Plattenbauten

16.April 2008

60er Jahre Architektur: geometrische Kästen, Stapelung von Wohneinheiten70er Jahre Architektur: Plattenbauten, Provisorien, Spannbeton, sozialer Wohnungsbau

80er Jahre Architektur: Ost-Postmoderne, weniger Masse, Revitalisierung des Zentrums

Was sich wie eine positive Entwicklung der Plattenbauten in Deutschland liest, ist in Wahrheit das häufige Bild in den Sogenannten „GETOS” in deutschen Großstädten (z.b. Berlin Kreuzberg/Neukölln, Braunschweig Weststadt und Köln Kalk), jedoch scheint dort nichts an Revitalisierung oder dort zu erinnern eher an Verwahrlosung und Zerstörung.

Die Leute die in diesen Wohnungen leben, haben meist keine andere Möglichkeit, da sie nicht die finanziellen Mittel besitzen um sich größere Wohnungen in den Vorstädten, bzw. im Grünen zu leisten, die wie für die Mittelschicht Luxuswohnungen/-immobilien in Monaco, weit entfernt scheinen.

Doch was soll man mit den ungeliebten Plattenbauten machen? Abreißen verschiebt das Problem nur, denn die Personen die vorher dort gewohnt haben sind gezwungen in andere Gebiete auszuweichen.

Das eigentliche Problem sind die vernachlässigten Jugendlichen die diese „Viertel unsicher” machen. Man sollte lieber das Geld für den Abriss der Plattenbauten für die Jugend investieren, damit mit den Jugendlichen gearbeitet werden kann, und sie vielleicht später als Immobilienmakler zu betätigen und die einst ungeliebten Immobilien zu verkaufen.

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