Heizen mit einer Wärmepumpe schont die Umwelt

10.November 2008

Alternative Energiequellen werden inzwischen verstärkt nachgeragt. Der Grund sind sicherlich die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe, auf die der größte Teil der deutschen Haushalte noch immer angewiesen ist. Bekannt und altbewährt sind Solarkollektoren, die aus der Sonneneinstrahlung Energie ziehen. Daneben gibt es jedoch inzwischen auch noch weitere Möglichkeiten, auf Öl und Gas verzichten zu können, diese führen bislang jedoch eher ein Schattendasein. Eines der neuen Systeme ist die Wärmepumpe. Im vergangenen Jahr wurden lediglich neun Prozent der Neubauten mit einer solchen Anlage ausgerüstet, obwohl die Anschaffung preislich der Anschaffung anderer Systeme gleich kommt.Die Wärmepumpe nutzt die Umwelt als Energielieferanten. Dazu werden Sonden in die Erde eingebracht, diese nehmen die Wärme der sie umgebenden Erdschicht auf und pumpen diese in den Energiekreislauf der Immobilie. Inzwischen gibt es auch Ausführungen, die sich der Wärme des Grundwassers oder auch der Luft bedienen. Dabei ist das System der Wärmepumpe so ausgelegt, dass auch dann Energie gewonnen wird, wenn wir die Erde oder die Luft als sehr kalt empfinden. Dies funktioniert über das integrierte Kühlmittel, über das der Wärmeaustausch stattfindet. Dessen Siedetemperatur liegt weiter in den Minusgraden, die Verdunstung und damit der Wärmeaustausch sind also auch in kalten Wintern gewährleistet.

Die Anlage der Wärmepumpe hat einen ungefähren Neupreis von 8000 Euro, zusätzlich fallen jedoch weitere Kosten für die Bohrungen und die Verlegung an. Insgesamt kommt die Installation auf etwa 15 000 Euro. Bei Banken und Gemeinden können Subventionen für diese umweltfreundliche Heizungsanlage beantragt werden, außerdem werden sehr günstige Kredite angeboten. Die Kosten für die Anschaffung amortisieren sich nach rund sieben Jahren, durch die Nutzung der Pumpe fallen kaum laufende Kosten an. Diese alternative Heizungsanlage schont also die Haushaltskasse und gleichzeitig die Umwelt, denn im Vergleich zu einer Gasheizung belastet die Wärmepumpe die Umwelt mit rund 40% weniger CO2.

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