Immobilien im Ausland

26.August 2008

Ob als Ferienhaus oder alt Domizil für mehrere Monate im Jahr- eine Immobilie im Ausland, in einer schönen Umgebung gelegen, ist für viele Menschen ein Traum. Wer ihn sich erfüllen möchte, sollte jedoch Vorsicht walten lassen.Eines der größten Probleme liegt darin, dass man als Gast in einem fremden Land nur selten über die einheimischen Preise Bescheid weiß. Die Immobilienmakler wittern hier ein schnelles und profitables Geschäft und bieten die Objekte gerne zu erhöhten Preisen an. Wer Zeit genug hat, sollte sich vorab gut informieren und unverbindliche Angebote einholen. Auch das Internet bietet die Möglichkeit, Angebote aus dem Ausland anzusehen und miteinander zu vergleichen.

In keinem Fall sollte eine Immobilie gekauft werden, die vorher nicht selber begangen wurde. Fotos oder auch Videos stellen keine Alternative dar! Vorhandene Schwachstellen können durch diese Medien kaschiert werden. Wenn ein Objekt in die nähere Auswahl kommt, können über die Gemeinde zusätzliche Informationen eingeholt werden. Wichtig ist, ob das Grundstück bereits vollständig erschlossen wurde und in welcher Form ein Umbau vorgenommen werden darf. Darüber hinaus schadet ein Blick in das Grundbuch nicht, denn dieses bezeugt die aktuellen Eigentumsverhältnisse. Möglicherweise ist das Objekt noch mit einer Hypothek behaftet, welche beim Kauf auf den neuen Eigentümer übertragen wird.

Doch auch wenn alle äußeren Umstände ordnungsgemäß sind, sollte nach der Entscheidung für ein Objekt Vorsicht walten. Auch im Ausland ist es üblich, den Vertrag vor einem Notar zu unterzeichnen und auch vor diesem die Bezahlung vorzunehmen. Der Vertag muss auch in deutscher Sprache vorliegen, um etwaige Unverständlichkeiten durch die Sprachbarriere zu vermeiden. Je nach Sprachkenntnissen kann auch ein Übersetzer zur Vertragsunterzeichnung mitgenommen werden.

Um vermeidbare Kostenfallen zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich bereits vor der Entscheidung für eine eigene Immobilie im Ausland über die mit dem Kauf verbundenen Kosten schlau zu machen. Die Eintragung in das Grundbuch, die abzuführende Erwerbssteuer und auch die Bezahlung des Notars muss in der Rechnung berücksichtigt werden. Die Kosten hierfür weichen im Ausland zum Teil erheblich von den deutschen ab.

Artikel gespeichert unter: Auslandsimmobilien

bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Andrea Mills  |  31.März 2011 at 22:14

    Fuer Deutsche Kaeufer von US Immoblien sollte vielleicht gesagt werden das die jeweiligen “Preise” der MLS fuer Amerikaner genauso gelten wie fuer Deutsche. Es gibt da wirklich keine Unterschiede.
    Unbedingt zu beachten ist das der “Preis” mit dem die Immobilien angeboten wird nicht unbedingt auch der “Kaufpreis” ist. Viele Immobilien sind “ueberpreist” und werden fuer ueberwiegend weniger verkauft als sie angeboten werden. Beispiel:
    Listprice $120,000 – Kaufpreis $95,000.

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