Energiesparen fängt klein an
01.November 2008
Energie wird immer teurer. Wer Energie sparen möchte und gleichzeitig teure Sanierungsarbeiten scheut, kann auch im Kleinen viel für eine positive Energiebilanz tun.So genannte „Stromfresser” sollten nach Möglichkeit ausgetauscht werden. Dazu gehören vor allem der Kühlschrank und die Tiefkühltruhe. Neue Geräte werden nach der A++-Norm hergestellt und erbringen während ihrer Lebensdauer eine deutliche Energieeinsparung. Es sollten einzelne Geräte bevorzugt werden, Kombinationen aus Kühl- und Tiefkühlgeräten verbrauchen mehr. Außerdem sollte eher zu einer Tiefkühltruhe als zu einem Tiefkühlschrank gegriffen werden, da diese weniger Strom verbrauchen. Dazu sollte die Größe angemessen ausfallen, denn große Geräte verbrauchen mehr Energie. Als Faustregel für Kühlschränke gilt: 60 Liter Fassungsvermögen sollten für eine Person gerechnet werden. Regelmäßiges Abtauen unterstützt eine positive Energiebilanz und verlängert die Lebensdauer. Zusätzlich kann das Gerät im Urlaub ganz ausgeschaltet werden.
Neben den Küchengeräten verbrauchen vor allem Fernseher und Computer einiges an Strom, da diese meist nicht komplett ausgestellt werden. Auch der Stand by-Modus verbraucht eine kleine Menge Energie, die auf das Jahr gerechnet einige Euro zusammenkommen lässt. Nützlich ist hier die Zwischenschaltung von Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter, auf diesem Weg kann die komplette Zufuhr von Strom ausgeschaltet werden. Alle neuen Geräte behalten die gespeicherten Programme trotzdem bei, neue Sendersuchläufe sind nicht zu befürchten. Grundsätzlich können alle verwendeten Geräte an eine solche Steckdose angeschlossen werden, auch die Kaffeemaschine in der Küche oder der CD-Player im Kinderzimmer. Inzwischen sind Steckdosen mit Schalter für wenig Geld zu haben, wer diese konsequent benutzt wird die Anschaffung bereits im ersten Jahr wieder hereingeholt haben. Auch Energiesparlampen sparen Strom; Einbußen hinsichtlich der Helligkeit oder Lebensdauer gehören längst der Vergangenheit an. Beachtung sollte jedoch der Entsorgung geschenkt werden, denn Energiesparlampen gehören nicht in den Restmüll sondern sollten bei entsprechenden Abgabestellen abgegeben werden, da diese eine kleine Menge Quecksilber enthalten. Im Außenbereich oder Treppenhaus sorgen Bewegungsmelder für das Einschalten der Lampen. Nach einiger Zeit gehen diese jedoch wieder aus, ein Weiterbrennen wird dadurch verhindert.
Wer zudem noch darauf achtet, während des täglichen Lüftens die Heizung herunter zu drehen und durch das Schließen von Türen den Wärmeaustausch von verschieden stark beheizten Räumen verhindert, kann über die Monate hinweg deutlich die Energiekosten senken.
Artikel gespeichert unter: Energieversorgung

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