Kaminöfen als Unterstützung der Heizungsanlage

10.Oktober 2008

Kaminöfen verbreiten an kalten Herbst- und Winterabende eine angenehme, behagliche Wärme im Raum. Oftmals wird der Platz vor dem Ofen zum Lieblingsplatz der Familienmitglieder, die es genießen, sich aufzuwärmen und dem Knistern des Holzes zu lauschen.Kaminöfen gibt es inzwischen nicht mehr nur beim Hersteller zu kaufen, sondern auch im Baumarkt oder im Internet. Die Preise variieren hinsichtlich der Leistung, des Designs und der Größe. Seit 2005 muss ein Kaminofen einen Wirkungsgrad von mindestens 70 bis 75 Prozent erreichen. Damit kann ein solcher Ofen in der Übergangszeit die Zentralheizung gut ersetzen, in den ganz kalten Monaten ist ein Kaminofen eine leistungsstarke Ergänzung. Das Holz, das als Rohstoff für den Kaminofen benötigt wird, ist in ausreichender Menge vorhanden, die Preise sind jedoch in den letzten Monaten aufgrund der verstärkten Nachfrage gestiegen. Diese ist wiederum bedingt durch die steigenden Preise der fossilen Brennstoffe Öl und Gas. Viele Menschen entdecken Kaminöfen als gemütliche Möglichkeit, Kosten für die Heizung zu sparen. Jährlich kommen rund 250 000 Kaminöfen in Deutschland dazu- deshalb gibt es strenge Vorschriften hinsichtlich des Ausstoßes von Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Deshalb müssen alle älteren Modelle, die dem Bundesimmissionsschutz nicht entsprechen, mit einem Russfilter nachgerüstet werden, sonst droht eine Stilllegung. Die Nachrüstung eines solchen Filters kann mehr als 1000 Euro kosten, deshalb sollte bei einer Neuanschaffung oder einem Gebrauchtkauf unbedingt auf die Werte geachtet werden. Neue Kaminöfen entsprechen jedoch in der Regel den Vorschriften.

Für Personen, denen der Umweltschutz besonders am Herzen liegt, gibt es inzwischen Modelle, die an einen Wasserwärmetauscher angeschlossen werden und damit die Heizung unterstützen können. Auch der Wärmeverlust wird mit diesen Modellen verringert. Die Anschaffung kostet jedoch mehr als sie eines herkömmlichen Heizofens, außerdem fallen zusätzliche Kosten für den Tauscher an. Darüber hinaus benötigt man eine Schnittschutzausrüstung und eine Motorsäge, um das Holz fachmännisch zerteilen zu können. Vor der Anschaffung eines Heizofens sollte ebenfalls bedacht werden, dass die Lagerung von Holz einigen Platz beansprucht, dazu muss es trocken liegen können.

Artikel gespeichert unter: Umweltpolitik

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