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Gewerbeimmobilien

In der heutigen Zeit bestehen viele Immobilienformen, welche einer klaren Struktur unterlegen sind. Von Wohnimmobilien über Luxusimmobilien bis hin zu Gewerbeimmobilien befindet sich fast jede Immobilienart im Repertoire eines Immobilienmaklers. Die Gewerbeimmobilien Exposés werden vorzüglich von Unternehmen als Niederlassung in Anspruch genommen. Die gewerbliche und freiberufliche Nutzung steht bei den Gewerbeimmobilien an erster Stelle und ist somit auch rechtlich von anderen Immobilienarten zu differenzieren. Lesen Sie mehr zu Gewerbeimmobilien

Moderne Firmengebäude

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jetzt kommentieren? 18. April 2012

Gewerbeimmobilien

Ein großer Teil der angebotenen Immobilien gehört zu den sogenannten Gewerbeimmobilien, also Objekten, die gewerblich von Firmen genutzt werden.

Eine eigene Immobilie benötigt viel Kapital, vor allem an einem stark nachgefragten Standort. Außerdem entwickeln sich viele Firmen hinsichtlich der Größe und damit der Mitarbeiterzahl häufig weiter, wodurch ein Umzug in ein größeres Objekt nötig wird. Gehört die Immobilie der Firma, ist ein Umzug nicht einfach zu realisieren. Deshalb leasen die meisten Unternehmen die genutzten Räumlichkeiten, so bleibt das Kapital flexibel. Der Leasingvertrag legt die Länge der Nutzung fest, die monatlich anfallenden Kosten bleiben dabei konstant. Dadurch kann das Unternehmen die monatlichen Ausgaben sicher einplanen, außerdem können sie als Betriebsausgaben abgeschrieben werden.

Die Formen des Leasings sind dabei unterschiedlich. So kann ein Unternehmen mit einer Leasingfirma einen Vertrag abschließen, der den Neubau einer speziell auf die Ansprüche des Unternehmens zugeschnittenen Immobilie beinhaltet. Diese wird nach Fertigstellung über einen festgelegten Zeitraum geleast und im Anschluss vom Unternehmen, das den Bau beauftragt hat, gekauft. Dieses Neubauleasing entlastet das leasende Unternehmen, da die Kosten für den Bau nicht direkt anfallen sondern über die Leasingraten und den abschließenden Restkaufpreis gestaffelt sind.

Eine andere Variante ist das Konzept des sale-and-lease-back. Ein Unternehmen kann seine Immobilie an ein Leasingunternehmen verkaufen und dadurch einen finanziellen Engpass überbrücken. Gleichzeitig mit dem Kaufvertrag wird ein Leasingvertrag aufgesetzt, der dem Unternehmen weiterhin die Nutzung der Räumlichkeiten zusichert. Weiter kann direkt die Rückkaufoption festgelegt werden.

Die Laufzeiten der Verträge sind variabel, doch meist sind sie sehr langfristig angelegt. Viele Unternehmen sichern sich ein Kündigungsrecht, da nicht immer vorhergesehen werden kann, ob die Firma an dem Standort bleibt, und gerade neu gegründete Unternehmen können die Entwicklung nicht vorhersagen.

Immobilienleasing bietet sich durch die Flexibilität nicht nur für große Unternehmen an, und mittlerweile greifen auch Mittelständische Unternehmen und auch der Einzelhandel darauf zurück. Inzwischen sind in Deutschland Objekte in einem Wert von über 200 Milliarden Euro verleast, der Trend geht aufwärts.

jetzt kommentieren? 01. September 2008

Immopro24 – Prof. Dr. Max Otte: „Die Hedgefonds, die sich hier vor einigen Jahren stark eingekauft haben, dürften enttäuscht werden“

Immopro24.eu sprach im Rahmen der Serie Experten-Exklusiv mit Herrn Prof. Dr. Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms, Finanzanalyst, Autor über seine Einschätzung zur aktuellen Situation des Finanz und Immobilienmarktes in Deutschland.

Herr Professor Dr. Max Otte sagte im Jahr 2006 die Subprime-Krise voraus. Heute prognostiziert er, dass die hohen Gewinnspannen der Banken, Immobilienunternehmen und Fonds aus der Vergangenheit Geschichte bleiben.

 

Er mahnt in seinem Interview zu Augenmaß und Solidität.

Gleichzeitig schätzt Otte die Bedrohung in Europa als gemäßigt ein: „Ich glaube nicht, dass es Europa so schlimm treffen wird, wie die USA. Wohnimmobilien in deutschen Mittelstadtlagen sage ich aufgrund der demographischen Entwicklung sehr maue Perspektiven voraus”

Warnend verweist Prof. Dr. Max Otte auf die Gefahren die der Weltwirtschaft aus einem schwächelnden chinesischen Bankensystem erwachsen könnten: „Subprime verkraftet die Weltwirtschaft noch irgendwie. Eine zweite Krise, die durchaus im Rahmen des Möglichen liegt, nicht”

 

Das vollständige  Interview lesen Sie auf: www.Immopro24.eu.

Direktlink: http://www.immopro24.eu/experten-exklusiv-interview/einschaetzung-zur-aktuellen-situation-am-finanz-und-immobilienmarkt-in-deutschland_94.html

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Immopro24 – Das Gewerbeimmobilienportal für Deutschland und Europa – ist ein unabhängiger Online-Marktplatz spezialisiert auf die effiziente Kanalisierung der Akquise und Vermarktung von Gewerbeimmobilien, Anlage- und Investitionsobjekten, wie beispielsweise: Büroflächen, Ladenflächen, Lagerflächen oder Einzelhandelsflächen. Diese Spezialisierung bezieht sich sowohl auf den Bereich Kauf / Verkauf sowie auf den Bereich Anmietung und Vermietung.

Neben der Spezialisierung auf Gewerbeimmobilien, offeriert Immopro24 eine sehr große Quelle an relevanten Informationen aus dem Bereich der nationalen und internationalen Gewerbeimmobilien. Innerhalb dieser Sektion findet man tagesaktuelle Immobiliennachrichten, Immobilien-Marktberichte der wichtigsten Anbieter wie z.B. Atis Real, Cushman & Wakefield, dr. lübke, SEB Asset Management, Colliers International, DEKA Bank und andere.

Weiterhin werden wichtige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Gewerbeimmobilienbranche sowie der Politik zu aktuellen Themen im Rahmen von „Immopro24 – Experten Exklusiv” befragt und geben ihre Einschätzungen innerhalb von Interviews wieder. Immopro24 offeriert, als dritten Kompetenzbereich, ein internationales Netzwerk von und für Immobilienfachleute sowie aus immobiliennahen Branchen.

Das Besondere an Immopro24 ist, dass alle Dienstleistungen nicht nur national sondern tatsächlich europäisch aufgestellt sind. So ist Immopro24 nicht nur in Deutschland vertreten sondern auch in England, Spanien und Frankreich. Eine Expansion auf osteuropäische Märkte ist in Vorbereitung.

jetzt kommentieren? 14. Mai 2008

Logistikimmobilien

Die Eigentümer von Büroimmobilien haben schon einiger Zeit mit rasant wachsenden Leerständen und sinkende Mieten zu kämpfen. Ganz anders ist dies bei Logistikimmobilien. Die Logistikimmobilien bieten im Gegensatz zu Büroflächen für Investoren einige Vorteile. Dies liegt vor allem einen Renditen, die mit circa 8 bis 9% überdurchschnittlich hoch sind. Außerdem bestechen Logistikimmobilien auch durch geringere Schwankungen im Vergleich zu Büros. Es ist zwar so, dass auch bei Logistikimmobilien aufgrund der Flächenexpansion und der Wirtschaftsflaute die Durchschnittsmieten gesunken sind, im Gegensatz zu anderen Segmenten war dies aber nur geringfügig der Fall. Top-Objekte in exponierter Lage erzielen immer noch fünf bis über sechs Euro Miete pro Quadratmeter. In Flughafennähe wird die Miete sogar noch gesteigert.

Dies liegt vor allem daran, dass die Logistikbranche seit ungefähr 1995 boomt. Deshalb ist die Nachfrage nach Logistikimmobilien auch dementsprechend groß. Und nicht nur die Nachfrage ist groß, auch die Flächen selbst müssen groß Sein. Die am meisten gefragtesten Logistikimmobilien haben mehr als 5000 m². Dies liegt daran, dass die Unternehmen ihre Geschäfte an wenigen Umschlagplätzen zentralisieren. Außerdem wird das Outsourcing immer beliebter. Das bedeutet, dass etwa 30 bis 35% des Marktes in Deutschland von externen Dienstleistern bearbeitet wird. Auch hier werden in den kommenden Jahren weitere Steigerungen erwartet. In den USA beispielsweise beträgt dieser Anteil im Moment bereits rund 75%. Somit ist auch in Deutschland das Potenzial an Logistikimmobilien enorm hoch. Nicht zuletzt deshalb, weil immer mehr europäische Unternehmen das operative Geschäft mit dem Transport von Waren und Gütern an Dienstleister der Logistikbranche auslagern.

Doch nicht nur für Unternehmen sind Logistikimmobilien interessant, sondern auch für Anleger. Die Logistikimmobilien sind auch eine interessantere Fondsoption. Dabei gibt es zwei Sorten von Anlegern: die einen, die sich am Logistikmarkt nicht so gut auskennen, sind zurückhaltend und wollen lieber langfristig vermietete Objekte kaufen. Privatinvestoren entfalten sich da ganz anders: sie bedienen sich der preiswerten Objekte, weil sie meistens schon einen Mieter in petto haben und so echte Schnäppchen machen können.

Beim Thema Logistikimmobilien ist natürlich die Objektqualität ein ganz entscheidender Faktor. Denn nur gute Qualität lässt sich gut vermieten. Außerdem müssen Logistikimmobilien bestimmte Eigenschaften vorweisen, um für den Logistikmarkt nützlich und interessant zu sein. Dabei sind mehrere Faktoren von enormer Wichtigkeit: Ganz wichtig ist die Lage. Optimal sind Ballungszentren mit guter Autobahnanbindung und Flughafennähe. Ferner sollte das Objekt 24 Stunden täglich nutzbar sein. Nachteilig wirken sich hier eingeschränkte Nutzung in Gewerbemischgebieten mit Wohnungen aus. Die Mindesthöhe der Logistikimmobilien sollte 6 m betragen. Außerdem erwarten die Interessenten der Logistikimmobilien pro 1000 m² Fläche zwei bis drei Tore. Wichtig ist auch eine hohe Variabilität, um die Logistikimmobilien auch mit wenig Aufwand für andere Anforderungen fit zu machen. Des weiteren sollte der Büroanteil nicht größer als 10 bis 15% sein. Denn mehr zahlen und brauchen Logistiker auch nicht.

Zwischen 350 und 500 € (ohne Büro und Grundstück) müssen Investoren, die sich für Logistikimmobilien interessieren, investieren. Die Preise variieren natürlich in Bezug auf Bauweise und Ausstattung der Logistikimmobilien. Wenn es um die Vermittlung von Logistikimmobilien geht, differieren auch die Vorstellungen der Investoren und Mieter in Hinsicht auf die Vertragslaufzeit. Die finanzierenden Banken wollen meistens 10-Jahres-Mietverträge durchdrücken. Dies geht den meisten Mietern allerdings zu weit. Dies hat einen ganz nachvollziehbaren Grund, insoweit, dass Logistiker vom Handel meistens Aufträge bekommen, die eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren besitzen. Das heißt im Umkehrschluss, dass sich die Interessenten von Logistikimmobilien nicht länger an einer Logistikimmobilien binden können und wollen. Deshalb ist es wichtig Logistikimmobilien zu finden, die möglichst flexibel nutzbar sind und sich bequem den Vorstellungen und Interessen anderer Mieter angleichen können.

jetzt kommentieren? 06. Februar 2008