Lieferengpässe bei Heizöllieferanten

25.September 2008

Viele Haushalte haben aufgrund der hohen Preise für Heizöl die Bestellung so lange es ging hinaus gezögert, doch nun rückt der Winter näher und die Temperaturen sinken rapide. Nahezu alle Haushalte, die mit Öl heizen, bestellen deshalb nun auf einmal Nachschub, was zu Engpässen bei den Lieferanten führt. In vielen Fällen müssen bis zu sechs Wochen Lieferzeit eingeplant werden- glücklich zeichnet sich, wer noch über Reserven aus dem letzten Jahr verfügt. Wer gänzlich leer gelaufen ist, kann bei den Lieferanten um eine vorgezogene Expresslieferung bitten, die in den meisten Fällen auch Berücksichtigung findet. Egal, mit welcher zeitlichen Verzögerung die Lieferung erfolgt, es gelten immer die Preise des Bestelldatums, egal ob diese bis dahin angezogen sind. Zwischen den einzelnen Anbietern für Heizöl bricht ein wahrer Preiskampf aus, eine gute Recherche nach dem aktuell günstigsten Angebot spart bei der Lieferung bares Geld. Auch wer bereits mehrere Jahre bei immer dem gleichen Anbieter sein Heizöl bezieht, kann sich nach anderen Angeboten umsehen, denn an den Lieferanten ist der Endabnehmer nicht gebunden.Gerade aufgrund der aktuell sehr hohen Ölpreise suchen viele Menschen nach einer günstigen Alternative für die Beheizung. Gas, Solar oder Erdwärme stehen unter anderem zur Verfügung, doch auch die Überlegung, auf ein Strombetriebenes Heizsystem umzusteigen wird wieder attraktiver. Auch eine Warmwasseraufbereitung mittels eines Durchlauferhitzers oder eines Boilers wird wieder vermehrt nachgefragt, doch auch die Strompreise zeigen ansteigende Kurven.

Zusätzlich schrecken die enormen Preise für neue Heizanlagen von einer Umorientierung ab. Wer über eine voll funktionstüchtige Ölheizungsanlage verfügt, die wenig Energieverlust aufweist, bleibt auch in Anbetracht steigender Preise lieber beim Altbewährten, statt für viel Geld umzurüsten. Wer sich jedoch mit dem Gedanken trägt, auf eine andere Heizmöglichkeit umzusteigen, sollte sich gut informieren. Das derzeit vermehrt angebotene Flüssiggas unterliegt einer ähnlichen Preiskurve wie Heizöl, entsprechend ist hier in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der Kosten zu rechnen. Wer die Möglichkeit hat, sollte besser auf saubere Energie umsteigen und seinen Energiebedarf über eine Solar- oder Geothermie-Anlage decken.

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