6 Tipps wie Immobilienmakler eine Immobilie kaufen und mit Gewinn wieder verkaufen können

05.Februar 2008

Die ersten beiden Tipps sind eigentlich nicht speziell zu diesem Thema, aber sie sind wichtig, denn sie handeln von Zeit und Geld. Oder genauer gesagt, sie handeln von der alt bekannten Tatsache, dass Zeit Geld ist. Sie behandeln auch die Frage, wie viel Sie für die Immobilien, die Sie zu Gewinnzwecken erwerben,  zahlen. Lesen Sie diese beiden Tipps ganz genau, dann überlegen Sie noch einmal, ob Sie auch wirklich das Richtige tun.
1. Machen Sie sich mit allen Zahlen und Daten vertraut
Was denken Sie, für wie viel Geld sich ihr Haus verkaufen lässt, wenn es einmal fertig gestellt ist. Sie sollten eine genaue Aufstellung des Wertes nach Abschluss von Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten machen. Dies ist wichtig, um für die Immobilie ein angemessenes Angebot machen zu können. Gehen Sie nicht einfach davon aus, dass Sie das Haus für 20.000,- € mehr verkaufen können, als Sie bezahlt haben. Sie entscheiden nicht, wie hoch der Wert eines Hauses ist, dies entscheidet der Markt, bzw. Angebot und Nachfrage, also holen Sie sich im Zweifel fachkundigen Rat. Von dem Wert des Hauses nach der Durchführung der Reparaturmaßnahmen, sollten Sie dann alle Kosten, die Sie haben werden, abziehen, inklusive des Kaufpreises, der Notar- und Grunderwerbssteuern, sowie den Kosten des Verkaufs. Dann. Dann subtrahieren Sie noch den gewünschten Gewinn und Sie haben den höchsten Preis, den Sie zahlen sollten. Machen Sie ein Angebot, das etwas niedriger als dieser Betrag ist..
2. Der genaue Ablauf muss vorab geklärt sein
Viele solcher Projekte sind schief gelaufen, weil kein genauer Ablaufplan erstellt wurde. Wenn Sie zum Beispiel der Meinung sind, die Handwerker machen sich gleich in der ersten Woche daran, das Haus zu reparieren, das dauert dann aber einen Monat, kann es sein, dass das Haus nicht zur geplanten Zeit fertig gestellt ist, und alles läuft aus dem Ruder. In der Zwischenzeit haben Sie laufende Kosten von 2.000,- € im Monat, außerdem müssen Sie die Grunderwerbsteuern, Versicherungen usw  zahlen. Also prüfen Sie genau, bevor Sie ein Angebot machen, wie lange es dauert, Fenster zu reparieren, Installationen zu erneuern usw. Erstellen Sie entsprechende  Verträge mit den Handwerkern und vereinbaren Sie die geseztliche mögliche Vertragsstrafe bei Verzug.

3. Die wichtigsten Dinge zuerst
Achten Sie darauf, dass Sie für die Erneuerung von wichtigen Dingen, die dem Käufer sofort in das Auge fallen ausreichend Geld haben. Zuerst sollten die von außen sofort sichtbaren Mängel behoben werden, zum Beispiel mangelhafter Fassadenanstrich oder ein verwilderter Garten. Natürlich fällt jedem potentiellen Käufer auf, dass solche Dinge nicht in Ordnung sind und dies macht  einen schlechten Eindruck. Reparieren Sie solche auffälligen Dinge zuerst.
4. Berechnen Sie die Gesamtkapitalrentabilität der Renovierungen
Die Gesamtkapitalrentabilität sollte bestimmen, was Sie an dem Objekt reparieren. Natürlich kann man auch einfach irgendwelche Reparaturen durchführen, aber das Prinzip sollte sein, dass Sie nur in die Dinge investieren, die den Wert des Hauses auch wirklich erhöhen und substantiell mehr bringen, als sie kosten. Solche Berechnungen variieren, je nachdem in welcher Region sich ihre Immobilie befindet, und welche Art Haus Sie gekauft haben, in der Regel sollten aber neue Bodenbeläge und ein neuer Farbanstrich auf jeden Fall gemacht werden, außerdem ist es zu empfehlen dass Sie die Aussenanlagen von einem Gärtner überarbeiten lassen. Bei einem kleineren Haus sollten Sie neue Bodenbeläge, einen Farbanstrich und die Überarbeitung des Gartens inklusive einiger Pflanzen und Büsche schon für ca. 10.000,- bis 15.000,- € bekommen, den Marktwert erhöhen Sie aber schnell um 20.000,- bis 30.000,- €.
5. Informieren Sie sich über Ihre Käuferschicht
Ein kleines Einfamilienhaus, in dessen Nachbarschaft viele ältere Leute leben, lässt sich eventuell nicht an junge  “yuppies” verkaufen. Werden Sie sich darüber klar, welche Art von Käufer Ihr Haus wahrscheinlich kaufen wird, bevor Sie loslegen. Sie sind Ihr eigener Immobilienmakler, machen Sie sich klar, für wen Ihr Haus interessant sein könnte. Was könnte für Ihre Käuferschicht interessant sein, die Nähe zu einem Supermarkt, oder das Leben auf dem Lande.
6. Finden Sie den richtigen Preis
Wenn Sie schnell verkaufen können, sparen Sie sich natürlich die laufenden Kosten. Vielleicht haben Sie schon andere Projekte, in die Sie das Geld stecken möchten. Wenn Sie schnell verkaufen, liegen Sie mit dem erreichten Preis aber vielleicht auch unter dem Marktpreis. Sie glauben vielleicht, wenn Sie 3.000,- € unter Marktwert verkaufen, dass Sie diese Summe verlieren, denken Sie aber auch immer daran, dass Sie gleichzeitig auch laufende Kosten einsparen. Wenn Sie ein ernsthafter Investor sind, brauchen Sie das Geld vielleicht für ein anderes Projekt. Kaufen Sie günstig ein und nutzen Sie diese Tipps, dann sollte auf jeden Fall genug Profit  übrig bleiben.

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