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Wärmerückkopplung staatlich gefördert

Angesichts steigender Energiekosten und auf Grund eines wachsenden Umweltbewusstsein, hauptsächlich verursacht durch die Erkenntnis, dass sich das Klima tatsächlich zu ändern scheint und der Mensch dafür Verantwortung trägt, steigt schon seit Jahren sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach umweltfreundlicher ressourcenschondender Haustechnik. Dieser positiven Entwicklung trägt nicht nur eine wachsende Anzahl von Anbietern mit innovativen Techniken Rechnung, sondern auch der Staat fördert die Verbesserung der Ökobilanz durch günstige Kredite und sogar durch Zuschüsse. Es lohnt sich also, alternative Heiztechniken genauer unter die Lupe zu nehmen und ein System zu wählen, das den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Anfangsinvestition scheint in manchen Fällen hoch zu sein, doch wird sie sich schon in wenigen Jahren rechnen, sofern die Energiekosten der augenblicklichen Tendenz weiter folgen, und die weisst eindeutig in eine Richtung, nämlich nach oben. Nicht zuletzt lässt sich so ein aktiver Beitrag zur CO2 – Vermeidung leisten und das Umweltgewissen beruhigen.Eine dieser genannten Techniken ist die so genannte Wärmerückkopplung. Sie ist auch für ein Einfamilienhaus geeignet und hat nicht nur den Effekt, das künftig die Heizkosten dramtisch sinken werden, sondern es gibt dafür auch eine grosszügige staatliche Förderung, so dass das neue Heizsystem schon nach kurzer Zeit „schwarze” Zahlen schreibt. Die Wärmerückkopplung nutzt die Tatsache, dass moderne Häuser immer besser isoliert werden. Das ist gut für die Energiebilanz, jedoch leidet darunter der Luftausstausch des Gebäudes. Dieser ist unabdingbar wichtig, will man nicht riskieren, das Schimmelpilze und Schädlinge einziehen und sich als ungebetene Untermieter dauerhaft einnisten und die Gesundheit der Bewohner gefährden. Eine Lösung für das Problem besteht darin, einfach alle paar Stunden einmal durchzulüften. Das gerät aber schnell einmal in Vergessenheit, besonders im Winter, wenn man die kalte Aussenluft lieber dort lässt wo sie sich gerade befindet, nämlich vor dem Haus.

Ein Lüftungssystem schafft hier dauerhaft effektiv Abhilfe. Künftig bleibt die teuer erkauft warme Innenluft drinnen, und die kalte Aussenluft draussen ohne dass das Raumklima darunter leidet. Die Einsparung kann dabei bis zu vierzig Prozent betragen.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

Brennöfen unterstützen die Heizung

Steigende Energiepreise lassen viele Menschen aktiv nach einer Alternative zu der herkömmlichen Heizungsanlage suchen. Gas- und Ölheizungen werden zunehmend durch Anlagen abgelöst, die über Solar, Erdwärme oder auch Pellets betrieben werden. Eine neue Anlage ist jedoch mit großen Kosten verbunden, nicht nur der Brennofen selbst, sondern auch der Einbau und die Entsorgung des alten Ofens schlagen mit großen Kosten zu Buche.Auch deshalb nimmt das Interesse an kleinen Brennöfen zu, die einfach in den Wohnraum integriert werden können. Holz- oder Kohleöfen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen, erhältlich sind sie in nahezu allen Baumärkten und bei einschlägigen Anbietern. Benötigt wird neben einem dafür vorgesehenen und richtig ausgestatteten Platz auch ein nach außen führender Kamin. Ist kein Kaminabzug vorhanden, kann nachträglich eines angebracht werden. Die Anbringung an der Hausfassade ist an fast jedem Gebäude möglich.

Ein gut auf- und eingestellter Ofen kann einen Wohnraum schnell und gründlich beheizen. Bislang ist Brennholz im Vergleich zu Öl und Gas recht günstig, so dass der Betrieb Kosten sparen kann. Allerdings sollte der Interessent sich ausführlich und bei verschiedenen Anbietern beraten lassen, bevor er sich für einen Ofen entscheidet. In jedem Fall sollte das Gerät für die Größe des Raums ausgelegt sein, den er beheizen soll. Außerdem muss ein guter Filter eingebaut sein, der den Anforderungen des Ersten Bundesemissionsschutzgesetzes entspricht. Dies sollte nicht nur aus Umweltschutzgedanken geschehen, denn die Besteuerung privat genutzter Brennöfen steht noch immer zur Diskussion. Eine spätere Nachrüstung eines entsprechenden Filters kostet oft mehr, als direkt ein passendes Modell zu erwerben.

Besonders Allesbrenner sind sehr beliebt bei Privatpersonen, da sie dem Nutzer freistellen, ob mit Holz oder mit Kohle geheizt werden soll. Allerdings tendieren die Brenneigenschaften der Öfen meist zu einem der Rohstoffe, der jeweils andere wird weniger gut verbrannt. Ein gleichzeitiges Verbrennen beider Stoffe gelingt nur Personen, die Erfahrung im Umgang mit dem Ofen mitbringen. Oftmals leisten Öfen mehr, die für die Verbrennung eines festgelegten Rohstoffes ausgelegt sind.

Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung sollte zudem überlegt werden, ob die Heizungsanlage nicht grundsätzlich ausgetauscht werden muss. Bringt die Anlage nicht mehr die gewünschte Leistung, da sie bereits zu alt ist, oder ist vielleicht kaputt, schafft der Kauf eines Ofens lediglich eine zeitliche Verzögerung. Der Austausch der Zentralanlage muss dennoch zeitnah angegangen werden. Dazu kommt, dass der Anschaffungswert eines Ofens sich erst nach einer gewissen Zeit mit den Einsparungen verrechnet. Zudem kommt die jährliche Wartung des Kamins durch den Schornsteinfeger hinzu. Diese Kosten sollten, auch wenn sie vergleichsweise niedrig sind, ebenfalls bedacht werden.

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Fußbodenheizung

Bei Neubauten ist die Frage der Heizungsanlage einer der zentralen Punkte. Sicherlich nimmt die Entscheidung für eine Technik den größten Teil der Zeit in Anspruch, denn alle haben Vor-, aber auch Nachteile. In der Regel werden Neubauten mit einer Heizungsanlage ausgestattet, die den neuen Umweltschutzauflagen entspricht und ihre Energie aus der Sonneneinstrahlung, der Erdwärme oder auch aus Holzverbrennung bezieht.

Viele Bauherren wägen darüber hinaus jedoch auch die Installation einer Fußbodenheizung ab. Vor einigen Jahren wurde eine Fußbodenheizung nahezu ausschließlich in Badezimmern installiert, um die kalten Böden angenehm zu heizen. Die neuen Heizungsanlagen können in jeden Wohnraum integriert werden und die herkömmliche Zentralheizung oftmals nahezu ersetzen. Eine Fußbodenheizung schafft in Wohnräumen ein ganz besonders angenehmes Raumklima und ist ideal, um in den feuchten Herbstwochen eine wohlige Wärme zu schaffen. Vor allem in Wohnungen, deren Boden mit Fliesen oder Parkett ausgelegt ist, lohnt die Anschaffung einer Fußbodenheizung, denn sie ermöglicht einen angenehmen Aufenthalt in dem Raum, ohne kalte Füße zu bekommen.

Wer sich für eine Fußbodenheizung entscheidet, sollte darauf achten, dass deren Steuerung nicht an die der Zentralheizung gekoppelt ist. Andernfalls müsste die gesamte Heizung angestellt werden, sobald die Fußbodenheizung zu Beginn der kalten Jahreszeit genutzt wird, um für eine leichte Wärme zu sorgen. Auch eine separate Nutzung der Fußbodenheizung in den Bädern wäre dann nicht möglich.

Das Verlegen der Heizstäbe unter dem Bodenbelag sollte Fachleuten überlassen werden, auch dann, wenn der Bauherr die Verlegearbeiten von Parkett oder Fliesen selber übernehmen möchte. Eine fehlerhafte Installation kann zu Schäden an der Wohnung führen, die nur dann versichert sind, wenn die Heizung fachgerecht eingebaut wurde.

Auch nachträglich lässt sich eine Fußbodenheizung ohne Schwierigkeiten einbauen. Dafür muss jedoch der Bodenbelag des Raums komplett entfernt und anschließend neu verlegt werden. Bei der Neugestaltung sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Materialien für die Kombination mit einer Fußbodenheizung ausgelegt sind.

jetzt kommentieren? 25. Januar 2009

In Abu Dhabi wird der Umweltschutz umgesetzt


Der Schutz der Umwelt ist derzeit eines der brisantesten Themen. Alle Industrieländer haben sich eine deutliche Verringerung von Treibhausemissionen verpflichtet. Bislang ist die Umsetzung nur vereinzelt zu erkennen, lediglich in der Autoindustrie wird verstärkt an umweltfreundlichen Lösungen gearbeitet.

In dem Arabischen Emirat Abu Dhabi dagegen wurde in diesem Jahr ein Pilotprojekt gestartet, das seinesgleichen sucht. Auf sechs Quadratkilometern soll die umweltfreundlichste Stadt der Welt entstehen: Masdar-City. Autos sind auf den Straßen der Stadt verboten, ihren Wagen müssen die Besitzer vor den Stadtmauern abstellen. Stattdessen wird ein umfangreiches Netz öffentlicher Verkehrsmittel eingerichtet. Betrieben werden diese mit dem Strom, der aus dem eigens für die Stadt errichteten Solarkraftwerk bezogen wird. Nahezu die gesamte Stromversorgung soll über dieses Kraftwerk gesichert werden. Für den Betrieb der Klimaanlagen wird die Kühle tief liegender Erdschichten genutzt. Statt 550 Megawatt, die Städte vergleichbarer Größe benötigen, wird Masdar-City nur 160 Megawatt verbrauchen. Auch hinsichtlich des Wasserkonsums sind deutliche Einsparungen geplant. Ziel ist, den Verbrauch auf die Hälfte zu reduzieren, was sich wiederum auch auf die Energie auswirkt, denn in den Arabischen Emiraten wird das Leitungswasser in aufwendigen Entsalzungsanlagen verbrauchsfertig aufbereitet.

Auch an der Müllentsorgung wird derzeit gearbeitet. Im Zuge der „grünen“ Stadt will Abu Dhabi als erstes Emirat nun recyclingfähige Verpackungen einführen.

 

Strategisch geplant wird zudem die Lage der Straßen, die tagsüber großteils schattig sein sollen. Dafür fällt die Straßenbreite deutlich geringer aus als in den Arabischen Emiraten üblich. Auch die Bebauung wird weniger großzügig ausfallen. Niedrige und dicht beieinander stehende Häuser sollen das Straßenbild prägen. Bis zu 20 Grad weniger sollen in Madar-City herrschen.

 

22 Milliarden Dollar wird der Bau Masdar-Citys in etwa kosten. Entworfen wird die zukunftsweisende Stadt von dem Briten Lord Norman Foster, der auch in Deutschland bereits einige Projekte umsetzen konnte. Oberstes Ziel neben der Reduzierung der Umweltbelastung ist die Wahrung aller Annehmlichkeiten. Masdar-City soll zeigen, dass sich Umweltbewusstsein und Komfort nicht ausschließen.

jetzt kommentieren? 03. Januar 2009

Gaskunden können 2009 mit Rückzahlungen rechnen

Gaskunden frohlocken- bereits jetzt kündigen verschiedene Gasversorger für 2009 Rückzahlungen in mehrstelliger Millionenhöhe an die Verbraucher an. Grundlage für die Entschädigungen ist eine Überprüfung des Kartellamts, das es sich derzeit zur Aufgabe macht, die Höhe der Gaspreise des laufenden Jahres zu überprüfen. Basierend auf einer Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung darf das Kartellamt nun vermehrt Einblick in die Preisstruktur der Gasanbieter nehmen. Noch bis vor wenigen Monaten mussten die Verbraucher zu hohe Preise selber belegen- ein aussichtsloses Unterfangen. Mit der Einführung des neuen Paragrafen wird nun der Verbraucherschutz groß geschrieben.Das Kartellamt bemüht sich, das Missbrauchsverfahren bis zum Jahreswechsel abzuschließen. Obwohl noch nicht alle Zahlen abschließend überprüft werden konnten, willigten fast 30 Anbieter bereits in Rückzahlungen ein. Zu den einsichtigen Unternehmen gehören mehrere regionale Versorger von E.on, außerdem die Stadtwerke Düsseldorf und die RheinEnergie AG Köln. Die Rückzahlungen werden den Gaskunden mit der nächsten Gasrechnung gutgeschrieben, in Einzelfällen wollen Versorger stattdessen auf eine geplante Preiserhöhung verzichten. Rund 50 Euro sollen die Kunden auf diesem Weg erstattet bekommen, vereinzelt kann die Rückzahlung auch deutlich höher ausfallen. Die RWE handelte mit dem Kartellamt eine Sonderregelung aus: gegen eine deutliche Senkung der Gaspreise wird das Verfahren gegen die vier Tochterfirmen eingestellt. Darüber hinaus verzichten die betroffenen Gasanbieter auf die Weitergabe von gestiegenen Bezugskosten, die sonst auf die Verbraucher umgelegt wurden.

Betroffen sind im gesamten Bundesgebiet 3,5 Millionen Kunden. Sobald neue Verdachtsfälle vorliegen, wird das Kartellamt neue Untersuchungen einleiten. Die Gasversorger unterliegen demnach einer verstärkten Kontrolle.

Dennoch werden teils große Preisschwankungen nicht ausbleiben. Derzeit sind die Gaspreise sehr hoch. Dies ist eine direkte, wenngleich verzögerte Folge der hohen Ölpreise der Sommermonate. Gas- und Ölpreis sind aneinander gekoppelt, jedoch folgt die Angleichung des Gaspreises etwa ein halbes Jahr später. Etwa im März können Gaskunden demnach mit einer deutlichen Senkung der Kosten rechnen.

jetzt kommentieren? 29. Dezember 2008

Glühlampen sollen abgeschafft werden

Viele Haushalte setzen schon seit Jahren auf Energiesparlampen. Auf das gesamte Jahr gerechnet, benötigt jeder Haushalt rund drei Stunden künstliches Licht am Tag. Die längeren Leuchtzeiten im Winter werden durch kürzere im Sommer ausgeglichen. Gegenüber herkömmlichen Glühlampen können Energiesparbirnen mehr Strom in Licht verwandeln. 25 Prozent des verbrauchten Stroms werden in Helligkeit umgesetzt, eine herkömmliche Birne kommt nur auf fünf Prozent. Lediglich die höheren Kosten für eine Sparlampe schrecken die Verbraucher noch ab, doch die lange Lebensdauer lohnt die Anschaffung.Diese Vorteile haben nun das Ende der altbewährten Leuchtmittel eingeläutet. Bereits im Herbst 2009 sollen Glühlampen mit mehr als 100 Watt nicht mehr verkäuflich sein, etwa ein  halbes Jahr später folgen die Glühlampen mit weniger Leuchtkraft. Vor allem der Aspekt des Energieverbrauchs stand für diese Entscheidung im Vordergrund. Eine lückenlose Umstellung aller Haushalte könnte eine enorme Ersparnis an Energie einbringen- und damit auch die Umweltbelastung senken. Die Energiesparlampen selber schaden der Umwelt überdies auch nicht, zumindest sofern sie ordnungsgemäß entsorgt werden. Eine Energiesparlampe sollte im Idealfall bei einer örtlichen Sammelstelle abgegeben werden, manche Gemeinden gestatten auch die Entsorgung über den Hausmüll. Für den Verbraucher entstehen dabei keine Kosten.

Dass auch die Privathaushalte von der Umstellung auf Energiesparlampen profitieren können, ist von großer Wichtigkeit. Bei einem durchschnittlichen Leuchtverhalten könnte jeder Haushalt rund 50 Euro im Jahr durch konsequente Nutzung der Energiesparlampen einsparen.

Mit der Verordnung geht jedoch erst einmal keine Pflicht der Umrüstung einher. Die Bürger müssen keine Kontrollen fürchten. Der Wechsel von herkömmlichen Lampen auf Energiesparbirnen wird sich über die Zeit von alleine vollziehen, denn der Verkauf von Glühbirnen wird komplett eingestellt. Ersatz für eine durchgebrannte Birne gibt es demnach nur noch in energiesparender und umweltschonender Form. Der Beschluss gilt übrigens nicht allein für Privathaushalte- auch Straßenlaternen, Büro- und Fabrikgebäude werden umgestellt.

Der endgültige Beschluss zur Umstellung soll im Frühjahr 2009 durchgesetzt werden. So lange haben das Europa-Parlament und die EU-Staaten Zeit, berechtigte Einwände gegen das Konzept vorzubringen.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Vor- und Nachteile der Nachtspeicherheizung

Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu beheizen. Derzeit werden vor allem noch fossile Brennstoffe dafür genutzt, jedoch werden gerade bei Neubaute verstärkt Heizsysteme nachgefragt, die die Umwelt schonen. Daneben gibt es auch Heizungen, die Strom als Energiequelle nutzen.Diese sogenannten Nachtspeicherheizungen bestehen aus mehreren Heizkörpern, die einen Wärmespeicher beinhalten. Dieser besteht zumeist aus einem Kern aus Magnesit. Alle Heizkörper des Objekts werden zentral über eine Anlage gesteuert. Diese Steuerungsanlage gibt vor, wie stark und zu welcher Uhrzeit die Heizkörper aufladen. Zumeist zieht die Anlage zu Schwachlastphasen den benötigten Strom, also zu Uhrzeiten, zu denen der in den Kraftwerken produzierte Strom kaum benötigt wird. Dies ist in der Regel nachts der Fall, deshalb wird oft auch von Nachtstrom gesprochen. Dieser wird günstiger abgegeben, was den Nutzern der Nachtspeicherheizungen zugute kommt. Wie stark die elektronische Speicherheizung aufheizt, ist abhängig von der Außentemperatur. Deshalb ist das System immer an einen Temperaturfühler gekoppelt. Diese Einrichtung verhindert eine Überhitzung und sorgt dafür, dass nicht mehr Strom verbraucht als benötigt wird.

Die neueren Heizkörper geben keinen Wärme an die Umgebung ab. Die Aufheizung der Räume erfolgt über ein Gebläse, mittels dem das Zimmer auf eine vorher eingestellte Temperatur aufgewärmt wird. Dazu zieht das Gerät die kalte Zimmerluft ein und gibt die Wärme des Kerns an sie ab, bevor sie wieder in den Raum gepustet wird. Auf diesem Weg kann auch eine kurzfristige Erwärmung der Raumtemperatur gewährleistet werden.

Der große Nachteil der Nachtspeicherheizung entsteht durch diese dynamische Erwärmung. Das Gebläse wirbelt vergleichsweise viel Staub auf und trocknet die Raumluft aus. Dazu nehmen die Heizkörper mehr Platz ein als herkömmliche Wasserheizungen. Der Wärmespeicher alter Geräte enthält kleine Teile schwach gebundenen Asbests und Chromat, bei einem Austausch müssen sie deshalb über eine entsprechende Abgabestelle entsorgt werden. Dafür entfällt die Wartung durch einen Schornsteinfeger und das System ist wenig störungsanfällig. Die Anschaffung der Geräte ist vergleichsweise günstig, außerdem wird kein zusätzlicher Platz für ein zentrales Gerät benötigt.

Nachtspeicherheizungen haben recht hohe Kohlendioxid-Emissionen. Im Zuge des Umweltschutzes sollen alle deutschen Nachtspeicherheizungen daher bis zum Jahr 2020 durch andere Systeme ausgetauscht werden.

jetzt kommentieren? 17. November 2008

Nachhaltig heizen mit einer Pelletheizung

Alternativen zu den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen gibt es inzwischen einige. Allen gemein ist, dass sie sich von den fossilen Brennstoffen abwenden und nachwachsende Rohstoffe für das Heizen nutzen. Neben der bekannten Solarheizung gibt es vermehrt auch Heizsysteme, die Holz verbrennen. Anders als bei einem Kamin muss jedoch nicht erst aufwendig Holz gehackt und in Eigenarbeit verheizt werden, denn moderne Holzheizungen sorgen selbständig für den notwendigen Nachschub an Brennstoff. Verstärkt nachgefragt wird inzwischen die Pelletheizung, die in drei verschiedenen Formen erhältlich ist. Vorraussetzung für alle ist ein einsatzfähiger Schornstein.Die einfachste Form ist der Einzelofen, der im zu beheizenden Raum angeschlossen wird. Der Besitzer muss lediglich die Befüllung vornehmen, ein Thermostat regelt danach die Verbrennung und damit die Abgabe von Wärme. Ein Einzelofen lohnt nur für eine Zuheizung in einzelnen Räumen oder in einem Passivhaus, in dem sich die Wärme länger hält.

Für die Beheizung vieler Räume sollte ein Primärofen angeschafft werden. Dieser steht ebenfalls im Wohnraum und gibt die aus der Verbrennung gewonnene Wärme über einen Wärmetauscher an die vorhandene Heizanlage ab und kann auch das Brauchwasser erwärmen. Sofern auch das Wasser über den Pelletofen beheizt wird, muss für den Sommer eine andere Regelung getroffen werden damit eine Beheizung des Ofens nicht nötig ist.

Daneben gibt es vollautomatische Pelletheizungen mit Kessel. Diese werden in der Regel im Keller installiert, da sie viel Platz benötigen. Für die Lagerung der Pellets muss ein entsprechender Raum zur Verfügung stehen, der trocken und dunkel sein muss. Werden die Pellets feucht, können sie nicht mehr verheizt werden. Die Pellets werden automatisch aus dem Raum über eine Fördervorrichtung zum Ofen transportiert, der im Raum nebenan steht. Somit ist die Anlage vergleichbar mit einer Ölheizung. Die Anlieferung der Pellets erfolgt über ein Unternehmen, es können jedoch auch einzelne Säcke besorgt werden. Alternativ zu der Förderanlage im Keller kann auch ein Silo eingerichtet werden. Dieses kann auch außerhalb des Gebäudes stehen, benötigt jedoch recht viel Platz, außerdem fasst es nur kleinere Mengen und muss öfter befüllt werden.

Eine Pelletheizung ist sehr umweltfreundlich, da das Holz nahezu rückstandsfrei verbrennt. Die Anschaffung einer solchen Heizanlage ist jedoch recht teuer, rund 10 000 Euro müssen eingeplant werden. Dazu kommen die Kosten für die Ausstattung des Lagerraums, die bei etwa 1000 Euro liegen. Dennoch rechnet sich die Einrichtung einer Pelletheizung, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt und die Preise unabhängig von Gas- und Ölpreisen stabil bleiben.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Energiesparen fängt klein an

Energie wird immer teurer. Wer Energie sparen möchte und gleichzeitig teure Sanierungsarbeiten scheut, kann auch im Kleinen viel für eine positive Energiebilanz tun.So genannte „Stromfresser” sollten nach Möglichkeit ausgetauscht werden. Dazu gehören vor allem der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe. Neue Geräte werden nach der A++-Norm hergestellt und erbringen während ihrer Lebensdauer eine deutliche Energieeinsparung. Es sollten einzelne Geräte bevorzugt werden, Kombinationen aus Kühl- und Tiefkühlgeräten verbrauchen mehr. Außerdem sollte eher zu einer Tiefkühltruhe als zu einem Tiefkühlschrank gegriffen werden, da diese weniger Strom verbrauchen. Dazu sollte die Größe angemessen ausfallen, denn große Geräte verbrauchen mehr Energie. Als Faustregel für Kühlschränke gilt: 60 Liter Fassungsvermögen sollten für eine Person gerechnet werden. Regelmäßiges Abtauen unterstützt eine positive Energiebilanz und verlängert die Lebensdauer. Zusätzlich kann das Gerät im Urlaub ganz ausgeschaltet werden.

Neben den Küchengeräten verbrauchen vor allem Fernseher und Computer einiges an Strom, da diese meist nicht komplett ausgestellt werden. Auch der Stand by-Modus verbraucht eine kleine Menge Energie, die auf das Jahr gerechnet einige Euro zusammenkommen lässt. Nützlich ist hier die Zwischenschaltung von Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter, auf diesem Weg kann die komplette Zufuhr von Strom ausgeschaltet werden. Alle neuen Geräte behalten die gespeicherten Programme trotzdem bei, neue Sendersuchläufe sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können alle verwendeten Geräte an eine solche Steckdose angeschlossen werden, auch die Kaffeemaschine in der Küche oder der CD-Player im Kinderzimmer. Inzwischen sind Steckdosen mit Schalter für wenig Geld zu haben, wer diese konsequent benutzt wird die Anschaffung bereits im ersten Jahr wieder hereingeholt haben. Auch Energiesparlampen sparen Strom; Einbußen hinsichtlich der Helligkeit oder Lebensdauer gehören längst der Vergangenheit an. Beachtung sollte jedoch der Entsorgung geschenkt werden, denn Energiesparlampen gehören nicht in den Restmüll sondern sollten bei entsprechenden Abgabestellen abgegeben werden, da diese eine kleine Menge Quecksilber enthalten. Im Außenbereich oder Treppenhaus sorgen Bewegungsmelder für das Einschalten der Lampen. Nach einiger Zeit gehen diese jedoch wieder aus, ein Weiterbrennen wird dadurch verhindert.

Wer zudem noch darauf achtet, während des täglichen Lüftens die Heizung herunter zu drehen und durch das Schließen von Türen den Wärmeaustausch von verschieden stark beheizten Räumen verhindert, kann über die Monate hinweg deutlich die Energiekosten senken.

jetzt kommentieren? 01. November 2008