Onlinerechner ermitteln Preislimit für Immobilie
10.April 2009
Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, muss sein finanzielles Limit genau kennen. Auch wenn das Traumhaus am Ende des Weges winkt: in keinem Fall sollte der bisherige Lebensstandard deutlich geändert werden. Auch während der Finanzierung sollten anfallende Sonderausgaben wie Kleidung, Autoreparaturen oder das Ersetzen defekter Haushaltsgeräte ohne große Schwierigkeiten aufgebracht werden können. Entsprechend sollte genau kalkuliert werden, wie hoch die Summe der monatlichen Tilgung und Finanzierung ausfallen darf.Bereits im Vorfeld des Gesprächs mit der Bank sollte der eigene Überblick geschaffen werden. Hier helfen Onlinerechner, die gratis im Internet genutzt werden können. Abgefragt werden die Höhe des monatlichen Einkommens, die jetzige Kaltmiete und laufende Fixkosten für Versicherungen. Daraus errechnet sich die Summe, die am Monatsende übrig bleibt. Davon gehen noch einmal die laufenden Kosten für Lebensmittel ab. Am Ende gibt das Programm die Summe aus, die für die Rückfinanzierung veranschlagt werden kann. Noch genauer dagegen ist ein Haushaltsbuch, das über einige Monate geführt werden sollte. Hierin werden auch Ausgaben für Kosmetik, Haushaltsreiniger, Friseur und auch Sonderposten festgehalten. Für die Rückfinanzierung kann in jedem Fall die bislang gezahlte Kaltmiete aufgebracht werden, zudem auch ein Teil des am Monatsende übrig bleibenden Gelds. Allerdings sollte nicht die gesamte Rücklage veranschlagt werden. Wer sich selber auf diese Weise genau über seine verfügbaren Mittel in Kenntnis setzt, kann auch dem Gespräch mit dem Kreditinstitut gelassen entgegen sehen.
Anhand der Höhe der monatlich möglichen Rückzahlung und des Eigenkapitals errechnet die Bank die Höhe des Darlehens. Vor allem Eigenkapital erhöht die Darlehenssumme. Bedacht werden sollte zudem, dass mit dem Darlehen nicht nur der Kaufpreis der Immobilie gedeckt werden muss, sondern auch die rund um den Kauf anfallenden Kosten. Dazu gehören die Bezahlung des Maklers und des Notars, aber auch der Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer. Rund zehn Prozent des Kaufpreises fallen so noch einmal zusätzlich an, entsprechend sollte der Wert der Immobilie angepasst werden.
Artikel gespeichert unter: Wissenswertes

Ihr Kommentar
Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren