Wohnträume auf kleinem Raum
18.November 2008
Kleine Wohnungen sind vor allem bei Singles beliebt. Wer alleine lebt, benötigt weniger Platz, in der Regel reichen zwei Räume plus Bad und Küche. Alleinstehende, die einen größeren Raum bewohnen, merken schnell, dass sie diesen kaum mit Leben füllen können, dafür jedoch muss auch ungenutzter Raum beheizt und geputzt werden. Da kann die Wohnung noch so schön sein- sie wird schnell zur Last. Jedoch stellt auch eine kleine Wohnung den Bewohner vor Schwierigkeiten, vor allem in Bezug auf die Unterbringung von Möbeln und persönlichen Gegenständen.Der Möbelmarkt hat sich inzwischen des Problems angenommen und sich auf Alleinstehende eingestellt. Bei der Einrichtung sollte auf klobige Möbelstücke verzichtet werden. Zwei Sessel mit einem kleinen Tisch wirken lockerer und optisch kleiner als eine große Couch, auch wenn die in Anspruch genommene Fläche dieselbe ist. Auch beim Esstisch sollte lieber auf eine kleinere Variante zurückgegriffen werden, im Idealfall wird ein Tisch gewählt, der ausgezogen werden kann. Auch auf eine Schrankwand sollte verzichtet werden, denn diese drückt den Raum und nimmt Licht. Regale oder ein Sideboard bieten ebensoviel Stauraum und lassen sich gut verteilen. Bei der Gestaltung einer kleinen Wohnung sollte auf überflüssige Stücke verzichtet werden. Das gilt nicht nur für das Mobiliar, sondern auch für die Dekoration. Je enger der Raum, desto puristischer sollte die Einrichtung ausfallen. Jedes Stück sollte bewusst platziert werden. Wer über viel Dekoration verfügt, sollte lieber regelmäßig einzelne Dinge austauschen statt alle auf einmal hinzustellen.
Auch hinsichtlich der Farben ist Vorsicht geboten. Dunkle Farben schlucken das Licht und lassen die Räume kleiner wirken, helle Farben dagegen strecken. Mit Spiegeln lassen sich ebenfalls optisch erweiternde Effekte erzielen. Wichtig ist zudem, nicht jede Wand mit einem großen Bild zu verdecken sondern ganz bewusst Freiräume zu belassen. Mindestens eine Wand sollte zu einem großen Teil frei bleiben, damit das Auge einen Ruhepol hat. Darüber hinaus lohnt es sich zu experimentieren und die Möbel so lange im Raum zu bewegen, bis sie die optimale Position gefunden haben und sich ein harmonisches Bild ergibt.
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