Nebenkosten beim Immobilienkauf

07.August 2011

Deutschlandweit genießen Immobillien, die zum Kauf stehen, derzeit eine große Nachfrage. Der Traum vom Eigenheim und die Option einer Altersvorsoge machen die Immobilen derzeit so beliebt wie lange nicht mehr. Darüber hinaus wird die Nachfrage durch vergleichsweise günstige Kredite angeheizt. Noch immer können sich die Verbraucher bei den Banken den Immobielien-Kredit zu niedrigen Zinssätzen sichern. Doch beim Kauf einer Immobilie sollte nicht nur auf den Kaufpreis eingegangen werden. Durch den Immobilen-Kauf entstehen auch immer Nebenkosten, die bundesweit deutliche Unterschiede aufweisen.

Die Nebenkosten, die bei dem Kauf von Immobilien entstehen, setzen sich aus verschiedenen Kostenpositionen zusammen und richten sich zum einen nach der Region, in der sich das Objekt befindet und zum anderen nach dem Kaufpreis. Grundsätzlich steigen mit dem Preis der Immobilen auch die Nebenkosten, die von dem Käufer getragen werden müssen. Die Nebenkosten richten sich immer nach dem Kaufpreis und werden prozentual von diesem berechnet. Ein wichtiger Kostenpunkt ist dabei die Grunderwerbssteuer. Sie muss bundesweit beim Kauf von Immobilein gezahlt werden und wird anhand des Kaufpreises berechnet. Die Grunderwerbssteuer fällt in den Zuständigkeitsbereich der Länder, sodass es auf Bundesebene zu entsprechenden Unterschieden kommt.

In Deutschland haben die Länder die Möglichkeit die Grunderwerbssteuer individuell anzupassen. Dabei liegt der Höchstsatz bei 5 Prozent des Kaufpreises. Neben der Grunderwerbssteuer fallen beim Kauf von Immobilen weitere Nebenkosten an. So müssen die Käufer auch die Aufwendungen für den Notar und die Grundbucheintragung begleichen. Diese belaufen sich meist auf 1,5 Prozent des Kaufpreises. Mit der Grundbucheintragung werden die Immobilien an den Käufer übertragen. Auch bei diesem Punkt kann es zu Unterschieden auf der Kostenseite kommen. Weitere Nebenkosten entstehen bei dem Kauf von Immobilen durch den Makler. Erfolgt die Vermittlung der Immobilen durch den Makler, müssen die Käufer eine Maklercourtage oder auch Provision entrichten.

An dieser Stelle kommt es deutschlandweit zu erheblichen Differenzen. In der Regel richten sich die Makler bei der Courtage nach dem durchschnittlichen Satz, der auf regionaler Ebene anfällt. Durch die Nebenkosten kann sich der Kauf von Luxusimmobilien erheblich verteuern. Rasch entstehen durch die einzelnen Kostenpositionen Aufwendungen von mehreren zehntausend Euro. Dabei sind die Unterschiede, die deutschlandweit entstehen, alles andere als gering. Immobilen-Käufer sollten diese im Voraus genauestens berechnen.

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