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Das Traumhaus wird in der Regel passend zu der Größe der Familie gekauft. Für jedes Kind steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung, außerdem bietet ein großer Garten Platz für Spiele und der Keller genug Stauraum für gesammeltes Spielzeug und Möbelstücke. Sobald die Kinder jedoch das Elternhaus verlassen und selbständig werden, ist das Eigenheim zu groß. Mit zunehmendem Alter fällt es immer schwerer, die Räume sauber zu halten und den Garten zu pflegen. Nach dem Auszug der Kinder suchen viele Paare deshalb ein kleineres Haus, das sie mit Leben füllen können.Alternativ dazu bietet sich häufig auch ein Umbau des vorhandenen Objekts an. Das Obergeschoss kann zu einer Einliegerwohnung umgewandelt werden, die vermietet werden kann. Ja nach Gegebenheiten sind die Aufwendungen dazu gar nicht so groß. Sofern an die Haustür direkt ein Treppenhaus anschließt, ist ein zweiter Eingang nicht einmal zwingend notwendig. Da vor allem neue Immobilien auf beiden Etagen über gut ausgestattete Bäder verfügen, ist auch diesbezüglich kein Umbau notwendig. Lediglich die nötigen Leitungen für die Küche müssen damit verlegt werden. Ob die zukünftige Mietwohnung direkt mit einer Einbauküche ausgestattet wird oder ob dies dem Mieter überlassen bleibt, kann von Fall zu Fall entschieden werden. Viele Mieter besitzen eine eigene Küche und sind froh, wenn sie diese mitnehmen können. Der Fliesenspiegel kann dann passend zur Küche in wenigen Stunden angebracht werden.
Schwierigkeiten bereitet dagegen häufig die Nutzung des Gartens. Dieser liegt meist hinter dem Haus und hat sich über viele Jahre zu einem Rückzugsort entwickelt. Diesen mit den Mietern zu teilen fällt häufig schwer. Je nach Lage und Gestaltung bietet ein Vorgarten den Mietern genug Platz und Abgeschiedenheit, vielleicht verfügt der obere Stock auch über einen Balkon. Eine Wohnung mit diesen Annehmlichkeiten ist leichter zu vermieten, außerdem kann ein höherer Mietpreis veranschlagt werden.
Wer sich für einen Umbau entscheidet, kann den Aufwand eines Umzugs umgehen. Außerdem ist es auf diese Weise nicht nötig, das gewohnte Umfeld zu verlassen. Andererseits ist es nicht einfach, fremde Menschen im eigenen Haus zu akzeptieren, oftmals dauert es einige Zeit, bis sich die Besitzer mit den neuen Verhältnissen arrangieren können. Darüber hinaus fallen einige Behördengänge an, wenn ein Teil des Hauses vermietet wird.
Ob ein Umbau mit anschließender Teilvermietung in Frage kommt, sollte demnach gut überdacht werden.
31. Dezember 2008
Wer eine Immobilie verkaufen möchte, hat einiges an Arbeit vor sich. Zuerst muss ein passender Makler gefunden werden, der sich der Aufgabe annimmt. Dann muss der Wert der Immobilie bestimmt und ein Verkaufspreis festgelegt werden. Im Anschluss wird das Angebot in Zeitungen und auch im Internet annonciert. Es folgen diverse Besichtigungstermine, Gespräche und meist eine lange Zeit des Wartens, bis die Immobilie zum Schluss verkauft wird. In vielen Fällen stehen die Räume über Wochen oder sogar Monate leer, dennoch muss für eine ausreichende Belüftung und Beheizung gesorgt werden um Schimmelbildung zu verhindern. So kostet der Unterhalt weiterhin Geld und Zeit, obwohl die Immobilie nicht mehr genutzt wird.Das noch recht neue und unbekannte Bietverfahren kann den Verkauf einer Immobilie beschleunigen. Objekte, die mittels Bietverfahren verkauft werden sollen, werden mit einem entsprechenden Hinweis in verschiedenen Zeitungen annonciert. Hier wird auch der festgelegte Besichtigungstermin angegeben, Einzelbesichtigungen für die Interessenten sind bei einem Bietverfahren nicht üblich. Eine vorherige Wertbestimmung durch einen Sachverständigen ist nicht notwendig.
Zu dem Besichtigungstermin können alle potentiellen Käufer unangemeldet erscheinen und dem Besitzer und dem Makler Fragen zu dem Objekt stellen. Am Ende der Besichtigung können alle, die Interesse an der Immobilie zeigen, ein Gebot an den Verkäufer abgeben. Die Besonderheit dieses Verfahrens liegt darin, dass der Verkäufer dem Höchstbietenden gegenüber keinerlei Verpflichtung hat, denn er muss seine Immobilie keineswegs abgeben. So wird ausgeschlossen, dass ein Objekt deutlich unter dem Wert verkauft wird. Sagt die Höhe des abgegebenen Gebots jedoch zu, ist schnell ein Käufer gefunden, die Verträge setzt wie gewohnt der Makler auf.
Wird durch das Bietverfahren kein Käufer gefunden, hat der Verkäufer zumindest einen Richtwert, wie viel potentielle Interessenten auszugeben bereit sind und kann den Kaufpreis entsprechend anpassen, sofern er die Immobilie dann über den herkömmlichen Weg anbieten möchte.
15. Dezember 2008
Im Zuge der allgemeinen Preisanhebungen sehen immer mehr Immobilieninhaber sich gezwungen, anstehende Reparaturen selber durchzuführen und kleinere Mängel am Objekt nur notdürftig zu beheben. Die Konkurrenz im handwerklichen Bereich wird daher immer größer, was sich auch auf die Preise auswirkt. Zusätzlich belebt das Internet das Angebot, denn auf verschiedenen Plattformen können Dienstleister ihre Arbeit anbieten. Dabei kann der Kunde unterscheiden, ob er sich gezielt nach einem Angebot für eine bestimmte Leistung umsehen möchte, oder ob er die bei ihm anstehenden Arbeiten anbieten möchte. In diesem Fall kann der Kunde auf einer Internetpage darstellen, welche Reparaturen oder Renovierungsmaßnahmen an seiner Immobilie durchgeführt werden sollen. Interessierte Unternehmen können daraufhin ein individuelles Preisangebot abgeben. Die verschiedenen Angebote der Firmen sind öffentlich einsehbar, sodass auch unter den Firmen eine direkte Konkurrenz herrscht. Für den Kunden bedeutet diese Tatsache eine gute Transparenz hinsichtlich der Leistungen, denn die Firmen gehen bauliche Veränderungen meist auf unterschiedlichem Weg an. Auch die Kosten für Material und Arbeitszeit sind dadurch direkt vergleichbar. Durch die Konkurrenz zwischen den Unternehmen wird außerdem der Preis für die Arbeiten erheblich gedrückt, was dem Kunden ebenfalls zu Gute kommt.Alternativ dazu lohnt ein Besuch einer solchen Internetseite auch dazu, in Selbstrecherche eine passende Firma zu suchen, deren Profil zu dem eigenen Vorhaben passt.
Die Vorteile der Nutzung des Internets überwiegen die Nachteile bei weitem. Dennoch sollte in jedem Fall von der in Frage kommenden Firma ein schriftlicher Kostenvoranschlag eingeholt werden, zumeist ist auch eine persönliche Begehung des Handwerkermeisters nötig, um das Ausmaß der anfallenden Arbeit abzusehen. Erst nach sorgfältiger Prüfung des Kostenvoranschlags sollte das Unternehmen dann herangezogen werden, damit die Absprache über das Internet am Ende nicht als hinfällig betrachtet wird und die tatsächlichen Kosten von den veranschlagten abweichen.
12. November 2008
Dass ein dichtes und gut gedämmtes Fenster unerlässlich für eine gute Energiebilanz einer Immobilie ist, steht inzwischen außer Frage. Für die Sanierung eines Altbaus werden deshalb in der Regel die Fenster und Türen durch neue und hochwertige Produkte ersetzt, um Kältebrücken vorzubeugen. Einige Firmen gehen jedoch einen Schritt weiter und bieten Fenster an, die nicht nur passiv zu einem positiven Wärmehaushalt beitragen.Eine besondere Beschichtung der Scheibe gewährleistet für jede Jahreszeit eine passende Wärmeregulierung. Die Scheiben sind mit einem zweiten Innenrahmen versehen, der es ermöglicht, diese im Außenrahmen zu drehen. Wie Matratzen verfügt das hochwertige Fenster über eine Sommer- und eine Winterseite. Die Sommerseite reflektiert die Sonnenstrahlen und verhindert eine Abgabe der Wärme an das Innere des Gebäudes, die Innenseite der Scheibe bleibt ganz kühl. Eine Kühlung der Räume über eine Klimaanlage ist mit einem Solar-Dioden-Fenster nicht nötig. Trotz der speziellen Beschichtung ist eine volle Durchlässigkeit für Licht gegeben.
Die Winterseite dagegen hält die Heizungswärme im Raum. Zusätzlich absorbiert die Scheibe die Sonneneinstrahlung und gibt die Wärme an das Wohnungsinnere ab- sogar an kalten Tagen kann das Fenster an der Innenseite Temperaturen von über 30 Grad erreichen.
Der Einbau dieser neuartigen Fenster spart aktiv Energie und schont damit die Finanzen. Im Winter kommt der Haushalt mit weniger Heizkosten aus, im Sommer entfällt die Belüftung mit Klimaanlage und Ventilatoren. Darüber hinaus ist eine Ausstattung der Immobilie mit zusätzlichen Rollläden, Jalousien und anderen Klimatisierungsmaßnahmen nicht nötig.
Die praktischen Wendefenster sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können passend in die Ausstattung des Objekts eingefügt werden. Wahlweise kann der gesamte Rahmen aus Holz hergestellt oder die Außenseite mit einer Dämmschale aus Aluminium versehen werden. Die stabile Verbundscheibe schützt vor Einbruch, außerdem ist auch ein verbesserter Schallschutz integriert.
Diese neue Technik trägt in jeder Jahreszeit zu einem optimierten Raumklima bei. Der Wechsel von einer auf die andere Seite erfolgt mit wenigen Handgriffen und ist schnell erledigt. Damit kann die Wärmebilanz der Wohnung jederzeit an die herrschenden Temperaturen angepasst werden.
27. Oktober 2008
Elektronik hält auch im häuslichen Bereich verstärkt Einzug. Hauscomputer werden dadurch immer mehr nachgefragt, denn neben der von ihnen geleisteten Arbeitserleichterung helfen sie auch Energie zu sparen.Hauscomputer können alle elektrischen Geräte im Haushalt steuern, in erster Linie werden sie dazu genutzt, Rollläden, Heizung und Licht zu bedienen, daneben können jedoch auch zusätzlich Elektrogeräte ab- und angeschaltet werden. Der Gebrauch der nützlichen Helfer ist ganz einfach und sehr flexibel. Hauscomputer bestehen aus einer zentralen Steuereinheit und verschiedenen Modulen, die zwischen der Steuereinheit und den zu bedienenden Geräten vermitteln. Dazu erhält der Käufer eine Software, die mit den gängigen PC-Systemen kompatibel ist. Über diese Software kann er die Programmierung der zentralen Steuereinheit vornehmen. Diese regelt dann selbständig, wann zum Beispiel die Rollläden geschlossen und geöffnet oder die einzelnen Räume beheizt werden. Auf diese Weise kann einiges an Energie gespart werden, da die Heizung im Bad erst früh morgens anspringt; über Nacht, in der das Bad nicht genutzt wird, bleibt die Heizung aus. Auf diese Weise können die Heizungen in allen Räumen ganz individuell geschaltet werden, abhängig von Uhrzeit, Jahreszeit und Wochentag. Nach der Programmierung ist während des laufenden Betriebs kein Computer mehr nötig, erst wenn die Einstellungen geändert werden sollen, muss dies wieder über einen PC geschehen.
Neben der Steuerung der Heizung und der Rollläden können auch Lüftungssysteme und verschiedene Elektronikgeräte über einen Hauscomputer bedient werden. Dadurch verringern sich unnötige Stand-by-Zeiten, was wiederum Strom spart. Zusätzlich kann der kleine Helfer auch mit einem bereits vorhandenen Sicherheitssystem verbunden werden. Über eine SMS-Funktion informiert das zentrale Steuergerät den Hausbesitzer über ungewöhnliche Situationen im Haus. Hauscomputer werden laufend verbessert und mit immer mehr Funktionen ausgestattet. Inzwischen kann sogar die Sauna über das System vorgeheizt werden.
Hauscomputer können für jede Wohnsituation verwendet werden, auch für einen gewerblichen Betreib kann sich die Anschaffung eines solchen Systems lohnen. Eine Nachrüstung dieser Systeme ist ohne weiteres möglich.
24. Oktober 2008
Die Preise für Energie und Wasser steigen stetig, das schlägt sich auch auf die Nebenkostenabrechnung für Mieter nieder. Dennoch sollten Mieter nicht gutgläubig zahlen, sondern die Rechnungskosten genau überprüfen. Vor allem dann, wenn der Vermieter deutlich mehr verlangt, ist eine Sichtung nötig, denn nicht selten sind Nebenkostenabrechnungen falsch.Der Mieter muss sich grundsätzlich nicht an Kosten für einmalige Schönheitskorrekturen oder Reparaturen beteiligen. Auch anteilig umgelegte Kosten für Bankgebühren oder Versicherungen sind nicht zulässig. Wer sich nicht sicher ist, ob der Vermieter korrekte Abrechnungen stellt, kann sich über das Internet informieren, welche Posten in der Nebenkostenabrechnung aufgeführt sein dürfen. Der deutsche Mieterbund hält im Betriebskostenspiegel fest, was auf den Mieter umgelegt werden darf. Dazu gehören neben den Kosten für Energie und Wasser auch die Beteiligung an Straßenpflege, Müllentsorgung, Schornsteinfeger, Gemeinschaftsantenne und Gartenpflege. Aufmerken sollten Mieter bei dem Punkt „Sonstige”- hier muss im Mietvertrag vermerkt sein, welche Kosten darunter fallen. Denkbar sind die Nutzung eines gemeinsamen Waschraums oder die Kosten für Reinigungsperonal für Flurtreppen und -fenster, sofern die Reinigung nicht durch die Mieter selber übernommen wird.
Für Reparaturen muss der Mieter nur dann aufkommen, wenn er den Schaden verursacht hat. Lediglich an den Wartungskosten für einen Aufzug oder die Feuerlöscher darf der Mieter beteiligt werden- Reparaturen daran trägt wiederum der Vermieter!
Vorsicht geboten ist bei einer Ölheizung. Der Mieter darf nur das in Rechnung gestellt bekommen, was er letztlich auch verbraucht hat. Gerade bei Mehrparteienwohnungen werden die Gesamtausgaben gerne auf alle Parteien zu gleichen Teilen umgelegt, eine Mieter, der alleine lebt, zahlt dann dasselbe wie die fünfköpfige Familie über ihm, obwohl er nicht dasselbe verbraucht. Der Mieter darf auf eine Einzelkostenabrechnung bestehen. Ein verbleibender Rest im Öltank muss verrechnet werden. Seriöse Vermieter lassen den Mietern eine Kopie der Rechnung des Öllieferanten zukommen, in jedem Fall darf der Mieter Einsicht in diese Unterlagen verlangen, wenn ihm die Rechnung zu hoch vorkommt.
Manche der Ausgaben können bei der jährlichen Lohnsteuererklärung abgesetzt werden, zum Beispiel die Kosten für Reparaturen, auch dann, wenn der Mieter nur anteilig zahlen musste, aber auch die Kosten für den Schornsteinfeger, die Gartenpflege oder Wartung am Aufzug sind anteilig absetzbar.
14. Oktober 2008
Bevor der Wunsch nach einem Eigenheim konkret wird, setzen sich die meisten Menschen erst einmal grundsätzlich mit dem Thema Eigenheim und allem was dazugehört auseinander. Vor allem die Entscheidung, ob gebaut oder doch gekauft werden soll und die Frage nach der richtigen Finanzierung sind grundlegend für die Vorbereitung.Wer sich umfassend informieren möchte, findet viele Bücher zu den verschiedensten Themen rund um Immobilien. Einige Ratgeber setzen sich mit der Finanzierung des Eigenheims auseinander, andere dagegen zeigen alle Möglichkeiten zur Energiereduzierung auf. Auch für die Wertermittlung oder die Vermietung des Eigenheims können Bücher zu Rate gezogen werden. Darüber hinaus gibt es auch Ratgeber für Menschen, die mit Immobilien Geld verdienen möchten. Kein Bereich rund um das Eigenheim bleibt unberührt.
Bei dieser Schwemme fällt es schwer, sich für einen Ratgeber zu entscheiden, vor allem dann, wenn diese über das Internet bestellt werden sollen, weil der Fachhandel sie nicht vorrätig hat. Im Idealfall sollte der Inhalt des Ratgebers angesehen werden, damit klar ist, ob dieser auch Antworten auf die jeweils individuellen Fragen gibt. Wer die Möglichkeit nicht hat, kann möglicherweise über Buchrezensionen einen Anhaltspunkt finden, ob sich die Anschaffung des Werks lohnt. Darüber hinaus sollte bedacht werden, dass verschiedene Bücher möglicherweise unterschiedliche Ansichten zu dem gleichen Thema äußern. Für eine umfassende Recherche zu einem Thema kann dies sicherlich nützlich sein, da ein Thema dadurch auch von unterschiedlichen Seiten beleuchtet wird. Gerade für die Versorgung einer Immobilie mit Energie erscheinen derzeit vermehrt Ratgeber, die verschiedene Methoden vorstellen und favorisieren. Die Inhalte eines Buches sollten immer auf die eigene Lebenssituation bezogen werden, dadurch können unnütze Informationen direkt aussortiert werden.
Viele Ratgeber für Immobilien verfügen außerdem über eine Liste mit Firmen und Behörden, bei denen zusätzliche Informationen eingeholt werden können. Oftmals werden hier auch die Kontaktdaten von Sachverständigen ausgegeben, die vor dem Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie beratend behilflich sein können.
22. September 2008
Denkmalgeschützte Immobilien sind derzeit stark nachgefragt. Sicherlich spielt die besondere Optik dieser alten Bauten dabei eine große Rolle, daneben jedoch ist die Anschaffung eines solchen Eigenheims auch steuerlich sehr reizvoll.Die Kosten für die Anschaffung sind bei einer Immobilie, die vor 1924 erbaut wurde, 40 Jahre lang mit je 2,5 Prozent absetzbar, bei einem Bauwerk aus den Jahren vor 1925 wahlweise auch 50 Jahre mit je 2 Prozent. Auch die Kosten für Modernisierung und Renovierung können steuerlich geltend gemacht und über acht Jahre mit je 9 Prozent abgeschrieben werden. Dabei muss der Inhaber sich nicht entscheiden, sondern kann sowohl die Anschaffungskosten als auch die Sanierungskosten bei der Steuerklärung angeben. Darüber hinaus gewähren manche Gemeinden auch Zuschüsse für die Sanierungskosten. Diese dürfen jedoch nicht steuerlich geltend gemacht werden, da eine Doppelförderung nicht zulässig ist.
Es muss jedoch beachtet werden, dass nicht alle Modernisierungsmaßnahmen abgeschrieben werden können, sondern nur die Kosten für Maßnahmen, die dem Erhalt und der Nutzbarkeit des Gebäudes dienen. Das umfasst in der Regel den Einbau von Küche und Nasszellen und den Austausch von Leitungen. An- und Umbauten dagegen gehören in der Regel nicht dazu. Außerdem steht nicht immer das gesamte Gebäude unter Denkmalschutz, es sind immer nur die Kosten absetzbar, die wirklich zur Instandhaltung des geschützten Gebäudeteils investiert wurden. Sofern also nur die Fassade denkmalgeschützt ist, werden die Kosten für Renovierungsmaßnahmen innerhalb der Immobilie nicht anerkannt. Darüber hinaus müssen bei der Denkmalschutzbehörde die erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden, bevor die Arbeiten angegangen werden. Der Grund dafür ist die Sicherstellung, dass an einem denkmalgeschützten Bauwerk keine Maßnahmen durchgeführt werden, die dem Denkmalschutz zuwiderlaufen und die Immobilie schädigen.
Die Maßnahmen der Steuervergünstigung sollen denkmalgeschützte Immobilien für Käufer interessant machen, denn neben der Anschaffung fallen immense Kosten für Instandsetzung und -haltung an, die viele potentielle Interessenten abschrecken und die vor einem Kauf in der Rechnung Berücksichtigung finden sollten.
07. September 2008
Während der Wert von Eigentumswohnungen in den letzten Jahren stagnierte, steigt er jetzt wieder an. Vor allem in den neuen Bundesländern stiegen die Preise enorm an, im Schnitt waren die Preise hier um 9 Prozent höher als im vergangenen Jahr. In den alten Bundesländern dagegen wurde ein Preisanstieg um rund 3 Prozent verzeichnet, meldet das ifs Institut für Städtebau, Wohnungswesen und Bausparwirtschaft. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die deutliche Preissteigerung in den wirtschaftsstarken Ballungsgebieten Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und München. Vor allem der Rhein-Ruhr-Kreis, und hier speziell Düsseldorf, bietet laut einer aktuellen Umfrage einer Beratungsfirma eine ausgezeichnete Lebensqualität. Auch München und Frankfurt sind sehr hoch gelistet. Darüber hinaus zieht auch der vielfältige Arbeitsmarkt immer mehr Menschen in diese Metropolen. Die Nachfrage nach Immobilien wächst somit stetig- dagegen jedoch stagniert der Neubau aus einem Mangel an Platzangebot. Auch der Anzug der Preise für Baustoffe, Energie und Maschinen wirkt sich negativ aus. Vor allem in München sind die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser dadurch rasant gestiegen, heute liegen die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt 25 Prozent über den Preisen von 1995.Da die Lage der Immobilie ein äußerst relevanter Faktor für die Preisbildung ist, sind die Kosten für ein zentral liegendes Objekt deutlich höher als für Eigentum, das etwas außerhalb liegt. So kann in den Randbezirken oder in ländlichen Gebieten noch vergleichsweise günstig Wohneigentum erworben werden, da die Angebote der Kommunen die Preise der Privatanbieter drücken. Da viele Menschen sich irgendwann entscheiden, der Stadt zugunsten der Vorzüge des Umlands den Rücken zu kehren, ist das Angebot an Kaufimmobilien und vor allem an Eigentumswohnungen vielfältig und immer in Bewegung. Durch die hohe Nachfrage durch junge Menschen, die beruflich in die Stadt ziehen, steigen die Preise noch zusätzlich.
Wer jedoch berufstätig ist und in der Stadt arbeitet, sollte nicht ausschließlich vom Kaufpreis der Immobilie ausgehen, denn das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz fällt hinsichtlich der Kosten enorm ins Gewicht. Da nicht abzusehen ist, dass die Preise für Benzin und Erdgas fallen, kann die Anschaffung eines zentral gelegenen, dadurch aber etwas teureren Wohneigentums durchaus über die Jahre gerechnet die günstigere Variante darstellen. Im Einzelfall lohnt hier die Berechnung der monatlichen Fahrtkosten- unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch bei einem Wohnort innerhalb der Stadt in den meisten Fällen ein eigener PKW unabdingbar ist und auch hier gegebenenfalls täglich genutzt wird. Auf der anderen Seite sollte auch bedacht werden, dass nach dem Berufsleben ein außerhalb gelegenes Eigenheim sicherlich mehr Ruhe und eine höhere Lebensqualität bietet.
29. August 2008
Nur etwa die Hälfte der Menschen, die gerne im Eigenheim leben würden, verwirklicht sich diesen Traum. Die Gründe dafür sind vielfältig, einerseits vielleicht der Beruf, der häufiges Umziehen erfordert, andererseits möglicherweise der Wunsch, auf dem Land zu leben, der aufgrund sozialer Besingungen nicht erfüllt werden kann. Sicherlich ist auch das für ein Eigenheim nötige Geld nicht immer vorhanden. Die Regel, dass die Miete auch in die monatliche Rückzahlung des für eine eigene Immobilie aufgenommenen Kredits fließen könnte, ist nicht grundsätzlich haltbar. Schließlich ist mit der Warmmiete der größte Teil der anfallenden Kosten gedeckt, bei der Finanzierung einer Immobilie dagegen fallen zusätzlich zu der Tilgungsrate noch Kosten für Strom, Wasser und Abfall an. Außerdem schrecken viele Menschen vor der enormen Verpflichtung zurück, die ein Kauf mit sich bringt. Die Rückzahlung läuft über sehr viele Jahre und muss hinsichtlich der eigenen beruflichen Perspektiven möglich sein. Nur wer seine Zukunft hinsichtlich einer gewissen Stabilität im Einkommen und räumlicher Gebundenheit planen kann, sollte ernsthaft über einen Kauf nachdenken. Daneben sind mir einer eigenen Immobilie auch deutlich mehr Pflichten verbunden. Während in einem Mietverhältnis die Instandhaltung des Objekts dem Vermieter obliegt, trägt man für seine eigene Immobilie selber die Verantwortung. Dafür jedoch kann der Eigentümer über alles selber entscheiden und die eigenen Vorstellungen umsetzen.Für Menschen, die sich mit der Überlegung tragen, eigene vier Wände zu erwerben, gibt es im Internet auf verschiedenen Seiten einen Rechner, der die Raten und die Laufzeit der Finanzierung für ein mögliches Kaufobjekt gegen die aktuellen Mietkosten aufrechnet. Außerdem können über verschiedenen Suchmaschinen die aktuell günstigsten Kredite ermittelt werden. Viele dieser Kredite jedoch laufen über Internetbanken, ein persönlicher Ansprechpartner ist dann nur in seltenen Fällen persönlich zu erreichen. Wenn überhaupt, kann das Gespräch telefonisch gesucht werden. Wer sich zugunsten einer günstigen Finanzierung für eine Internetbank entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass auch in einem Notfall kein Ansprechpartner vorhanden ist! Deshalb bieten sich diese Seiten vorwiegend für einen ersten Überblick an, für eine endgültige Planung sollte jedoch eine eigene Rechnung zusammen mit einem Finanzplaner durchgeführt werden, da bei einer umfassenden Beratung durch eine Bank auch auf die Risiken eines Immobilienerwerbs hingewiesen wird.
28. August 2008
Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, will auch in seine Zukunft investieren. Dazu sollte nicht nur die Immobilie selbst passend ausgewählt werden, sondern auch das Umfeld, in dem diese sich befindet. Neben der Frage der richtigen Größe des Objekts, des Energieverbrauchs und der Ausstattung sollten je nach Bedürfnis des zukünftigen Inhabers auch weitere Aspekte überprüft werden. Dienlich ist hier eine Checkliste, auf der die wichtigsten Punkte festgehalten werden.Um sich zu Hause erholen zu können, sollte die Immobilie möglichst ruhig gelegen sein. Neubauten stehen oft in Bauparks. Je nachdem, wie weit der Ausbau des Neubaugebiets bereits fortgeschritten ist, kann noch über Jahre hinweg ständiger Baulärm die Ruhe stören.
Wichtig ist auch, wie die das Eigenheim an die Verkehrswege angeschlossen ist. Existiert eine gut ausgebaute Straße in die nächste Stadt? Möglicherweise ist diese die einzige Zufahrtsstraße und ist während der Stoßzeiten sehr voll. Daneben steht die Frage, ob die Einkaufsmöglichkeiten, Postamt, Schulen und Ärzte auch zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind. Auch wenn die Immobilie außerhalb liegt, sollte jeder der Bewohner in der Lage sein, diese ohne fremde Hilfe erreichen zu können. Dazu sollte überprüft werden, wie das Objekt an das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen ist, damit die Schule und der Arbeitsplatz immer erreichbar sind.
Gerade wer Kinder hat, möchte für diese vernünftige Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in der Nähe haben. Neubaugebiete verfügen in der Regel über keinen Spielplatz, deshalb sollte die nähere Nachbarschaft hinsichtlich eines Spiel- oder auch Fußballplatzes erkundet werden. Attraktiv ist ein Wohnort besonders, wenn über diese Plätze hinaus ein eigenes Schwimmbad, Sportvereine und vielleicht auch ein kleines Kino vorhanden sind.
Eine solche Checkliste kann individuell um die Punkte erweitert oder verkürzt werden, die für den Einzelnen wichtig sind. Nicht jeder möchte in der Stadt wohnen. Bei einer Immobilie auf dem Land fällt die Gewichtung der Anbindung an den Verkehr verstärkt ins Gewicht, dafür sind jedoch gegebenenfalls andere Aspekte überhaupt nicht wichtig. Wer sich vor dem Kauf einer Immobilie oder eines Baugrundstücks mit den eigenen Bedürfnissen auseinandersetzt und diese festhält, kann sein zukünftiges Eigenheim in jedem Fall besser auswählen und wird sicherlich sehr lange darin zufrieden leben.
26. August 2008
Das eigene Bauvorhaben beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Neben den Eckdaten der Größe ist vor allem die Lage entscheidend. In Ballungsräumen sind Baugrundstücke sehr rar gesät und zudem meist unerschwinglich teuer. Quadratmeterpreise von 400 Euro und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch deshalb suchen immer mehr Bauherren den passenden Platz etwas außerhalb im Grünen.Um das ideale Grundstück zu finden, kann die Beauftragung eines Maklers sehr hilfreich sein. Dieser stellt eine kleine Auswahl von in Frage kommenden Flächen zusammen und erspart dem Interessenten damit einiges von der Zeit, die dieser durch Besichtigungen von nicht passenden Objekten verbringen würde. Der Nachteil sind die Kosten für die Maklergebühr, die je nach Bundesland zwischen drei und sechs Prozent des Grundstückspreises liegen.
Viele Bauherren suchen daher doch auf eigene Faust. Über Anzeigen in den lokalen Zeitungen und auch über Internetbörsen können aktuelle Angebote eingeholt werden. Der Vorteil von Onlineseiten sind die oftmals ausführlichen Beschreibungen und die beigefügten Bilder. So kann schnell entschieden werden, ob eine Besichtigung überhaupt lohnt.
Eine wirkliche Alternative ist das Erbbaurecht, welches von Gemeinden und Kommunen zunehmend angeboten wird. Das Grundstück selbst muss nicht gekauft werden, jedoch verlangt der Anbieter die jährliche Abgabe eines Erbbauzinses. Dieser errechnet sich anhand des festgelegten Grundstückswertes. Meist müssen zwischen vier und sechs Prozent dieses Wertes gezahlt werden. Der Nachteil ist die lange Laufzeit, die sich auf rund 100 Jahre erstreckt. Das Erbbaurecht ist unkündbar, kann jedoch veräußert oder eben auch vererbt werden. In jedem Fall muss, sobald der Inhaber das Grundstück nicht mehr selber halten will oder verstirbt, jemand für die Erbringung des Erbbauzinses aufkommen.
Sobald ein Grundstück gefunden ist, welches für den Bau des Eigenheimes geeignet scheint, sollte beim zuständigen Amt nach der Reglementierung der Bebauung gefragt werden. Das geplante Gebäude muss in der Regel zu den bereits vorhandenen passen, weshalb die Form des Daches, aber auch die Größe allgemein und die Höhe vorgegeben sein können. Das Grundstück sollte erst erworben werden, wenn sichergestellt ist, dass das Traumhaus auch errichtet werden darf.
21. August 2008
Der Traum vom Eigenheim rückt in greifbare Nähe, die Finanzierung steht und das Bauunternehmen ist ausgewählt. Doch dann wird festgestellt, dass die Statik des Hauses nicht stimmt. Der Bau wird sofort stillgelegt.Dies ist nur eine der diversen Albtraumvorstellungen für Bauherren. Nicht selten kommt es während des Baus oder nach dem Einzug in die fertige Immobilie zu Reklamationen. Feuchte Wände, undichte Dächer oder schiefe Durchgänge- es gibt diverse Möglichkeiten, wo sich Mängel einschleichen können. Doch wer ist dafür haftbar?
Grundsätzlich gibt es eine Faustregel, die ein Bauherr beachten sollte. Am Ende des Bauvorhabens steht die Übergabe der Immobilie vom Bauunternehmen an den Eigentümer. Sobald der Eigentümer den Bau offiziell abnimmt, können später auftretende Mängel nur sehr schwer reklamiert werden. Wer gravierende Mängel fürchtet, hat die Möglichkeit, die Immobilie während des Baus und vor der Übergabe von unabhängigen Gutachtern überprüfen zu lassen. Diese Begehung ist allerdings mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden, weshalb meist nur im akuten Verdachtsfall ein Gutachter angefordert wird.
Sollte nach Abnahme ein Mangel am Bau festgestellt werden, ist zunächst einmal eine Kontaktaufnahme mit der Baufirma anzuraten. Gute Firmen beheben die Fehler schnell und kostenfrei, sofern sich der Schaden auf unsachgemäßen Bau zurückführen lässt. Ein Stück Dach neu zu decken bedeutet für das Bauunternehmen das kleinere Übel- schlechte Publicity hingegen wirkt sich schnell negativ auf das Geschäft aus. Außerdem gibt es in Deutschland eine Gewährleistungsfrist, die fünf Jahre dauert. In dieser Spanne ist das Bauunternehmen verpflichtet, Schäden zu beseitigen, die auf Baufehlern beruhen. Nicht immer kann dies nachgewiesen werden. Zusätzlich scheint der Trend auf dem Baumarkt dahin zu gehen, dass Bauunternehmen versuchen, dem Kunden die Fehler schönzureden oder sich schlicht aus der Gewährleistungspflicht zu entziehen. Wenn die Firma den Mangel nicht beheben möchte, wird es oft schwierig. Sehr häufig gibt der Bauherr klein bei und beseitigt ihn selber, da dies zwar mehr Geld kostet, dafür aber Zeit und auch Nerven spart. Durch diese Haltung werden die Firmen jedoch in ihrem Verhalten bestätigt. Jeder Bauherr sollte versuchen, die festgestellten Mängel bei dem Unternehmen geltend zu machen und auf einer Beseitigung beharren.
20. August 2008
Wer sich ein Eigenheim zulegen möchte, steht direkt vor der ersten damit zusammenhängenden Entscheidung: Kaufen oder selber bauen? Beides bringt Vor- aber auch Nachteile mit sich, welche Variante schließlich genutzt wird, sollte gut abgewogen sein.
Für Neubauten weisen die meisten Städte entsprechende Grundstücke aus. Diese liegen am Stadtrand, damit also noch im Grünen. Angebunden sind sie über eine meist noch nicht endgültig befestigte Straße. Doch so schön das Baugrundstück beim Erwerb auch liegt, es kann durchaus sein, dass das liebevoll errichtete Eigenheim einige Jahre später zwischen Hochhäusern steht oder an einer stark befahrenen Schnellstraße liegt. Es gibt keine Garantie, dass die Lage des Hauses beständig erhalten bleibt, es sei denn, es wird ausreichend viel Land mit dem Grundstück erworben.
Bei einer Immobilie, die bereits fertig errichtet ist und erworben wird, ändert sich die Lage meist weniger. Die Immobilie hat ihren Platz im Stadtbild bereits erworben, so kann im Voraus schon sehr gut abgeschätzt werden, ob die Umgebung zu den eigenen Vorstellungen passt.
Für viele Menschen ist das entscheidende Argument für einen Bau, dass vollkommen frei entschieden werden kann, wie die Verteilung und der Schnitt der Zimmer aussehen, wie viele Bäder es geben und wie die Terrasse am Bau platziert werden soll. Bei einem Eigenbau können die eigenen Wohnträume nahezu unbegrenzt umgesetzt werden, wohingegen bei einer Kaufimmobilie nur in sehr begrenztem Rahmen etwas geändert werden kann.
Meist zuletzt entscheidet der Preis. Ein Neubau ist meist teurer, was aber auch daran liegt, dass die Ausstattung der Bäder und der Küche sowie die kompletten Bodenbeläge noch angeschafft werden müssen. Je nach Lage kann dagegen eine Kaufimmobilie auch nicht unbedingt preisgünstig erworben werden. Da ein gekauftes Objekt meist auch hinsichtlich der eigenen Vorstellungen renoviert wird, ist der finanzielle Aufwand mit dem Kaufpreis eher noch nicht erledigt.
Auch zeitliche Aspekte spielen häufig eine Rolle. Ein Bau kann sich über einen nicht vorhersehbaren Zeitraum erstrecken, in ein fertiges Haus kann dagegen oft sehr schnell eingezogen werden. Außerdem kostet ein Bau nicht unwesentlich Zeit und Nerven, ein Objekt zu kaufen spart hinsichtlich dieser sozialen Faktoren enorm.
Beide Varianten haben also deutliche Vorteile. Eine Entscheidung sollte gründlich durchdacht sein und alle Aspekte berücksichtigen.
20. August 2008
Oftmals kommen Menschen im Urlaub zu einem eigenen Ferienhaus. Jahrelang wurden die Ferien am gleichen Ort verbracht, die Strände und der Ort sind bekannt, und in vielen Fällen trifft man auch jedes Mal wieder auf Bekannte, die ebenfalls ihren Urlaub regelmäßig dort verbringen. Und eines Tages steht eine Immobilie zum Verkauf, in ruhiger Lage, mit Blick auf das Meer- beschwingt durch die gute Ferienlaune und die Erholung wird zugeschlagen. Das eigene Ferienhaus ist gekauft. Und nun?
Damit sich die Anschaffung wirklich lohnt, sollte selbstverständlich weiterhin jeder Urlaub in dem Haus verbracht werden. Ein eigenes Ferienhaus bringt jedoch deutlich mehr Arbeit mit sich, als sich nur über einige Wochen im Jahr eines zu mieten. Eine Immobilie, die runde 80% des Jahres leer steht, verkommt schnell, deshalb müssen auch zwischen den Ferien immer wieder Besuche stattfinden. Regelmäßig muss der Allgemeinzustand überprüft werden, für den Winter sollte die Heizung an-, im Frühjahr dann wieder ausgestellt werden. Sofern ein Stück Garten vorhanden ist, muss dieser ebenfalls regelmäßig gepflegt werden. Ein Ferienhaus kostet also auch nach dem Kauf nicht wenig Geld, schließlich fallen mehrmals im Jahr An- und Abreise an. Wahlweise kann natürlich auch vor Ort jemand dazu engagiert werden, der sich um die anfallenden Arbeiten kümmert.
Um die anfallenden Kosten aufzufangen, vermieten viele Eigentümer ihre Immobilie in der Zeit, in der sie diese nicht selber benötigen. Gegebenenfalls muss der eigene Urlaub dafür etwas verschoben werden, da Ferienhäuser verstärkt in der Hauptsaison angefragt werden. Diese Entscheidung bringt einiges an Aufwand mit sich. Wer nicht privat im Freundeskreis vermieten kann oder will, sollte sich an entsprechende Reiseveranstalter wenden, die das Objekt in ihren Katalog aufnehmen. Ein Ferienhaus, das gewerblich vermietet wird, muss sich jedoch in einem ausgezeichneten Zustand befinden. Entsprechend mehr Aufwand muss über das Jahr für die Pflege der Immobilie eingerechnet werden. Auch die Möblierung sollte dann angemessen sein- private Gegenstände wie Fotos oder Unterlagen sollten entsprechend nicht vor Ort zu finden sein.
Die Anschaffung eines Ferienhauses für alleinigen privaten Gebrauch lohnt sich eigentlich nur dann, wenn es mehrmals im Jahr genutzt wird. Die Weitervermietung dagegen steht dem eigentlichen Anschaffungsgrund, nämlich der Eigennutzung und der Erfüllung eines Traums, entgegen.
Eine Investition in eine eigene Immobilie sollte demnach auch dann durchdacht werden, wenn diese nicht für die permanente Nutzung bestimmt ist.
08. August 2008
Im Zeitalter des Online-Handels boomt auch der Verkauf von Immobilien über das Internet. Auch eine bekannte Auktionsplattform bietet Verkäufern die Möglichkeit, ihr Eigentum ohne viel Aufwand los zu werden. Schnell werden einige Bilder und die Eckdaten hochgeladen, und schon wird das Eigenheim an den Meistbietenden oder direkt per Festpreis abgegeben. Langwierige Besichtigungstermine und Verkaufsgespräche entfallen.
Als potentieller Käufer jedoch sollte man bei einem Kauf vorsichtig sein. Die bereitgestellten Bilder sind nicht unbedingt aussagekräftig, da nicht gekennzeichnet sein muss, wie alt diese sind. Vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen sollte Vorsicht walten. Auf dem Papier sehen die Fakten immer besser aus als sie möglicherweise sind. Da kann ein großes Grundstück schnell total verwildert oder mit Dornenhecken übersät sein. Möglicherweise ist das Dach nicht dicht, oder im Inneren der Immobilie ist alles voller Schimmel. Wer meint, sein Traum vom Eigenheim gefunden zu haben, sollte vor dem Gebot dringend Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen und auf einen Besichtigungstermin beharren! Auch wenn das Objekt weit weg steht ist es besser, einmal Zeit und Geld für eine Anreise zu investieren, als am Ende mit einer Immobilie dazustehen, die den Preis nicht wert war. Gute Anbieter geben Interessenten gerne die Möglichkeit, sich das Angebot selbst in Ruhe anzusehen.
Wichtig bei einem Erwerb eines Gebäudes im Internet ist natürlich auch das Kleingedruckte. Meist ist das Gebot auf die Immobilie bindend, doch bei derlei Angeboten muss der Käufer zumindest innerhalb einer gesetzlichen Frist vom Kauf zurücktreten können. Wird dieses Rücktrittsrecht nicht eingeräumt, sollte das Angebot direkt als wenig vertrauenerweckend angesehen werden. Außerdem reicht der Kauf über das Internet nicht aus. In jedem Fall gehört dazu ein rechtsgültiger Kaufvertrag, der von beiden Seiten unterschrieben werden muss. Erst nach dieser Unterschrift ist der Kauf wirklich abgeschlossen.
Wer einige Umsicht mitbringt und sich nicht vom Schein blenden lässt, kann durchaus auch über diesen eher ungewöhnlichen Weg an eine passende Immobilie gelangen.
07. August 2008
Immobilien gehören zu den Eigentümern, die aufgrund ihres zumeist wachsenden Wertes oftmals vererbt werden. Doch was tun mit einem geerbten Eigenheim? Nahe liegt, es für sich selber zu nutzen. Doch nicht immer liegt die Immobilie günstig für die eigenen sozialen Verpflichtungen. Wer jedoch zumindest in Erwägung zieht, zu einem späteren Zeitpunkt in das Haus oder die Wohnung einzuziehen, wird einen Verkauf nicht ins Auge fassen. Die Alternative ist die Vermietung.Mit diesem Entschluss gehen jedoch einige Überlegungen und auch Verpflichtungen einher. Zuerst müssen die für den Kreis, in dem sich die Immobilie befindet, die aktuellen Mietpreise ermittelt werden. Auch die Kosten für Abfallentsorgung, Strom und Wasser müssen herausgefunden werden. Nun kann der monatliche Preis, zu dem die Immobilie letztlich angeboten wird, festgelegt werden.
Sobald ein Mieter in das Eigentum eingezogen ist, übernimmt der Besitzer die Rolle des Vermieters. Ihm unterliegt nunmehr die Sorge für die Instandhaltung der Immobilie, samt Garten und dem Anteil am davor laufenden Fußweg. Diese Aufgabe beinhaltet eine regelmäßige Kontrolle der Immobilie und einen regelmäßigen Kontakt mit den Mietern. Auch unangenehme Verrichtungen gehören dazu, so muss der Mieter im Zweifelsfall zur Sorgfalt mit dem von ihm nur gemieteten Heim angehalten oder ein Streitfall mit den Nachbarn geklärt werden.
Da der Vermieter auch für gegebenenfalls anfallende Instandsetzung von Heizkörpern und Armaturen oder auch für die Neudeckung des Daches finanziell verantwortlich ist, sollte ein Teil der monatlichen Einnahmen entsprechend angelegt werden. Zwar ist eine Festanlage besser verzinst, jedoch muss im Notfall schnell auf das Geld zugegriffen werden können. Schließlich hat der Vermieter seinen Mietern gegenüber eine mindestens ebenso hohe Verpflichtung wie diese ihm gegenüber. Als Faustregel gilt, dass etwa 50% der Mietkosten für eventuell anfallende Reparaturen gespart werden sollten. Da die Mieteinnahmen versteuert werden müssen, bringt die Vermietung einer Immobilie meist keine großen Gewinne ein. Dennoch sollte das Eigentum besser bewohnt sein, damit sich durch regelmäßige Beheizung und Entlüftung kein Schimmel in den Wänden festsetzt. So können große Kosten im möglichen Eigenbedarfsfall verhindert werden.
06. August 2008
Aufgrund steigender Energiekosten geht der Trend derzeit verstärkt in Richtung energiesparender Immobilien. Eine Erweiterung dessen sind Häuser, die auf ökologischer Bauweise basieren. Der Gedanke ist, mit möglichst wenig Umweltbelastung eine häusliche Umgebung zu schaffen, die den Ansprüchen des Bewohners optimal entspricht. Dabei wird großer Wert auf die Herstellung der verarbeiteten Materialien gelegt und es werden nur Stoffe verwendet, die möglichst naturbelassen und energiesparend hergestellt wurden. Nach Möglichkeit sollte es sich um nachwachsende Rohstoffe handeln, vorzugsweise aus der näheren Umgebung, um weite Anschaffungswege zu vermeiden. Für den Bau werden deshalb Ziegel aus deutscher Produktion oder einheimisch angepflanzte Hölzer verwendet, die Dämmung des Hauses wird mit Schafwolle oder Stroh durchgeführt.Entsprechend wird auch Wert auf eine möglichst umweltfreundliche Heizmethode gelegt. Öl oder Gas kommen nicht in Frage. Stattdessen werden ökologische Häuser zumeist mit Solaranlagen versehen, über die ein großer Teil des benötigten Stroms gewonnen wird. Weiter wird das Abwasser von der Dusche und der Waschmaschine für die Toilettenspülung wieder verwendet. Auch Regenwasser wird aufgefangen und nach einer Filterreinigung zum Waschen der Wäsche genutzt.
Für die Innenraumausstattung wird ebenfalls Wert auf ökologische Materialien gelegt. In den meisten Fällen wird der Boden nicht mit Teppich, sondern mit Kork, Fliesen oder Parkett versehen. Diese Beläge sind nicht nur aufgrund ihres Materials mit der Idee des ökologischen Bauens verträglich, sie halten auch länger, weshalb die mit ihnen verbundenen Entsorgungskosten niedriger sind. Die verwendeten Farben und Lacke für Wände und Fassade sind auf Pflanzenbasis hergestellt und frei von synthetischen Lösungsmitteln. Die Auswahl an Tönen ist nahezu riesig, es muss also nicht zugunsten der Umwelt auf die Umsetzung der eigenen Wünsche verzichtet werden.
Ökologische Immobilien sind nicht mehr unbedingt teurer, da durch die verfeinerte Energiebilanz höhere Erstkosten später wieder aufgefangen werden. Inzwischen können sogar Fertighäuser nach ökologischer Fertigungsweise gekauft werden, und auch das Renovieren bereits fertiger Immobilien nach ökologischen Richtlinien ist ohne Probleme möglich.
04. August 2008
Im Internet findet man heute mehr und mehr Portale, die sich die Vermarktung von Immobilien zur Aufgabe gemacht haben. Bei den Portalen, die sich mit dem Kauf, dem Verkauf, der Miete und der Vermietung von Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien wird dem Verbraucher, egal ob er kaufen, mieten, verkaufen oder vermieten möchte, eine seriöse Reichweiten starke Immobilien Vermarktung aus einer Hand an. Diese Portale arbeiten also für die Immobilien Wirtschaft in Deutschland. Immer mehr zufriedene Kunden aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz gibt es bei den Portalen zu finden, die sich mit Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien auseinander setzen. Zur Umsetzung von Praxis tauglichen Geschäften können Kunden laufend ihre Vorschläge, Wünsche sowie ihre Ideen permanent in die Neu- und Weiterentwicklungen einbringen, was zu einer Verbesserung der Portale führt, die sich mit Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien beschäftigen, so dass eine vollkommen neue Dimension der Immobilien Vermittlung auf dem deutschen Immobilien Markt entstanden ist. Die Software, die bei den Immobilien Portalen im Internet eingesetzt wird, ist logisch untereinander vernetzt und perfekt abgestimmt, so dass der Kunde auf einem Immobilien Portal in punkto Funktion und Wirkung bestens bedient wird, denn die Datenwerden von der Software und dem Internet schnell und sicher transportiert. Die Portale, die sich die Vermittlung von Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien zur Aufgabe gemacht haben, bieten den Kunden eine Kombination von Backoffice und Frontoffice, so dass ein problemloses, rasches und effektives Arbeiten möglich ist. Durch die Erfahrung der Betreiber der Immobilien Portale bedingt kann den Kunden zur Realisierung ihrer Wünsche stets der neueste Stand der Technik angeboten werden. Es gibt immer mehr so genannte Immobilien Marktplätze im Internet zu finden, auf denen man Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien kaufen, verkaufen, mieten oder vermieten kann. Im Bereich der Immobilien gibt es ein riesiges Angebot von einer Hülle und Fülle von Wohnungen, Häusern und weiteren Immobilien. Aber auch ergänzende und zusätzliche Infos wie zum Beispiel redaktionelle Texte rund um das Thema Hausbau, Lifestyle und Finanzen sind in den Portalen zu finden, bei denen es um Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien geht.. Da viele Immobilien Partner sich mittlerweile ein gut funktionierendes Netzwerk mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern aufgebaut haben, unter denen auch einige regionale Zeitungen zu finden sind, haben die Immobilien Portale de facto eine gut ausgewogene Kombination in Bezug auf eine überregionale und auch regionale Präsenz im Internet vor zu weisen. Auch Ferienhäuser kann man nun auf Immobilien Portalen mieten, denn auch Feriendomizile werden mehr und mehr im Internet angeboten. Der Markt für Ferienwohnungen und -häuser läuft nun auch über Portale, die ansonsten „nur” den Verkauf, die Miete, die Vermietung und/oder den Kauf von Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien im Programm haben. Hier können dann Vermieter von Ferien Immobilien ihre Häuser und Wohnungen zur Miete präsentieren, und schon heute sind immer mehr Feriendomizile aus vielen Ländern rund um den Globus bei den Plattformen buchbar, die sich mit Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien auseinander setzen. Mit unzähligen aktuellen Immobilien Angeboten werden die Immobilien Portale in Deutschland immer größer, und es ist ab zu sehen, dass in naher Zukunft der Einfluss der Portale, bei denen man sich in Bezug auf Immobilien wie zum Beispiel einem Haus, einer Wohnung, Gewerbeimmobilien, Auslandsimmobilien oder Luxusimmobilien informieren kann, mehr und mehr signifikant ansteigen wird, so viel ist de facto sicher, und daran ist wohl rein gar nicht zu rütteln.
03. August 2008
Bei einem Erwerb von gebrauchten Immobilien sollte man alle Details gut und genau überdenken. Mängel können den Käufer später Tausende Euro zusätzlich kosten. Wichtig ist auch der Überblick über den energetischen Zustand des Hauses. Angesichts steigender Energiepreise sollte niemand mehr die Katze im Sack kaufen.Verbraucher, die am Kauf einer „alten” Immobilie wie zum Beispiel einem Haus oder einer Wohnung interessiert sind, sollten einen Sachverständigen einschalten, denn für Otto Normalverbraucher ist es ein Ding der Unmöglichkeit, Mängel in ihrer Gesamtheit richtig einschätzen zu können. Daher ist eine fundierte und gründliche Besichtigung bei dem Kauf von Immobilien besonders essentiell. Diese Besichtigung der betreffenden Immobilie, wie erwähnt am besten in Begleitung eines Experten, sollte tagsüber, frei von Zeitdruck, kostenlos sowie unverbindlich vonstatten gehen. Ein die Besichtigung begleitender Fachmann rechnet sich in der Regel immer vor dem Kauf einer Immobilie, denn der Experte weiß genau, wo sich bei alten Immobilien die Schwachstellen befinden, zum Beispiel bei der Isolierung, Fenster, Dach, Versorgungsleitungen, sanitäre Anlagen oder im Bereich des Gebälks, wo Mängel von den Anbietern gerne verschwiegen werden. Kauft man eine gebrauchte Immobilie, ohne einen Fachmann heran zu ziehen, können die daraus resultierenden Folgekosten sehr hoch werden. Der Sachverständige kann auch über das Baujahr der betreffenden Immobilie schon viel ableiten, zum Beispiel welche Baustoffe beim Bau der Immobilie verwendet wurden, und wie es um die energetischen Beschaffenheit der betreffenden Immobilie bestellt ist. Ein Beispiel Handelt es sich bei der Immobilie um eine Wohnung, die in den 1950ern gebaut wird, kann man damit rechnen, dass kein oder nur sehr geringer Wärmeschutz vorhanden ist.
18. Juli 2008
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