Den Umzug organisieren

17.März 2009

Umzüge bringen viel Arbeit mit sich. Bereits die Wohnungssuche nimmt nicht unwesentlich viel Zeit in Anspruch, noch aufwendiger sind danach die Renovierungsarbeiten an der alten und der neuen Bleibe. Die Besuche im Baumarkt und in Möbelhäusern häufen sich und kosten Zeit und Nerven. Oft rückt der Umzugstermin viel zu schnell näher.Wer einen Umzugsservice mit dem Transport der Möbel und der gepackten Kartons beauftragt, kann dem Umzugstag selbst recht gelassen entgegensehen. Lediglich die ganz privaten Dinge werden selber eingepackt, außerdem in der Regel Kleidung und Wäsche. Alles andere verstauen die Möbelpacker in den mitgebrachten Kartons. In der neuen Wohnung werden die Möbel an die vorgesehenen Plätze gestellt und die Kartons auf die Zimmer verteilt. Das Auspacken der vielen Gegenstände ist dann jedoch wieder Eigenleistung oder muss separat bezahlt werden. Geht etwas auf der Reise kaputt, haftet das Transportunternehmen und kommt für den Ersatz auf. Die Kosten für den Umzug können bei der nächsten Steuer geltend gemacht werden.

Günstiger, aber auch mit mehr Arbeit verbunden, ist ein komplett selbst durchgeführter Umzug. Passende LKW und Anhänger können bei den einschlägigen Autoverleihern oder bei vielen ortsansässigen Unternehmen gemietet werden. Umzugskartons sind im Baufachhandel erhältlich. Wer seinen Umzug selber durchführt, sollte rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen und für ausreichend Hilfe sorgen. Das Einpacken der Gegenstände und Bücher wird oftmals unterschätzt, nicht selten müssen mehrere Tage veranschlagt werden, bis alles sicher verstaut ist. Wichtig ist zudem, die Kisten nicht zu schwer zu beladen, damit sie später gut getragen werden können. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Umzug dann auf zwei Tage verteilen. Vor allem bei großen Umzügen kann die Streckung der Arbeit sinnvoll sein. Am ersten Tag können die Möbel und bereits vollständig bepackte Kartons verladen werden. Wenn noch Zeit bleibt, können die dringend benötigten Dinge wie das Schlafzimmer oder Küchengeräte auch bereits in der neuen Wohnung aufgestellt werden. Abends bleibt dann meist Zeit, um die alte Wohnung in Ruhe zu säubern und die letzten Kleinigkeiten zu verpacken. Am nächsten Tag kann dann in aller Ruhe ausgeladen und das neue Heim bezogen werden. Wer sich seine Kräfte einteilt, hat mehr Energie und empfindet den ‚Umzugsstress weniger stark.

Die Kosten für den Leihtransporter und die Umzugskartons können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden. Für berufsbedingte Umzüge steht einem Arbeitnehmer außerdem ein zusätzlicher Urlaubstag zu.

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