Monatsarchiv für April, 2009
Wer sich ein Eigenheim zulegen möchte, steht erst einmal vor einer grundsätzlichen Frage: soll es ein Neubau werden, oder doch ein bezugsfertiges gebrauchtes Objekt? Sicherlich ist eine ganz neue Immobilie, die nach den eigenen Wünschen gebaut und ausgestattet wird, sehr verlockend. Hier kann jedes Detail mitbestimmt werden, von der Lage bis hin zu den Fliesen in Badezimmern und Küche. Allerdings sind mit dem Neubau auch Kosten verbunden, die im Voraus selten mit eingeplant werden. Im Kaufpreis einer neuen Immobilie sind in der Regel das Grundstück und die Errichtung des Objekts enthalten. Dazu kommen in vielen Fällen jedoch weitere Kosten für Malerarbeiten und das Verlegen der Böden. Darüber hinaus muss auch der Garten noch gestaltet werden, wofür viel Zeit und auch Geld investiert werden muss. Allein das Bauvorhaben erstreckt sich schnell über zwei Jahre; in dieser Zeit kommt auf den Bauherrn eine finanzielle Doppelbelastung zu, da er in der Regel weiterhin zur Miete wohnt, jedoch die Finanzierung bereits übernehmen muss. Auch diese Kosten sollten eingeplant werden.Eine gebrauchte Immobilie dagegen ist in der Regel bezugsfertig. Über eine Immobilien Suchmaschine kann man sich schnell einen Überblick über das Angebot verschaffen. Hier kommen auf den Käufer nur kleinere Beträge zu, die über den eigentlichen Kaufpreis hinausgehen. Kleinere Instandsetzungs- oder verschiedene Renovierungsarbeiten können auch über mehrere Monate gestreckt werden. Das Objekt kann ohne großen Zeitaufwand eingerichtet werden. Darüber hinaus ist die Lage endgültig, denn die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel steht und auch die nähere Umgebung ist meist fertig bebaut. Hier kann abgeschätzt werden, wie nahe das Haus des nächsten Nachbarn steht oder wie weit die nächste Bushaltestelle entfernt ist.
Bei Neubauten dagegen kann die Gestaltung der Neubausiedlung nur anhand der Lagepläne beurteilt werden, ob das Haus des Nachbarn jedoch die Sonne für den Garten nimmt, lässt sich nicht vorhersagen. So ist der Neubau oftmals auch mit verschiedenen Risiken verbunden, die der Bauherr zu tragen bereit sein muss.
25. April 2009
Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, muss sein finanzielles Limit genau kennen. Auch wenn das Traumhaus am Ende des Weges winkt: in keinem Fall sollte der bisherige Lebensstandard deutlich geändert werden. Auch während der Finanzierung sollten anfallende Sonderausgaben wie Kleidung, Autoreparaturen oder das Ersetzen defekter Haushaltsgeräte ohne große Schwierigkeiten aufgebracht werden können. Entsprechend sollte genau kalkuliert werden, wie hoch die Summe der monatlichen Tilgung und Finanzierung ausfallen darf.Bereits im Vorfeld des Gesprächs mit der Bank sollte der eigene Überblick geschaffen werden. Hier helfen Onlinerechner, die gratis im Internet genutzt werden können. Abgefragt werden die Höhe des monatlichen Einkommens, die jetzige Kaltmiete und laufende Fixkosten für Versicherungen. Daraus errechnet sich die Summe, die am Monatsende übrig bleibt. Davon gehen noch einmal die laufenden Kosten für Lebensmittel ab. Am Ende gibt das Programm die Summe aus, die für die Rückfinanzierung veranschlagt werden kann. Noch genauer dagegen ist ein Haushaltsbuch, das über einige Monate geführt werden sollte. Hierin werden auch Ausgaben für Kosmetik, Haushaltsreiniger, Friseur und auch Sonderposten festgehalten. Für die Rückfinanzierung kann in jedem Fall die bislang gezahlte Kaltmiete aufgebracht werden, zudem auch ein Teil des am Monatsende übrig bleibenden Gelds. Allerdings sollte nicht die gesamte Rücklage veranschlagt werden. Wer sich selber auf diese Weise genau über seine verfügbaren Mittel in Kenntnis setzt, kann auch dem Gespräch mit dem Kreditinstitut gelassen entgegen sehen.
Anhand der Höhe der monatlich möglichen Rückzahlung und des Eigenkapitals errechnet die Bank die Höhe des Darlehens. Vor allem Eigenkapital erhöht die Darlehenssumme. Bedacht werden sollte zudem, dass mit dem Darlehen nicht nur der Kaufpreis der Immobilie gedeckt werden muss, sondern auch die rund um den Kauf anfallenden Kosten. Dazu gehören die Bezahlung des Maklers und des Notars, aber auch der Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer. Rund zehn Prozent des Kaufpreises fallen so noch einmal zusätzlich an, entsprechend sollte der Wert der Immobilie angepasst werden.
10. April 2009
Steigende Energiepreise lassen viele Menschen aktiv nach einer Alternative zu der herkömmlichen Heizungsanlage suchen. Gas- und Ölheizungen werden zunehmend durch Anlagen abgelöst, die über Solar, Erdwärme oder auch Pellets betrieben werden. Eine neue Anlage ist jedoch mit großen Kosten verbunden, nicht nur der Brennofen selbst, sondern auch der Einbau und die Entsorgung des alten Ofens schlagen mit großen Kosten zu Buche.Auch deshalb nimmt das Interesse an kleinen Brennöfen zu, die einfach in den Wohnraum integriert werden können. Holz- oder Kohleöfen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen, erhältlich sind sie in nahezu allen Baumärkten und bei einschlägigen Anbietern. Benötigt wird neben einem dafür vorgesehenen und richtig ausgestatteten Platz auch ein nach außen führender Kamin. Ist kein Kaminabzug vorhanden, kann nachträglich eines angebracht werden. Die Anbringung an der Hausfassade ist an fast jedem Gebäude möglich.
Ein gut auf- und eingestellter Ofen kann einen Wohnraum schnell und gründlich beheizen. Bislang ist Brennholz im Vergleich zu Öl und Gas recht günstig, so dass der Betrieb Kosten sparen kann. Allerdings sollte der Interessent sich ausführlich und bei verschiedenen Anbietern beraten lassen, bevor er sich für einen Ofen entscheidet. In jedem Fall sollte das Gerät für die Größe des Raums ausgelegt sein, den er beheizen soll. Außerdem muss ein guter Filter eingebaut sein, der den Anforderungen des Ersten Bundesemissionsschutzgesetzes entspricht. Dies sollte nicht nur aus Umweltschutzgedanken geschehen, denn die Besteuerung privat genutzter Brennöfen steht noch immer zur Diskussion. Eine spätere Nachrüstung eines entsprechenden Filters kostet oft mehr, als direkt ein passendes Modell zu erwerben.
Besonders Allesbrenner sind sehr beliebt bei Privatpersonen, da sie dem Nutzer freistellen, ob mit Holz oder mit Kohle geheizt werden soll. Allerdings tendieren die Brenneigenschaften der Öfen meist zu einem der Rohstoffe, der jeweils andere wird weniger gut verbrannt. Ein gleichzeitiges Verbrennen beider Stoffe gelingt nur Personen, die Erfahrung im Umgang mit dem Ofen mitbringen. Oftmals leisten Öfen mehr, die für die Verbrennung eines festgelegten Rohstoffes ausgelegt sind.
Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung sollte zudem überlegt werden, ob die Heizungsanlage nicht grundsätzlich ausgetauscht werden muss. Bringt die Anlage nicht mehr die gewünschte Leistung, da sie bereits zu alt ist, oder ist vielleicht kaputt, schafft der Kauf eines Ofens lediglich eine zeitliche Verzögerung. Der Austausch der Zentralanlage muss dennoch zeitnah angegangen werden. Dazu kommt, dass der Anschaffungswert eines Ofens sich erst nach einer gewissen Zeit mit den Einsparungen verrechnet. Zudem kommt die jährliche Wartung des Kamins durch den Schornsteinfeger hinzu. Diese Kosten sollten, auch wenn sie vergleichsweise niedrig sind, ebenfalls bedacht werden.
01. April 2009