Monatsarchiv für August, 2011

Mietkauf birgt viele Gefahren für den Käufer

Wer sich beim Immobilienkauf für den Mietkauf entscheidet, muss auf zahlreiche Fallstricke achten. Vor allem für den Käufer der Immobilie birgt dieses Modell viele Gefahren. Immer mehr Verbraucher halten nach Immobillien Ausschau, die im Rahmen des Mietkaufs erworben werden können. Der Mietkauf ist bei Imobilien durchaus verlockend. So ist er eine Möglichkeit, um schuldenfrei zum Eigenheimbesitzer zu werden. Viele Käufer unterschätzen dabei jedoch die Gefahren, die mit dem Mietkauf bei Immobilein  einhergehen. Grundsätzlich ist dieses Modell auf den ersten Blick einfach gestrickt. So wird zwischen den beiden Vertragsparteien für die Imobilien ein Mietvertrag abgeschlossen. In diesem wird der Kauf des betroffenen Objekts bereits festgelegt. Dabei orientiert sich dieser an einer genau definierten Zeitspanne. Während der Vertragslaufzeit zahlt der Käufer für die Immoblien die vereinbarte Miete. Diese wird auf den Kaufpreis angerechnet. Ist die Vertragslaufzeit zu Ende, muss der Käufer die vereinbare Restsumme zahlen.

Dabei wird bei Immobilien häufig übersehen, dass bei dem Mietkauf die gezahlten Mieten nicht vollständig auf den Kaufpreis angerechnet werden. Eine Anrechnung erfolgt grundsätzlich nur in Teilen. Dadurch zahlt der Käufer für das Haus weitaus mehr als den eigentlichen Kaufpreis. Es ist nicht selten, dass nur ein Drittel der Miete, die für die Imobilien gezahlt wurde, auf den Kaufpreis angerechnet wird. Im Mietkauf von Immobielen ist der Käufer demnach einer finanziellen Doppelbelastung ausgesetzt. Zum einen muss er die im Vertrag vereinbarten Mieten zahlen. Zum anderen muss er aber auch Geld beiseitelegen, um schließlich die vereinbarte Restsumme stemmen zu können. Dabei liegen die zu zahlenden Mieten beim Mietkauf von Immoblien in der Regel über dem Niveau von klassischen Mietverträgen.

Die Folgekosten, die durch den Mietkauf bei Immobilien entstehen, können für den Käufer schnell unkalkulierbar werden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn in dem Vertrag vereinbart wird, dass der Käufer auch noch die Instandhaltungskosten für das Objekt übernehmen muss. Eine weitere Gefahr, die von dem Mietkauf bei Immobilein ausgeht, bezieht sich auf das Insolvenzrisiko. Der Käufer trägt grundsätzlich das Insolvenzrisiko des Verkäufers. Im Fall einer Pleite hat er zwar das Vorkaufsrecht, doch die Immobilie fällt in den Besitz des entsprechenden Gläubigers. Beim Mietkauf von Imobielien sollten Käufer grundsätzlich eine umfangreiche Beratung in Anspruch nehmen.

jetzt kommentieren? 07. August 2011

Nebenkosten beim Immobilienkauf

Deutschlandweit genießen Immobillien, die zum Kauf stehen, derzeit eine große Nachfrage. Der Traum vom Eigenheim und die Option einer Altersvorsoge machen die Immobilen derzeit so beliebt wie lange nicht mehr. Darüber hinaus wird die Nachfrage durch vergleichsweise günstige Kredite angeheizt. Noch immer können sich die Verbraucher bei den Banken den Immobielien-Kredit zu niedrigen Zinssätzen sichern. Doch beim Kauf einer Immobilie sollte nicht nur auf den Kaufpreis eingegangen werden. Durch den Immobilen-Kauf entstehen auch immer Nebenkosten, die bundesweit deutliche Unterschiede aufweisen.

Die Nebenkosten, die bei dem Kauf von Immobilien entstehen, setzen sich aus verschiedenen Kostenpositionen zusammen und richten sich zum einen nach der Region, in der sich das Objekt befindet und zum anderen nach dem Kaufpreis. Grundsätzlich steigen mit dem Preis der Immobilen auch die Nebenkosten, die von dem Käufer getragen werden müssen. Die Nebenkosten richten sich immer nach dem Kaufpreis und werden prozentual von diesem berechnet. Ein wichtiger Kostenpunkt ist dabei die Grunderwerbssteuer. Sie muss bundesweit beim Kauf von Immobilein gezahlt werden und wird anhand des Kaufpreises berechnet. Die Grunderwerbssteuer fällt in den Zuständigkeitsbereich der Länder, sodass es auf Bundesebene zu entsprechenden Unterschieden kommt.

In Deutschland haben die Länder die Möglichkeit die Grunderwerbssteuer individuell anzupassen. Dabei liegt der Höchstsatz bei 5 Prozent des Kaufpreises. Neben der Grunderwerbssteuer fallen beim Kauf von Immobilen weitere Nebenkosten an. So müssen die Käufer auch die Aufwendungen für den Notar und die Grundbucheintragung begleichen. Diese belaufen sich meist auf 1,5 Prozent des Kaufpreises. Mit der Grundbucheintragung werden die Immobilien an den Käufer übertragen. Auch bei diesem Punkt kann es zu Unterschieden auf der Kostenseite kommen. Weitere Nebenkosten entstehen bei dem Kauf von Immobilen durch den Makler. Erfolgt die Vermittlung der Immobilen durch den Makler, müssen die Käufer eine Maklercourtage oder auch Provision entrichten.

An dieser Stelle kommt es deutschlandweit zu erheblichen Differenzen. In der Regel richten sich die Makler bei der Courtage nach dem durchschnittlichen Satz, der auf regionaler Ebene anfällt. Durch die Nebenkosten kann sich der Kauf von Luxusimmobilien erheblich verteuern. Rasch entstehen durch die einzelnen Kostenpositionen Aufwendungen von mehreren zehntausend Euro. Dabei sind die Unterschiede, die deutschlandweit entstehen, alles andere als gering. Immobilen-Käufer sollten diese im Voraus genauestens berechnen.

jetzt kommentieren? 07. August 2011

Männer blenden Emotionen beim Kauf von Immobielien weitgehend aus

Es ist allseits bekannt, dass Männer und Frauen beim Kauf von Immobielien oft auf unterschiedliche Faktoren den Fokus legen. Eine aktuelle Umfrage liefert nun den Beweis dafür, dass Männer beim Immobielien-Kauf deutlich emotionsloser agieren als Frauen. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage „Immobilienbarometer“, die von ImmobilienScout24 und Interhyp durchgeführt wurde. Die Umfrage wurde im April absolviert und hat rund 1600 Interessenten einbezogen. Beim Kauf von Immobielien steht für Männer die Vererbung von Werten im Fokus. Hingegen ist für Frauen die Haltung eines Haustiers ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Knapp jeder zehnte Mann blendet den Umfrageergebnissen beim Kauf von Immobielien Gefühle vollständig aus und konzentriert sich demnach auf die Fakten. Emotionen spielen hingegen bei nur fünf Prozent der Frauen keine Rolle. Doch beim Erwerb von Immobielien gibt es zwischen den Geschlechtern auch beachtliche Gemeinsamkeiten. Für die eigene Familie steht so beispielsweise der Aufbau eines eigenen Zuhauses im Mittelpunkt. Den Ergebnissen zufolge möchte jeder dritte Mann mit dem Kauf von Immobielien Werte aufbauen, die später dann auch vererbt werden können. Der Wertaufbau spielt bei den weiblichen Käufern von Immobielien hingegen nur eine untergeordnete Rolle. So ist dieser nur für 26 Prozent der Käuferinnen von Bedeutung. Mit dem Kauf von Immobielien möchten Frauen vor allem die Voraussetzungen schaffen, die für die Haltung eines Haustieres erforderlich sein müssen.

Bei Männern nimmt die Haltung eines Haustieres nur eine sekundäre Rolle ein und wird lediglich von 10 Prozent der Umfrageteilnehmer als wichtig bewertet. Auch bei der Ausstattung der Immobielien zeigen sich zwischen den Geschlechtern deutliche Unterschiede. Für Frauen nimmt an dieser Stelle der Balkon eine Schlüsselposition ein. So ist dieser für 27 Prozent der Frauen ein wichtiges Entscheidungskriterium. Im Gegensatz dazu legt nur jeder fünfte Mann auf einen solchen Freizugang bei Immobielien wert. Bei Männern nimmt der Kfz-Stellplatz hingegen eine nicht zu unterschätzende Position ein und ist für viele männliche Käufer unerlässlich. Männer achten beim Kauf von Immobielien darüber hinaus häufig auf hohe Decken. Diese spielen bei den Frauen einmal mehr nur eine untergeordnete Rolle und sind nur bei 12 Prozent von Bedeutung. Uneinigkeit herrscht auch bei der Umgebung der Immobielien.

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Immobilien in Deutschland werden teurer

In den kommenden Monaten muss bei den Immobilien in Deutschland mit deutlich steigenden Preisen gerechnet werden. Nachdem die Immobilienpreise bereits in jüngster Vergangenheit deutlich teurer geworden sind, gehen Branchenexperten nun davon aus, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzen wird. Mit einem Preisanstieg muss bundesweit vor allem bei Immobilien gerechnet werden, die dem Wohnen dienen. Die Preissteigerungen sollen sich Erwartungen zufolge auf breiter Ebene durchsetzen. Demnach werden davon nicht nur Eigentumswohnungen, sondern auch Einfamilienhäuser betroffen sein. Das Einfamilienhaus gehört bei Käufern von Immobilien in Deutschland auch weiterhin zu den favorisierten Objekten.

Auch Reiheneigenheime werden von den Preissteigerungen nicht verschont bleiben. Neben steigenden Objektpreisen muss in einzelnen Gebieten Deutschlands mit zusätzlichen Belastungen beim Kauf von Immobilien gerechnet werden. So wird in Berlin öffentlich über eine Anhebung der Grunderwerbsteuer nachgedacht. Die Grunderwerbsteuer muss beim Kauf von Immobilien vom Käufer getragen werden. Neben bereits bestehenden Immobilien muss auch mit Blick auf Bauland in der Bundesrepublik mit Einschränkungen gerechnet werden. Das zeigt die Analyse „Markt für Wohnimmobilien 2011“, die von den Landesbausparkassen durchgeführt wurde. Demnach wird Bauland in Deutschland nicht nur teurer, sondern wird auch weiterhin knapp sein. Mit Blick auf die Immobilien muss in den kommenden Monaten mit einer steigenden Nachfrage gerechnet werden. Schon jetzt verzeichnen Makler und andere Immobilienanbieter auf Bundesebene ein erhebliches Kaufinteresse.

Unterschiede bestehen bei den Immobilien jedoch auf regionaler Ebene. Gefragt sind in diesen Tagen aber nicht nur Immobilien in den deutschen Großstädten. Auch in ländlichen Gefilden werden Immobilien mittlerweile bevorzugt gesucht. Die steigende Nachfrage nach Immobilien wird zum einen durch die aufstrebende Wirtschaft und zum anderen durch die Beschäftigung gefördert. Viele Familien denken in diesen Tagen aufgrund besserer Einkommensperspektiven über den Kauf von Wohneigentum nach. Zu den steigenden Preisen trägt nach Experteneinschätzung aber nicht nur die wachsende Nachfrage nach Immobilien bei.

Insbesondere mit Blick auf die Bestandsimmobilien lässt sich in vielen Regionen Deutschlands eine deutliche Verknappung erkennen. Die Engpässe, die daraus resultieren, nehmen deutlich zu. Darüber hinaus entwickelt sich der Neubau nur langsam und verzeichnet auch weiterhin auf Bundesebene ein schleppendes Wachstum. Durch das geringer werdende Angebot an Immobilien wird die Preissteigerung erheblich unterstützt und gewinnt auf überregionaler Ebene an Fahrt.

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