Immobilien Projekte

06.Februar 2008

Wenn Sie Immobilien Projekte in Angriff nehmen, sollten sie zuvor einen Kassensturz vornehmen. Dabei ist zu beachten, dass bei Immobilien Projekten ein gewisser Anteil an Eigenkapital unabdingbar ist. Außerdem sollten die laufenden Tilgungen der Immobilien Projekte nicht zu sehr ins Kontor schlagen und tragbar sein. Da Schuldzinsen für Darlehen bei Immobilien Projekten keine steuerlichen Vorteile bringen, solange es sich um selbstgenutzte Immobilien Projekte handelt, sollte dabei soviel Eigenkapital wie möglich eingesetzt werden.
Beim Kassensturz sollte man sich deshalb fragen, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht. Denn ohne Eigenmittel ist eine Finanzierung der Immobilien Projekte nicht möglich. Eine Faustregel besagt, das bei Immobilien Projekten ungefähr 20% des Kaufpreises an Eigenkapital zur Verfügung stehen sollten. Ist bei Immobilien Projekten zu wenig Eigenkapital vorhanden, wird die monatliche Belastung der Tilgung auf Dauer zu hoch. Deshalb sollten Sie bei der Planung von Immobilien Projekten unbedingt realistisch bleiben, wenn es um das Thema Finanzen geht und eine Reserve für unvorhergesehene Ausgaben der Immobilien Projekte einplanen.
Sie sollten sich bei Immobilien Projekten im Klaren sein, wie viel Geld Sie im Monat aufbringen können. Hier werden viele Fehler gemacht. Denn viele Leute, die Immobilien Projekte in Angriff nehmen, sind nicht ehrlich. Sie sind nicht realistisch, wenn es darum geht herauszufinden wie viel Geld man im Monat für die laufenden Belastungen und Zinsen des Immobilen Projektes zur Verfügung hat.
Fest steht, dass Sie die Finanzierung eines privaten Immobilen Projektes nicht an steuerlichen Überlegungen ausrichten sollten. Denn die Förderung der privaten Immobilen Projekte erfolgt über Zuschüsse und nicht über Abzüge von der Steuerschuld. Sie müssen aber wissen, wie Sie die Tilgungen der Immobilen Projekte über einen längeren Zeitraum verteilen möchten. Dabei kommt oft ein so genanntes Annuitätendarlehen ins Spiel. Hierbei handelt sich um ein Darlehen, das sich durch gleich bleibende Raten aus Zins und Tilgung über den Zeitraum auszeichnet, für welchen die Zinsen festgelegt wurden. Of sind dies 5, 10 oder mehr Jahre. Bei dem so genannten Annuitätendarlehen ist am Anfang der Tilgungsanteil der monatlichen Rate niedrig und verringert sich von Monat zu Monat um den Betrag, der unter dem Strich dabei rauskommt, wenn mit den Tilgungen die Zinsbelastung zurückgeht.
Bei Immobilien Projekten sind die Zinsen umso höher, umso länger der Zins festgelegt wird. 2003 z.B. waren Darlehen für Immobilien Projekte mit fünfjähriger Zinsbindung um 0,5 Prozentpunkte günstiger als Darlehen mit einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren. Wollen Sie Immobilien Projekte so finanzieren, macht das beispielsweise bei einem Darlehen über 250.000 € einen monatlichen Unterschied von über 104 € aus. Deshalb ist die Versuchung groß, sich für eine kurze Zinsbindungsfrist zu entscheiden. Doch dies ist genau der falsche Weg, wenn niedrige Zinsen rasend Einzug halten. Denn eine kurze Zinsbindung bei Immobilien Projekten ist nur dann sinnvoll, wenn die Zinsen gestiegen sind. So erhalten Sie eine wahrscheinliche Option darauf, dass es nach wenigen Jahren zu niedrigeren Sätzen kommt.
Günstige Konditionen sollte man sich deshalb langfristig sichern. Wenn man eine Zinsbindung von 10 Jahren eingeht, ist dies lohnenswert, da am Ende der Frist bereits ein Großteil des Kredites abbezahlt wurde und nur ein geringerer Betrag bei eventuellen Erhöhungen angepasst wird. Dies minimiert das Risiko. Man kann die Laufzeit auch kombinieren (fünf und 10 Jahre). Außerdem kann man sich auch auf mehr als 10 Jahre festlegen und so das Risiko weiter minimieren.

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