800.000 Seniorenwohnungen bis 2020 benötigt
03.Juli 2007
800.000 altengerechte Wohnungen bis 2020 benötigt
Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen hat eine Studie präsentiert, nach der nur etwa 1% des Gesamtwohnungsbestandes seniorengerechte Immobilien darstellen. Der Bedarf, so die Studie, liege allerdings bei 3%, was etwa 1,2 Mio. Wohnungen entspricht.
Heute sind nur rd. 350.000 Wohnungen als altersgerechte Wohnungen zu bezeichnen. Der BFW begründet diesen Bedarfsanstieg mit der Veraltung unserer Gesellschaft, was nicht nur die reine Unterkunftsmenge erhöht sondern auch mit der sinkenden Bereitschaft von Familien, Ihre Eltern in bestehende Familienstrukturen zu integrieren. Der Druck auf alte Menschen, sich dementsprechend Wohnraum mit professioneller Betreuung zu beschaffen, in dem Sie weitgehend ohne die Hilfe von Angehörigen leben können, steigt somit.
Die Studie soll Europa insgesamt untersucht haben und eine Durchschnittsquote bei der Existenz von Seniorenimmobilien von 1% ermittelt haben. Der Trend ist also flächendeckend.
Die Bereitschaft, hier einen Zukunftsmarkt zu erkennen sei in den Ländern Deutschland, den Niederlanden, Finnland und Österreich besonders hoch, in Belgien, Italien und Großbritannien verhalten und in Polen, Lettland oder der Türkei kaum von Interesse.
Artikel gespeichert unter: Blog,Immobilienarten,News,Wohnimmobilien

bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben
1. MyImmoworld, das Immobili&hellip | 30.Juli 2007 at 16:18
800.000 Seniorenwohnungen bis 2020 benötigt…
Beitrag auf Immobilien-on: Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen hat eine Studie präsentiert, nach der nur etwa 1% des Gesamtwohnungsbestandes seniorengerechte Immobilien darstellen. Der Bedarf, so die Studie, liege allerdings b…
2. Michael | 26.November 2007 at 14:14
Das seniorengerechte Wohnungen Mangelware sind ist nicht erst seit dieser Studie bekannt, aber es ist (nach meiner Meinung) ja auch kein Wunder denn WER wir schon in solche Immobilien Investieren (egal ob Großinvestor oder “kleiner” Kapitalanleger) wenn es kaum noch steuerliche Anreize gibt!
Es gibt genügend Beispiele (wir sind ein Maklerunternehemen das sich unteranderem auch mit Seniorenresidenzen beschäftigt) wo zb. genehmigte und sogar mit Mietverträgen versehene Projekte nicht gebaut werden weil kein Investor an solche Dinge herangeht und das (so denke ich könnte mit “Steuervorteilen” ausgebügelt werden!
Ihr Kommentar
Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren