Fassadenwerbung
12.Dezember 2008
Viele freistehende Häuser verfügen über großflächige Fassaden, die nicht immer von Fensteröffnungen durchbrochen werden. Solche ungenutzten Flächen bieten sich optimal für Fassadenwerbung an. Wie Autowerbung kann mit Fassadenwerbung das Gehalt zum Teil ordentlich aufgestockt werden, sofern einige Voraussetzungen gegeben sind. Da vor allem Firmen an Fassadenwerbung interessiert sind, sollte das Haus verkehrsgünstig gelegen stehen, damit die Werbung ausreichend Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Größe der Werbung variiert, es sollten jedoch einige Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, die für die Anbringung genutzt werden können. Entsprechend wenige Häuser kommen deshalb dafür in Frage.Fassadenwerbung wurde bislang vor allem von Unternehmen genutzt, die an ihren eigenen Gebäuden auf ihre Arbeit aufmerksam machen möchten. Autohäuser, Werbefirmen, Kinos oder Lebensmittelmärkte nutzen diese Art der Werbung inzwischen vermehrt. Doch auch die Nutzung privater Objekte für die Platzierung der Werbung wird von den Firmen immer stärker nachgefragt. Früher wurde Fassadenwerbung direkt auf die Fassade aufgebracht. Da die Farbe durch Witterungseinflüsse schnell abnutzte, musste in regelmäßigen Abständen nachgemalt werden. Heute wird keine Fassade mehr bemalt, die Werbung wird mittels eines Haltesystems angebracht, welches in die Mauer eingeschraubt wird. Häufig verwendet wird ein Stahlseilrahmen, der auch beleuchtet werden kann. Die Werbung wird auf wind- und wetterfeste Folie gedruckt, die in den Rahmen eingespannt wird. Die Anbringung an die Fassade sowie das Wechseln der Werbung zahlt die werbende Firma. Auch der benötigte Strom für die Beleuchtung geht auf deren Rechnung. Wird die Werbung nicht mehr benötigt, kann der Rahmen einfach abmontiert werden, sichtbare Spuren bleiben nicht zurück.
Der Inhaber der Immobilie, an deren Fassade die Werbung aufgebracht wird, erhält einen vorher festgelegten monatlichen Betrag. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Verkehrsdichte der Gegend und der allgemeinen Lage der Immobilie. Auch die Größe der Werbung fließt mit ein. Kleiner Nachteil dieses Zusatzverdienstes: Die aus der Fassadenwerbung einfließenden Beträge gelten als Einkommen und müssen bei der Steuer angegeben werden.
Artikel gespeichert unter: Projektentwicklung

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