Immobilien in Deutschland: Entwicklung und regionale Unterschiede

17.April 2008

Der Markt für Immobilien wie zum Beispiel Häuser, Wohnungen, Gewerbeimmobilien oder Luxusimmobilien hat sich im Laufe der Jahre in Deutschland recht sehr unterschiedlich entwickelt hat, wenn man einzelne Regionen betrachtet.
In Regionen mit wenig Industrie kann man zur Zeit  Immobilien so preiswert wie schon lange nicht mehr erwerben .Das Verhältnis der Angebote von Immobilien im Vergleich zu den Anfragen von Immobilien ist nicht proportional, die Angebote an Immobilien wie zum Beispiel Wohnungen oder Häuser sind deutlich höher als die Anfragen von Immobilien. In diesen Gegenden gibt es daraus resultierend mehr Zwangsversteigerungen von Häusern oder Wohnungen als in anderen Regionen Deutschlands. In anderen Gebieten hingegen haben Immobilien nur gering  an Wert verloren. Diese Regionen befinden sich zumeist in den so genannten besseren Wohnlagen rund um die Großstädte in  Deutschland oder direkt am Stadtkern dieser Städte. Ein Grund für diesen Wert dieser Immobilien liegt darin, dass immer mehr Menschen ländliche Regionen aus Gründen der Arbeitslosigkeit verlassen und Wohnraum in den Städten knapper wird und damit der Wert der dortigen Häuser und Wohnungen steigt. In den „verlassenen” ländlichen Gebieten hingegen  stehen immer mehr Immobilien wie Wohnungen und Häuser leer. Der Wert dieser Immobilien sinkt selbst dann, wenn die Häuser und Wohnungen gut in Schuss sind. Wie in jedem Bereich unserer Marktwirtschaft gilt eben auch Immobilien: Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. In deutschen Großstädten wie zum Beispiel in der bayrischen Landeshauptstadt München sind Immobilien wie Häuser und Wohnungen, aber auch Luxusimmobilien stark gefragt, das Angebot ist geringer und die Preise für Immobilien sind aus diesem Grund um einiges höher als die Preise im Osten oder Norden der Republik. Eigentümer von Immobilien wie zum Beispiel Häuser oder Wohnungen, die sich  plötzlich und unverhofft in der Arbeitslosigkeit wieder finden, befinden sich schnell in finanziellen Schwierigkeiten und können die Raten für die Hypothek ihrer Immobilien nicht mehr bezahlen. Ein Verkauf auf dem freien Markt der Immobilien bringt oft weniger Geld ein, als man der Bank noch für die Hilfe bei der Finanzierung von den jeweiligen Immobilien bezahlen muss. Aus diesem Grund versuchen die betroffenen Besitzer der Immobilien oft verzweifelt, einen so hoch wie möglichen Preis für ihr Haus oder ihre Wohnung auf dem freien Markt der Immobilien zu erzielen. Gelingt dies nicht, leitet die Bank eine Zwangsversteigerung des Hauses oder der Wohnung ein, um wenigstens noch einen Teilbetrag ihres Geldes zurückerstattet zu bekommen. Für Interessenten an Immobilen, ist dieser Umstand von Vorteil, um an günstige Immobilien zu gelangen. Dies wird auch von Interessenten an Immobilien aus den Nachbarländern Deutschlands genutzt, die sich so den Kauf von günstigen Auslandsimmobilien erhoffen. Für Bürger aus den Niederlanden zum Beispiel sind Immobilien in den grenznahen, ländlichen Regionen Deutschlands günstiger zu erwerben als in ihrem Heimatland.

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