Es ist nicht immer einfach, ökologisch zu handeln

05.Februar 2008

Während fast 10 Prozent der Konsumenten glauben, dass Energiesparen wichtig, bzw extrem wichtig ist, sind die Kosten für Verbesserungen im Energiesparbereich ein signifkanter Faktor bei vielen Entscheidungen, die der Käufer einer Immobilie zu treffen hat, Immobilienmakler vermelden eine “Ökologisierung” der Ausgaben. Auf dem Immobilienmarkt wird zunehmend festgestellt, dass Konsumenten ein großes Interesse an Möglichkeiten zur Energieensparung und ökologischen Bauweise haben.
Studien haben gezeigt, dass Gesichtspunkte, die die Umwelt betreffen, bei den Immobilienkäufern wachsende Bedeutung gewinnen. 65 % aller Immoblienkäufer sind der Meinung, dass die Energieeffizienz ihres Eigenheims ein sehr wichtiger Gesichtspunkt ist. Immobilienkäufer, die Wert auf Energieeffizienz bei ihrer Immobilie legen, interessieren sich auch für andere Aspekte, die die Umwelt schützen. So zum Beispiel die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Naherholungsgebieten etc.
Seit ökologische Fragen sich  für Käufer, Verkäufer und das komplette Immobiliengeschäft als  wichtige Aspekte entwickeln, werden zunehmend ökologische Praktiken und Aspekte bei Immobilien entwickelt. Dies wurde bei Konsumentenbefragungen, die sich auf Trends beim ökologischen Hausbau beziehen, festgestellt.
In den vergangenen Jahren wurden die Konsumenten mit Angeboten von Unternehmen bombardiert, die auf den ökologischen Zug aufsprangen. Immer mehr Konsumenten möchten wissen, inwiefern sich ihre Investitionen in ökologische Häuser auszahlen, und wünschen eine Amortisationsberechung ihrer Ausgaben in zusätzliche Investitionen, wie Solaranlage, Photovoltaikanlage, Wärmedämmverbundsystem etc.
Einige Immobilienmakler können ihren Kunden die Vorteile dieser Investitionen genau erklären und auch berechnen, wie hoch die Zusatzkosten genau sind, und wie lange es dauert, bis diese sich amortisieren.
Es ist jedoch wichtig, dass sich der gesamte Immobilienmarkt auf solche Fragen einstellt und gut gerüstet für die Fragen der Konsumenten ist. Gut vorbereitete Profis sind in der Lage Auskünfte über  viele Einsparmöglichkeiten und deren Kosten zu geben.
Die Einsparungen können bereits bei der Planung eines Hauses berücksichtigt werden, teilweise ist der Aufwand gering. Die Ausrichtung des Hauses nach Süden mit entsprechend großen Fensterflächen, die solare Wärme einfangen und mit kleinen Fenstern nach Norden, damit die Wärme nicht gleich wieder verloren geht.
Leider ist es einigen Konsumenten bis heute nicht klar, dass es solche Möglichkeiten gibt, und welchen großen Nutzen diese haben. Heutzutage hören die Leute soviel über Klimawandel, Erderwärmung, Energieverschwendung und dergleichen, sie bringen dies aber nicht mit ihrer Immobilie in Verbindung. Es ist wichtig, dass hier ein Sinneswandel stattfindet, und dass Immobilienmakler und Kommunen Überzeugungsarbeit leisten, damit Käufer und Verkäufer von Immobilien mehr Wert auf ökologisch sinnvolle Aspekte an Häusern legen.
Der Markt für solche Niedrigenergiehäuser wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern. Um die Vergleichbarkeit der Energieeffizienz zu ermöglichen wurde die gesetzliche Verpflichtung zur Einführung eines Energieausweises eingeführt.
Es gibt zahlreiche Programme mit zinsverbilligten Krediten oder Fördergeldern, um diese energiesparenden Aspekte zu fördern. Ausserdem sind viele Informationen über Einsparung und Effektivität vorhanden.

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