Wärmerückkopplung staatlich gefördert
14.Juni 2009
Angesichts steigender Energiekosten und auf Grund eines wachsenden Umweltbewusstsein, hauptsächlich verursacht durch die Erkenntnis, dass sich das Klima tatsächlich zu ändern scheint und der Mensch dafür Verantwortung trägt, steigt schon seit Jahren sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach umweltfreundlicher ressourcenschondender Haustechnik. Dieser positiven Entwicklung trägt nicht nur eine wachsende Anzahl von Anbietern mit innovativen Techniken Rechnung, sondern auch der Staat fördert die Verbesserung der Ökobilanz durch günstige Kredite und sogar durch Zuschüsse. Es lohnt sich also, alternative Heiztechniken genauer unter die Lupe zu nehmen und ein System zu wählen, das den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Anfangsinvestition scheint in manchen Fällen hoch zu sein, doch wird sie sich schon in wenigen Jahren rechnen, sofern die Energiekosten der augenblicklichen Tendenz weiter folgen, und die weisst eindeutig in eine Richtung, nämlich nach oben. Nicht zuletzt lässt sich so ein aktiver Beitrag zur CO2 – Vermeidung leisten und das Umweltgewissen beruhigen.Eine dieser genannten Techniken ist die so genannte Wärmerückkopplung. Sie ist auch für ein Einfamilienhaus geeignet und hat nicht nur den Effekt, das künftig die Heizkosten dramtisch sinken werden, sondern es gibt dafür auch eine grosszügige staatliche Förderung, so dass das neue Heizsystem schon nach kurzer Zeit „schwarze” Zahlen schreibt. Die Wärmerückkopplung nutzt die Tatsache, dass moderne Häuser immer besser isoliert werden. Das ist gut für die Energiebilanz, jedoch leidet darunter der Luftausstausch des Gebäudes. Dieser ist unabdingbar wichtig, will man nicht riskieren, das Schimmelpilze und Schädlinge einziehen und sich als ungebetene Untermieter dauerhaft einnisten und die Gesundheit der Bewohner gefährden. Eine Lösung für das Problem besteht darin, einfach alle paar Stunden einmal durchzulüften. Das gerät aber schnell einmal in Vergessenheit, besonders im Winter, wenn man die kalte Aussenluft lieber dort lässt wo sie sich gerade befindet, nämlich vor dem Haus.
Ein Lüftungssystem schafft hier dauerhaft effektiv Abhilfe. Künftig bleibt die teuer erkauft warme Innenluft drinnen, und die kalte Aussenluft draussen ohne dass das Raumklima darunter leidet. Die Einsparung kann dabei bis zu vierzig Prozent betragen.
Artikel gespeichert unter: Energieversorgung

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