Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen

29.August 2008

Während der Wert von Eigentumswohnungen in den letzten Jahren stagnierte, steigt er jetzt wieder an. Vor allem in den neuen Bundesländern stiegen die Preise enorm an, im Schnitt waren die Preise hier um 9 Prozent höher als im vergangenen Jahr. In den alten Bundesländern dagegen wurde ein Preisanstieg um rund 3 Prozent verzeichnet, meldet das ifs Institut für Städtebau, Wohnungswesen und Bausparwirtschaft. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist die deutliche Preissteigerung in den wirtschaftsstarken Ballungsgebieten Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und München. Vor allem der Rhein-Ruhr-Kreis, und hier speziell Düsseldorf, bietet laut einer aktuellen Umfrage einer Beratungsfirma eine ausgezeichnete Lebensqualität. Auch München und Frankfurt sind sehr hoch gelistet. Darüber hinaus zieht auch der vielfältige Arbeitsmarkt immer mehr Menschen in diese Metropolen. Die Nachfrage nach Immobilien wächst somit stetig- dagegen jedoch stagniert der Neubau aus einem Mangel an Platzangebot. Auch der Anzug der Preise für Baustoffe, Energie und Maschinen wirkt sich negativ aus. Vor allem in München sind die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser dadurch rasant gestiegen, heute liegen die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt 25 Prozent über den Preisen von 1995.Da die Lage der Immobilie ein äußerst relevanter Faktor für die Preisbildung ist, sind die Kosten für ein zentral liegendes Objekt deutlich höher als für Eigentum, das etwas außerhalb liegt. So kann in den Randbezirken oder in ländlichen Gebieten noch vergleichsweise günstig Wohneigentum erworben werden, da die Angebote der Kommunen die Preise der Privatanbieter drücken. Da viele Menschen sich irgendwann entscheiden, der Stadt zugunsten der Vorzüge des Umlands den Rücken zu kehren, ist das Angebot an Kaufimmobilien und vor allem an Eigentumswohnungen vielfältig und immer in Bewegung. Durch die hohe Nachfrage durch junge Menschen, die beruflich in die Stadt ziehen, steigen die Preise noch zusätzlich.

Wer jedoch berufstätig ist und in der Stadt arbeitet, sollte nicht ausschließlich vom Kaufpreis der Immobilie ausgehen, denn das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz fällt hinsichtlich der Kosten enorm ins Gewicht. Da nicht abzusehen ist, dass die Preise für Benzin und Erdgas fallen, kann die Anschaffung eines zentral gelegenen, dadurch aber etwas teureren Wohneigentums durchaus über die Jahre gerechnet die günstigere Variante darstellen. Im Einzelfall lohnt hier die Berechnung der monatlichen Fahrtkosten- unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch bei einem Wohnort innerhalb der Stadt in den meisten Fällen ein eigener PKW unabdingbar ist und auch hier gegebenenfalls täglich genutzt wird. Auf der anderen Seite sollte auch bedacht werden, dass nach dem Berufsleben ein außerhalb gelegenes Eigenheim sicherlich mehr Ruhe und eine höhere Lebensqualität bietet.

Artikel gespeichert unter: Ratschläge

Ihr Kommentar

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu schreiben.

Trackback diesen Artikel  |  Kommentare als RSS Feed abonnieren


Kalender

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Immobilien Werbung

Aktuelle Artikel