternehmen können daraufhin ein individuelles Preisangebot abgeben. Die verschiedenen Angebote der Firmen sind öffentlich einsehbar, sodass auch unter den Firmen eine direkte Konkurrenz herrscht. Für den Kunden bedeutet diese Tatsache eine gute Transparenz hinsichtlich der Leistungen, denn die Firmen gehen bauliche Veränderungen meist auf unterschiedlichem Weg an. Auch die Kosten für Material und Arbeitszeit sind dadurch direkt vergleichbar. Durch die Konkurrenz zwischen den Unternehmen wird außerdem der Preis für die Arbeiten erheblich gedrückt, was dem Kunden ebenfalls zu Gute kommt.Alternativ dazu lohnt ein Besuch einer solchen Internetseite auch dazu, in Selbstrecherche eine passende Firma zu suchen, deren Profil zu dem eigenen Vorhaben passt.

Die Vorteile der Nutzung des Internets überwiegen die Nachteile bei weitem. Dennoch sollte in jedem Fall von der in Frage kommenden Firma ein schriftlicher Kostenvoranschlag eingeholt werden, zumeist ist auch eine persönliche Begehung des Handwerkermeisters nötig, um das Ausmaß der anfallenden Arbeit abzusehen. Erst nach sorgfältiger Prüfung des Kostenvoranschlags sollte das Unternehmen dann herangezogen werden, damit die Absprache über das Internet am Ende nicht als hinfällig betrachtet wird und die tatsächlichen Kosten von den veranschlagten abweichen.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Luxusimmobilien der besonderen Art

Viele Menschen träumen von einem ganz besonderen Eigenheim- groß sollte es sein, individuell, außergewöhnlich, und mit einem großen Garten versehen. Ein kleines Schloss oder eine Burg entsprechen in der Regel diesen Wünschen, eignen sich jedoch nur für Besserverdienende. Das Angebot an solchen Objekten ist keineswegs so gering, wie man glauben mag, denn in jeder Region Deutschlands stehen Privatschlösser und -burgen zum Verkauf. Mietobjekte in dieser Größenordnung sind dagegen äußerst selten. Auf den einschlägigen Internetseiten und auch bei einem bekannten Auktionshaus können potentielle Käufer sich über die zur Verfügung stehenden Immobilien informieren. Darüber hinaus gibt es in ganz Deutschland spezialisierte Makler, die ihre Dienste anbieten. Vor einem Kauf sollten in jedem Fall mehrere Besichtigungen anstehen. Da diese Objekte sehr groß sind und oft über ausgedehnte Ländereien verfügen, benötigt ein Besichtigungstermin viel Zeit.Die Preisunterschiede für Burgen und Schlösser sind enorm. Dies liegt meist an dem Zustand des jeweiligen Gebäudes. Nicht immer sind alle Räumlichkeiten und zusätzlichen Gebäude in der besten Verfassung- je mehr an dem Objekt gemacht werden muss, desto niedriger fällt natürlich der Preis aus. Jedoch sollte vor dem Kauf eines solchen vermeintlichen „Schnäppchens” gut durchdacht werden, welche Maßnahmen dringend notwendig sind und mit welchen zusätzlichen Kosten dafür zu rechnen sind. Vor allem dann, wenn Handwerker für Reparaturen und Renovierungsarbeiten hinzugezogen werden müssen, ist mit einer hohen zusätzlichen finanziellen Aufwendung zu rechnen. Deshalb lohnt sich der Erwerb eines leicht heruntergekommenen Anwesens nur dann, wenn der neue Eigentümer viele Dinge in Eigenleistung richten kann. Einer der wichtigsten Punkte ist die Heizung. Viele alte Immobilien heizen mit einer ebenso alten Ölheizung, hier sollte ein Sachverständiger oder ein Schornsteinfeger die Funktionstüchtigkeit überprüfen, denn die Anschaffung einer neuen Heizung für eine so große Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden.

Zumindest die direkten Wohnräume sollten in einem bezugsfertigen Zustand sein, damit keine zusätzliche Miete für eine Wohnung anfällt, bis das neue Wunschobjekt bezogen werden kann. Einer der wichtigsten Punkte ist die Heizung. Viele alte Immobilien heizen mit einer ebenso alten Ölheizung, hier sollte ein Sachverständiger oder ein Schornsteinfeger die Funktionstüchtigkeit überprüfen, denn die Anschaffung einer neuen Heizung für eine so große Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

Heizen mit einer Wärmepumpe schont die Umwelt

Alternative Energiequellen werden inzwischen verstärkt nachgeragt. Der Grund sind sicherlich die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe, auf die der größte Teil der deutschen Haushalte noch immer angewiesen ist. Bekannt und altbewährt sind Solarkollektoren, die aus der Sonneneinstrahlung Energie ziehen. Daneben gibt es jedoch inzwischen auch noch weitere Möglichkeiten, auf Öl und Gas verzichten zu können, diese führen bislang jedoch eher ein Schattendasein. Eines der neuen Systeme ist die Wärmepumpe. Im vergangenen Jahr wurden lediglich neun Prozent der Neubauten mit einer solchen Anlage ausgerüstet, obwohl die Anschaffung preislich der Anschaffung anderer Systeme gleich kommt.Die Wärmepumpe nutzt die Umwelt als Energielieferanten. Dazu werden Sonden in die Erde eingebracht, diese nehmen die Wärme der sie umgebenden Erdschicht auf und pumpen diese in den Energiekreislauf der Immobilie. Inzwischen gibt es auch Ausführungen, die sich der Wärme des Grundwassers oder auch der Luft bedienen. Dabei ist das System der Wärmepumpe so ausgelegt, dass auch dann Energie gewonnen wird, wenn wir die Erde oder die Luft als sehr kalt empfinden. Dies funktioniert über das integrierte Kühlmittel, über das der Wärmeaustausch stattfindet. Dessen Siedetemperatur liegt weiter in den Minusgraden, die Verdunstung und damit der Wärmeaustausch sind also auch in kalten Wintern gewährleistet.

Die Anlage der Wärmepumpe hat einen ungefähren Neupreis von 8000 Euro, zusätzlich fallen jedoch weitere Kosten für die Bohrungen und die Verlegung an. Insgesamt kommt die Installation auf etwa 15 000 Euro. Bei Banken und Gemeinden können Subventionen für diese umweltfreundliche Heizungsanlage beantragt werden, außerdem werden sehr günstige Kredite angeboten. Die Kosten für die Anschaffung amortisieren sich nach rund sieben Jahren, durch die Nutzung der Pumpe fallen kaum laufende Kosten an. Diese alternative Heizungsanlage schont also die Haushaltskasse und gleichzeitig die Umwelt, denn im Vergleich zu einer Gasheizung belastet die Wärmepumpe die Umwelt mit rund 40% weniger CO2.

jetzt kommentieren? 10. November 2008

Mit Riester den Traum vom Eigenheim verwirklichen

Im Jahr 2002 wurde die Riester-Rente eingeführt- ein Sparprogramm, bei dem die Anleger für ihr Erspartes einen Zuschuss vom Staat bekommen. Ausgezahlt werden die Beträge dann, wenn der Sparer das rentenfähige Alter erreicht hat und sich zur Ruhe setzt. Das Konzept ist einfach: durch die staatliche Beteiligung wird die private Rentenvorsorge attraktiv. Nun wird im November dieses Jahres die Wohn-Riester-Rente eingeführt. Auch hier werden die eingezahlten Beiträge jährlich durch staatliche Zuschüsse gefördert, abhängig von der Höhe der jährlich eingezahlten Summe kommen so mehrere hundert Euro im Jahr zusätzlich zusammen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Sparer sein Geld jederzeit abheben kann, sofern er es direkt in die Anschaffung einer eigenen Immobilie investiert. Einzige Einschränkung: Sofern nicht das komplette Geld aus der Wohn-Riester entnommen wird, müssen 25% der Einlage erhalten bleiben. So soll verhindert werden, dass leere Konten verwaltet werden müssen, wenn sich der Einzahler gegen weitere Einlagen entscheiden. Natürlich läuft der Riester-Vertrag dennoch weiter.Die staatlichen Förderungen können nach dem Erwerb der Immobilie in die Tilgung fließen und werden von den Banken als Sondertilgungsrate angerechnet. Diese Regelung gilt bislang jedoch nur für neue Kredite, ob auch alte Hypotheken auf diese Weise abgebaut werden können, ist bislang nicht klar. Passende Produkte bieten vor allem Spar- und Bausparkassen an, andere Banken wollen im kommenden Jahr eigene Konzepte vorlegen.  

Verbraucherschützer warnen jedoch vor einem überstürzten Abschluss einer Wohn-Riester-Rente, denn einige Kritikpunkte sind bislang noch vorhanden, werden aber gerne verschwiegen. Ein mit Wohn-Riester finanziertes Objekt kann nicht so ohne weiteres verkauft werden. Nur dann, wenn es innerhalb einer kurzen Frist durch eine neue Immobilie ersetzt wird, bleibt der Einzahler von einer Strafe in Form einer Strafsteuer verschont. Darüber hinaus muss auch hier auf das Ersparte eine Steuer gezahlt werden. Wer sich im Ruhestand eine herkömmliche Riester-Rente auszahlen lässt, muss die einzelnen Beträge versteuern. Bei der Wohn-Riester wird ein virtuelles Konto angelegt, auf dem die Tilgungsraten für die Immobilie und die staatlichen Förderzulagen mit jährlich zwei Prozent hinterlegt werden. Tritt der Sparer dann in den Ruhestand, muss er diese Summe versteuern. Wahlweise ist eine sofortige vollständige Abschlagszahlung möglich, in diesem Fall müssen nur 70% der Summe versteuert werden. Andernfalls wird die Steuer auf 25 Jahre verteilt- in diesem Fall zahlt der Rentner deutlich mehr.

In jedem Fall sollte vor dem Abschluss einer Wohn-Riester-Rente ein ausführliches Gespräch mit dem Bankberater gesucht werden, der die individuellen Kosten errechnen kann.

jetzt kommentieren? 08. November 2008

Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden unterstützt

Aufgrund steigender Energiekosten denken immer mehr Immobilienbesitzer an Modernisierungsmaßnahmen. Das liegt unter anderem auch im Alter der Objekte begründet, denn rund Dreiviertel der Wohnungen in Deutschland wurden vor 1980 erbaut- zu den damals geltenden Standards. Diese können mit der heutigen Norm nicht mithalten, hoher Energieverlust ist nur einer der vielen negativen Aspekte eines Altbaus. Die Energiebilanz kann jedoch mit relativ wenig Aufwand deutlich verbessert werden. Gleich ob hier das Haus neu gedämmt oder eine komplett neue Heizungsanlage eingebaut werden soll- kostspielig ist ein solches Vorhaben in jedem Fall. Ein guter Teil der Kosten kann jedoch eingespart werden, wenn der Eigentümer sich an die richtigen Stellen wendet, denn Bund und Länder beteiligen sich unterstützend an vernünftig aufgezogenen Umbauten. Auch Energieversorger bieten zum Teil Förderprogramme an. Für die erste Recherche bietet es sich an, einen Energieberater hinzuzuziehen. Dieser kann das Wohneigentum auf Schwächen hin untersuchen und Tipps für eine zielgerichtete Maßnahme geben. Außerdem kennt ein Energieberater in der Regel auch die laufenden regionalen Förderprogramme und kann entsprechende Hinweise geben. In Eigenleistung kann der Immobilienbesitzer sich im Internet über weitere Förderungen informieren und sich nach passenden Ansprechpartnern umsehen. Auch die regionalen Verbraucherzentralen stellen Informationsmaterial zur Verfügung. Häufig unterstützt sind der Einbau von neuen Türen und Fenstern sowie die Umrüstung auf eine energiesparende und umweltfreundliche Heizungsanlage. Um sich Förderungsgelder sichern zu können, muss vor dem Beginn der Sanierung ein Kostenvoranschlag eines Energieberaters eingereicht werden. Im Nachgang einer bereits durchgeführten Maßnahme können Fördermaßnahmen nicht mehr beantragt werden.Zusätzlich locken für die Kosten der Sanierungsarbeiten steuerliche Ersparnisse. Für die Erhaltung und Modernisierung der häuslichen Umgebung können auf den Höchstbetrag von 3000 Euro 20 Prozent steuerlich geltend gemacht werden. Dafür muss jedoch die Rechnung des Handwerkers und der Kontobeleg vorgelegt werden, um die Überweisung zu belegen. Barzahlungen werden vom Finanzamt nicht berücksichtigt!

jetzt kommentieren? 07. November 2008

Erfahrene Hilfe bei Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen

Viele Menschen haben das Glück, in ihren eigenen vier Wänden alt zu werden, nicht wenige dürfen sogar in ihrem eigenen Bett sterben. So schön diese Tatsache für die Betroffenen ist- für die Angehörigen, sofern welche vorhanden sind, beginnt danach die Ausräumung der Wohnung. Oftmals fällt diese Aufgabe gar nicht leicht, denn viele Stücke erinnern an den Verstorbenen und machen es nahezu unmöglich, sie wegzuwerfen. Alternativ dazu kann die Haushaltsauflösung auch an einen professionellen Dienstleister abgegeben werden, der alle in der Wohnung oder dem Haus befindlichen Gegenstände sichtet und dem weiteren Gang zuordnet. Gute Möbelstücke, teures Geschirr und andere Wertgegenstände werden an verschiedene Organisationen weitergegeben und an Bedürftige weitergegeben oder verkauft. Auf diese Weise dient der Hausstand des Verstorbenen oft noch viele Jahre dazu, anderen Menschen das Leben schöner und angenehmer zu gestalten, außerdem mindert es die Entsorgungskosten. Altkleider und Gegenstände ohne großen Wert werden ordnungsgemäß durch die Firma entsorgt, auch Altmetall und elektrische Geräte werden an den zuständigen Stellen abgegeben. Der Erlös der weitergegebenen Gegenstände mindert die Kosten für die Entrümpelungen, je nach Höhe zahlt die Entrümpelungsfirma überschüssige Beträge auch aus. Die Firmen hinterlassen die Wohnungen besenrein, für den Auftraggeber bleiben keinerlei weitere Aufgaben.Bevor die Firma mit der Entrümpelung beauftragt wird, sollte der Erbe den Hausstand sichten und die Dinge, die er gerne behalten möchte, mit sich nehmen. Vor allem Schmuck, aber auch persönliche Gegenstände oder Antiquitäten werden nur ungern weggegeben. Danach sollte darüber nachgedacht werden, den Hausstand vertraglich in das Eigentum der beauftragten Firma zu übergeben. Damit entfallen alle Rechte, aber auch alle Pflichten an den neuen Inhaber, das Unternehmen ist dann rechtlich an die Entsorgung gebunden. Auch für entstehende Schäden durch unsachgemäßen Abtransport an Wänden oder Autos muss dann die Firma aufkommen. So abgesichert kann die Entrümpelung mit gutem Gewissen abgegeben werden.

jetzt kommentieren? 06. November 2008

Lachende Erben?

Eine Erbschaft ist immer eine willkommene Einkommensverbesserung, auch wenn dies oft mit dem schmerzlichen Verlust eines geliebten Menschen einher geht. Sofern das Erbe nicht überschuldet ist, kann dies zumindest ein kleiner Trost sein. Vererbt werden jedoch nicht nur Vermögensgegenstände, sondern auch alles andere, was der Erblasser zurück lässt. Dazu gehört unter anderem auch sein Mietvertrag, sofern er in einer Mietwohnung gelebt hat. Das Gesetz sieht, besonders zugunsten von zurückbleibenden Mitbewohner, beispielsweise Ehepartnern, vor, dass der Erbe als neue Vertragspartei in den Mietvertrag per Gesetzt eintritt. Dies soll verhindern, dass der Mitbewohner durch den Todesfall über Nacht auf der Straße landet. Die Regelung stammt aus Zeiten, als Wohnungen knapp waren, was im Moment nicht der Fall ist. Dennoch hat die Regelung ihre Berechtigung. Ist kein Mitbewohner mehr da, so erbt trotzdem jemand den Mietvertrag – ein nicht immer gewünschter Effekt, sofern nicht die Absicht des Erben besteht, die Wohnung selbst zu nutzten, was eher selten der Fall sein dürfte. Wünscht ein Mitbewohner nicht, in den Mietvertrag einzutreten, so muss er dies dem Vermieter spätestens innerhalb eines Monats nach Eintritt des Erbfalls mitteilen. Dieser Verzicht hat zur Folge, dass man ohne Einhaltung von Kündigungsfristen aus dem Mietvertrag heraus kommt. Dies ist ein großer Vorteil, falls das Mietverhältnis lange bestanden hat, was Kündigungsfristen von etlichen Monaten zur Folge haben kann. Was eigentlich den Mieter schützen soll, kann für den Erben dagegen schnell zu teuren Belastung werden. Alle Erben, die nicht in der Wohnung leben, haben ein gesetzlich vorgesehenes außerordentliches Kündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt, ganz unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses, drei Monate. Zeit genug also, den Haushalt aufzulösen und die Wohnung in den Übergabezustand zu versetzen.

Die Erben treten auch in Bezug auf Verbindlichkeiten an die Stelle des verstorbenen Mieters. Schuldete dieser noch Miete oder Nebenkosten, so müssen die Erben dafür gerade stehen. Um dies zu verhindern, bleibt nur der Weg die Erbschaft auszuschlagen; sinnvoll, wenn die Verbindlichkeiten die Masse übersteigen.

jetzt kommentieren? 04. November 2008

Barrierefrei wohnen

„Barrierefreies wohnen” ist eines der aktuellen Schlagwörter wenn es um Immobilien geht. Gemeint ist damit, dass die Objekte möglichst Altersgerecht ausgestattet sind. Das gesamte Konzept der Wohnräume wird dafür angeglichen: Treppenstufen innerhalb einer Wohnung, beispielsweise zum Balkon oder zum Treppenhaus, sind für dieses Ziel nicht wünschenswert. Auch die Dusche soll ebenerdig betretbar sein und ohne eine Bodenwanne auskommen. Die gesamte Wohnung sollte nicht nur für ältere Menschen tauglich sein, sondern darüber hinaus auch Rollstuhlfahrern ein Leben in ihr ermöglichen. Dazu gehören spezielle Bodenbeläge, das Vorhandensein von Aufzügen in Gebäuden mit mehreren Etagen sowie breitere Türrahmen. Alle wichtigen Bedienelemente in der Wohnung wie Lichtschalter, Steckdosen und Thermostate werden in erreichbarer Höhe angebracht. Das Ziel ist, Wohngebäude so auszustatten, dass ein Älter werden in ihnen keine Schwierigkeiten aufwirft und es nicht nötig ist, in höherem Alter noch umzuziehen. Gerade ältere Menschen schätzen es, in ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu können und sich nicht umgewöhnen zu müssen.Dabei leidet die Optik barrierefreie Wohnungen keineswegs. Auch für junge und gesunde Menschen ist ein Leben in einer solchen Wohnung angenehm, denn neue Materialien und Einrichtungsgegenstände schaffen ein behagliches und modernes Wohnambiente. Neubauten werden in der Regel inzwischen nach den Prinzipien des barrierefreien Wohnens erbaut, doch auch Altbauten können ohne größere Schwierigkeiten oder finanziellen Mehraufwand entsprechend umgestaltet werden. Treppenstufen können durch eine Rampe ersetzt werden, kleinere Absätze werden durch den Bodenbelag angeglichen. Das erhöht nicht nur den Wohnkomfort sondern minimiert auch Gefahrenquellen.

Das Ziel barrierefreien Wohnens und Bauens ist, dem Menschen ein Umfeld zu schaffen, in dem er auch in gehobenem Alter ohne fremde Hilfe zurechtkommt. Neben der Anpassung der Wohnräume gehören dazu auch eine uneingeschränkte Erreichbarkeit des Parkplatzes und des Waschkellers und die Möglichkeit zur selbständigen Müllentsorgung. Das heißt, dass auch außerhalb des Gebäudes breite und gut gepflegte Wege vorhanden sein müssen, Treppen oder einzelne Absätze zum Parkplatz sollten über eine Rampe verfügen.

Wer selber baut oder in näherer Zukunft eine Eigentumswohnung kaufen möchte, sollte das Wunschobjekt hinsichtlich der Alterstauglichkeit überprüfen und gegebenenfalls direkt entsprechende Maßnahmen einleiten.

jetzt kommentieren? 03. November 2008

Energiesparen fängt klein an

Energie wird immer teurer. Wer Energie sparen möchte und gleichzeitig teure Sanierungsarbeiten scheut, kann auch im Kleinen viel für eine positive Energiebilanz tun.So genannte „Stromfresser” sollten nach Möglichkeit ausgetauscht werden. Dazu gehören vor allem der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe. Neue Geräte werden nach der A++-Norm hergestellt und erbringen während ihrer Lebensdauer eine deutliche Energieeinsparung. Es sollten einzelne Geräte bevorzugt werden, Kombinationen aus Kühl- und Tiefkühlgeräten verbrauchen mehr. Außerdem sollte eher zu einer Tiefkühltruhe als zu einem Tiefkühlschrank gegriffen werden, da diese weniger Strom verbrauchen. Dazu sollte die Größe angemessen ausfallen, denn große Geräte verbrauchen mehr Energie. Als Faustregel für Kühlschränke gilt: 60 Liter Fassungsvermögen sollten für eine Person gerechnet werden. Regelmäßiges Abtauen unterstützt eine positive Energiebilanz und verlängert die Lebensdauer. Zusätzlich kann das Gerät im Urlaub ganz ausgeschaltet werden.

Neben den Küchengeräten verbrauchen vor allem Fernseher und Computer einiges an Strom, da diese meist nicht komplett ausgestellt werden. Auch der Stand by-Modus verbraucht eine kleine Menge Energie, die auf das Jahr gerechnet einige Euro zusammenkommen lässt. Nützlich ist hier die Zwischenschaltung von Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter, auf diesem Weg kann die komplette Zufuhr von Strom ausgeschaltet werden. Alle neuen Geräte behalten die gespeicherten Programme trotzdem bei, neue Sendersuchläufe sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können alle verwendeten Geräte an eine solche Steckdose angeschlossen werden, auch die Kaffeemaschine in der Küche oder der CD-Player im Kinderzimmer. Inzwischen sind Steckdosen mit Schalter für wenig Geld zu haben, wer diese konsequent benutzt wird die Anschaffung bereits im ersten Jahr wieder hereingeholt haben. Auch Energiesparlampen sparen Strom; Einbußen hinsichtlich der Helligkeit oder Lebensdauer gehören längst der Vergangenheit an. Beachtung sollte jedoch der Entsorgung geschenkt werden, denn Energiesparlampen gehören nicht in den Restmüll sondern sollten bei entsprechenden Abgabestellen abgegeben werden, da diese eine kleine Menge Quecksilber enthalten. Im Außenbereich oder Treppenhaus sorgen Bewegungsmelder für das Einschalten der Lampen. Nach einiger Zeit gehen diese jedoch wieder aus, ein Weiterbrennen wird dadurch verhindert.

Wer zudem noch darauf achtet, während des täglichen Lüftens die Heizung herunter zu drehen und durch das Schließen von Türen den Wärmeaustausch von verschieden stark beheizten Räumen verhindert, kann über die Monate hinweg deutlich die Energiekosten senken.

jetzt kommentieren? 01. November 2008