Altbauten sanieren

16.Oktober 2008

Deutsche Haushalte verbrauchen im Schnitt fünfzehn Liter Öl pro Quadratmeter- gerade bei den derzeit steigenden Energiepreisen ist das sehr viel. Deshalb planen immer mehr Eigentümer, ihre Altimmobilie so zu sanieren, dass mit weniger Energie ausgekommen werden kann. Die Schritte dahin sind überschaubar, und auch der finanzielle Aufwand hält dem Vergleich zu den noch aufzubringenden Energiekosten stand. Dennoch sollte sich der Eigentümer im voraus Gedanken darum machen, welche Maßnahmen er umsetzt und welche nicht. Wer seine Immobilie in den vergangenen Jahren komplett neu verputzt und gestrichen hat, wird sicherlich erstmal von einer zusätzlichen Außendämmung Abstand nehmen und sie auf der Liste nach hinten schieben. Für den Energieverlust ist eine dichte und komplette Außendämmung jedoch nahezu unerlässlich. Gerade über Kältebrücken verlieren viele Immobilien einen großen Teil der Wärme, die zu halten der wesentliche Punkt des Energiesparens bedeutet. Auf der anderen Seite kann es sinnvoll sein, im Zuge einer neuen Außendämmung auch die Fenster oder Türen zu ersetzen, die nicht mehr dicht schließen, und somit zwei Schritte in einem unterzubringen.Neben den Fenster und Türen ist auch ein ordentlich gedämmtes Dach ungeheuer wichtig für eine gute Energiebilanz. Bekanntlich steigt warme Luft nach oben, gerade dann, wenn der Dachboden jedoch nicht bewohnt ist sondern lediglich der Aufbewahrung dient, ist dieser Effekt nicht immer gewünscht. Ist das Dach gut gedämmt, entweicht die Wärme zumindest nicht aus dem Haus, dennoch nützt der warme Dachboden niemandem. Deshalb raten Experten dringend dazu, den Boden eines nicht genutzten Dachbodens so zu dämmen, dass die Wärme nicht in diesen ungenutzten Raum eindringen kann.

Faustregel bei der Sanierung eines Altbaus ist, dass erst für die richtige Dämmung gesorgt wird, bevor das Heizsystem angepasst wird. Die Heizung kann auch erst einige Jahre nach der Dämmung erneuert werden, auf diese Weise sorgt die bessere Isolation bereits für Energieeinsparungen. Ein anderes Heizsystem komplettiert die Sanierung dann später.

Unterstützend dazu kann der Haushalt zusätzlich nach und nach auf energiesparende Geräte umgestellt werden. Gerade alte Kühlgeräte verbrauchen deutlich mehr Energie als die aktuell hergestellten Geräte.

Artikel gespeichert unter: Immobilienarten

Ihr Kommentar

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren


Kalender

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Immobilien Werbung

Aktuelle Artikel