Monatsarchiv für März, 2009

Fertiggaragen sind schnell aufgebaut

Die Unterbringung des eigenen Autos in einer Garage birgt viele Vorteile. Wesentlich für den Halter sind sicherlich die Kostenvorteile bei der Autoversicherung, aber auch der Schutz vor Vandalismus und Frost. Im Winter steht der Wagen geschützt, das morgendliche Kratzen entfällt und auch Rost wird vorgebeugt. Nicht jedes Gebäude verfügt jedoch über eine angegliederte Garage. Wer über ein eigenes Grundstück verfügt, kann mit einer Fertiggarage schnell und kostengünstig für einen passenden Unterstand sorgen.Fertiggaragen gibt es in einer großen Vielfalt, sie können ganz individuell an die Gestaltung des Wohngebäudes angepasst werden. Sie sind als Flach- oder Satteldach, aus Holz oder Stahl und in verschiedenen Größen lieferbar. Bis zu einer Fläche von hundert Quadtratmetern gilt eine Garage als Kleingarage, bis zu einer Größe von tausend Quadtratmetern als Mittelgarage. Die Größe ist bei der Beantragung der Baugenehmigung entscheidend. Diese muss für eine Fertiggarage in jedem Fall eingeholt werden. Jedes Bundesland hat seine eigenen Gesetze für die Errichtung der Garagen, vor allem hinsichtlich des Abstands zur Grundstücksgrenze unterscheiden sich die Vorschriften deutlich voneinander. Manche Anbieter von Fertiggaragen übernehmen die Beantragung für ihre Kunden. Dies erleichtert den Weg zur eigenen Garage enorm, denn die Hersteller verfügen über Typenblätter, die der Beantragung beigelegt werden. So liegen dem zuständigen Bauamt direkt alle nötigen Unterlagen vor. In der Regel dauert der Weg von der Bestellung bis zum letztlichen Aufbau der Garage nur wenige Wochen. Der Aufbau selbst nimmt davon den kleinsten Bestandteil ein, meist kann die Fertiggarage an nur einem Tag errichtet werden- ganz unabhängig vom Wetter.

Soll die Garage neben dem Platz für den Wagen noch zusätzlichen Raum zur Verfügung stellen, sollte die Garage größer gewählt werden. Ein Durchgang von der Garage in die Wohnung ist auch ohne weiteres zu realisieren, sofern die Garage entsprechend platziert werden kann. Viele Eigentümer möchten zusätzlichen Wohnraum auf der Garage anbauen. Dafür muss die Statik der Fertiggarage ausgelegt sein, hier sollte ein ausführliches Gespräch mit dem Hersteller gesucht werden. Eine Fertiggarage ist sehr flexibel, auch eine spätere Umsetzung an einen anderen Platz ist ohne weiteres möglich. Die Ersparnis gegenüber einer gemauerten Garage liegt bei rund 50 Prozent, je nach Ausstattung der Fertiggarage.

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Den Umzug organisieren

Umzüge bringen viel Arbeit mit sich. Bereits die Wohnungssuche nimmt nicht unwesentlich viel Zeit in Anspruch, noch aufwendiger sind danach die Renovierungsarbeiten an der alten und der neuen Bleibe. Die Besuche im Baumarkt und in Möbelhäusern häufen sich und kosten Zeit und Nerven. Oft rückt der Umzugstermin viel zu schnell näher.Wer einen Umzugsservice mit dem Transport der Möbel und der gepackten Kartons beauftragt, kann dem Umzugstag selbst recht gelassen entgegensehen. Lediglich die ganz privaten Dinge werden selber eingepackt, außerdem in der Regel Kleidung und Wäsche. Alles andere verstauen die Möbelpacker in den mitgebrachten Kartons. In der neuen Wohnung werden die Möbel an die vorgesehenen Plätze gestellt und die Kartons auf die Zimmer verteilt. Das Auspacken der vielen Gegenstände ist dann jedoch wieder Eigenleistung oder muss separat bezahlt werden. Geht etwas auf der Reise kaputt, haftet das Transportunternehmen und kommt für den Ersatz auf. Die Kosten für den Umzug können bei der nächsten Steuer geltend gemacht werden.

Günstiger, aber auch mit mehr Arbeit verbunden, ist ein komplett selbst durchgeführter Umzug. Passende LKW und Anhänger können bei den einschlägigen Autoverleihern oder bei vielen ortsansässigen Unternehmen gemietet werden. Umzugskartons sind im Baufachhandel erhältlich. Wer seinen Umzug selber durchführt, sollte rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen und für ausreichend Hilfe sorgen. Das Einpacken der Gegenstände und Bücher wird oftmals unterschätzt, nicht selten müssen mehrere Tage veranschlagt werden, bis alles sicher verstaut ist. Wichtig ist zudem, die Kisten nicht zu schwer zu beladen, damit sie später gut getragen werden können. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Umzug dann auf zwei Tage verteilen. Vor allem bei großen Umzügen kann die Streckung der Arbeit sinnvoll sein. Am ersten Tag können die Möbel und bereits vollständig bepackte Kartons verladen werden. Wenn noch Zeit bleibt, können die dringend benötigten Dinge wie das Schlafzimmer oder Küchengeräte auch bereits in der neuen Wohnung aufgestellt werden. Abends bleibt dann meist Zeit, um die alte Wohnung in Ruhe zu säubern und die letzten Kleinigkeiten zu verpacken. Am nächsten Tag kann dann in aller Ruhe ausgeladen und das neue Heim bezogen werden. Wer sich seine Kräfte einteilt, hat mehr Energie und empfindet den ‚Umzugsstress weniger stark.

Die Kosten für den Leihtransporter und die Umzugskartons können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden. Für berufsbedingte Umzüge steht einem Arbeitnehmer außerdem ein zusätzlicher Urlaubstag zu.

jetzt kommentieren? 17. März 2009

Betriebskosten in einer Mietwohnung

Für die Unterhaltung einer Immobilie fallen monatlich einige Kosten an. Neben den Unkosten für Heizung, Wasser und Strom gehören noch viele weitere Posten dazu. Wer seine Immobilie selber nutzt, zahlt alle Betriebskosten selbst. In einem vermieteten Objekt, das von mehreren Parteien bewohnt wird, werden die Kosten auf alle Bewohner umgelegt.Grundsätzlich muss jeder Mieter für seine eigenen Kosten aufkommen. Deshalb hat jede Mietwohnung in der Regel einen eigenen Strom- und Wasserzähler. So ist gewährleistet, dass es nicht zu Ungerechtigkeiten kommt, denn ein einzelner Bewohner verbraucht ungleich weniger als eine mehrköpfige Familie. Daneben gibt es jedoch auch Unkosten, die zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. So wird der benötigte Strom für die Flur- und Außenbeleuchtung von allen Mietern getragen, auch das für Reinigungsarbeiten benötigte Wasser kann auf jede Partei umgelegt werden.

Darüber hinaus kommen die Mieter auch für die Kosten für die Müllentsorgung, für den Betrieb und die Wartung des Aufzugs sowie für mögliche Grünarbeiten auf. Einige benötigte Versicherungen kann der Vermieter ebenfalls auf seine Mieter umschlagen, so zum Beispiel die Glasversicherung oder Gebäudehaftpflicht. Auch an einer vorhandenen Gemeinschaftsantennenanlage oder einem Breitbandkabel können die Mieter beteiligt werden. Reparaturen an dem Objekt dagegen muss der Inhaber der Immobilie dagegen selber tragen, dafür jedoch kann er einen Teil der Handwerkerkosten steuerlich absetzen.

Einmal im Jahr erhält der Mieter eine detaillierte Aufstellung über die Betriebskosten, die er zu tragen hat. Meist wird ein Teil der Betriebskosten bereits auf die Miete umgelegt. Die so vorausgezahlten Beträge werden gegen die Gesamtsumme verrechnet; der Mieter erhält so entweder eine Gutschrift oder muss eine Nachzahlung leisten. Erscheint ihm die Summe zu hoch, kann er die Rechnung von unabhängigen Stellen gegenprüfen lassen. Der Mieterschutzbund steht mit Rat zur Seite, und auch unabhängige Gutachter können mit der Prüfung betraut werden. Der Vermieter muss die von ihm in Rechnung gestellten Posten gegenüber dem Mieter belegen können, sonst kann die Betriebskostenabrechnung angefochten werden.

bisher 2 Kommentare 01. März 2009